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KURIER

Letztes Update am 21.03.2012, 09:57

iPad-Hitze: Apple reagiert kühl. Wärme-Entwicklung des neuen Tablets liege im Rahmen. Belastungs-Test ergibt unterdessen 46 Grad Celsius.

Apple hat Berichte über eine zu starke Wärmeentwicklung bei seinem neuen iPad zurückgewiesen. Die Temperatur liege im Rahmen der Vorgaben, betonte eine Apple-Sprecherin am Dienstag. Käufer mit Problemen sollten sich an den Kundendienst wenden.

Nach dem Verkaufsstart der dritten Generation des populären Tablet-Computers am Freitag hatte es vereinzelt Berichte gegeben, wonach sich das neue iPad teilweise deutlich wärmer anfühle als die Vorgängermodelle.

Apple hat das Gerät mit einem deutlich verbesserten Bildschirm, einem mächtigeren Grafik-Prozessor, LTE-Funkchips und einer stärkeren Batterie ausgerüstet - was als mögliche Quellen für die Wärme gesehen wurde. Andere Nutzer und Experten berichteten zugleich, keine Hitzeentwicklung gespürt zu haben.

46 Grad bei grafikintensivem Spiel

Die Webseite Consumer Reports berichtet unterdessen, bei einem Test 116 Grad Fahrenheit bzw. 46 Grad Celsius Hitzeentwicklung registriert zu haben - was weit über der von Apple empfohlenen maximalen Umgebungstemperatur für den Betrieb des iPad von 35 Grad Celsius liegt. Bei dem Test wurde das Spiel "Infinity Blade II" gespielt. Das WLAN-Modul war dabei aktiviert, das LTE-Modul nicht. Bei demselben Test hatte das iPad 2 zuvor eine Temperatur von 40 Grad erreicht.

(apa,dpa,futurezone) Erstellt am 21.03.2012, 09:45

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