Zur mobilen Ansicht wechseln »
KURIER
Foto: Screenshot

Letztes Update am 23.07.2012, 10:55

Küss-Gerät soll Fernbeziehun­gen aufpeppen. "Kissenger" überträgt Lippenbewegungen durch Silikonpolster. Der Erfinder aus Singapur glaubt an eine Verbesserung der zwischenmenschlichen Kommunikation. Vor dem Marktstart müssten aber erst ethische Bedenken ausgeräumt werden.

Ein Internet-Kuss mit überdimensionalen künstlichen Lippen könnte Fernbeziehungen mehr Pepp verleihen: In Singapur hat ein Wissenschafter ein Kussgerät entwickelt, das die Lippenbewegungen via Internet überträgt. "Kissenger" vermittle ziemlich genau das Kussgefühl, sagte sein Erfinder Hooman Samani der Nachrichtenagentur AFP - der Professor für Robotertechnik an der Staatlichen Universität von Singapur hat sein Gerät nach eigenen Angaben wiederholt auch selbst getestet.

Küss den Plastik-Kopf

"Kissenger" besteht aus einem kleinen bunten Plastik-Kopf mit überdimensionalen rosafarbenen Lippen aus Silikonpolstern, der sich mit USB-Kabel an jeden Computer anschließen lässt. Werden die künstlichen Lippen geküsst, übertragen Sensoren Druck und Vibration mit Hilfe des Internets auf ein zweites Gerät. Sein Kuss-Botschafter werde die Kommunikation zwischen Menschen verbessern, ist Samani überzeugt. Auf dem Markt ist der Apparat allerdings noch nicht: Da Küssen etwas sehr Intimes sei, müssten noch einige "ethische" Aspekte geklärt werden, sagte Samani.

(apa,afp) Erstellt am 23.07.2012, 10:50

Stichworte:


Diskussion

Kommentare aktualisieren