Technik B-52: Nach 60 Jahren kein Ende in Sicht Diskussion Weitere Artikel Letztes Update am 17.04.2012, 11:02 Bildergallerie drucken An Instapaper senden B-52: Nach 60 Jahren kein Ende in Sicht. Im April 1952 startete der erste B-52-Bomber. Ein Fortbestand des Flugzeugs bis 2040 ist absolut denkbar. Vollbild Zurück Bild von / Weiter Schliessen Vollbild Am 15. April 1952 hob der erste Prototyp eines Bombers ab, der bis heute zu den größten der Welt zählt: B-52. Obwohl selbst die heute aktiven B-52-Modelle 50 Jahre und mehr auf dem Buckel haben, sollen sie laut einem im März veröffentlichten Bericht bis 2040 im Dienst verbleiben. Die B-52 ist jetzt schon das längstdienende Militärflugzeug der Welt. Die von Boeing hergestellte B-52 wird auch "Stratofortress" genannt. "Strato" wegen ihrer maximalen Flughöhe von 15.000 Metern, also innerhalb der Stratosphäre,... ... "Fortress" wegen... naja... sehen Sie selbst, welches Waffenarsenal in dem Bomber Platz findet. Die B-52 ist insofern eine fliegende Festung. Anfang der 50er-Jahre wurde noch an einer B-52 mit einer Glaskuppel über dem Cockpit gebastelt. Die Mannschaft wäre hier wie bei einem Kampfjet hintereinander gesessen. Bei der endgültigen Version entschied man sich für eine klassische Kabine mit zwei Pilotensitzen nebeneinander. Die Modellreihe B-52 A wurde 1954 an die Air Force ausgeliefert. Die Modellreihe H wurde 1962 ausgeliefert. Daraus sind immer noch einige Flugzeuge im Einsatz. Der Bomber war bald der ganze Stolz der US-Steitkräfte. Mit der B-52... ... ließen die USA während des Vietnam-Kriegs ganze Landstriche ausradieren. Die B-52 stellte während des Kalten Kriegs eine der größten Bedrohungen für die verfeindete Sowjet-Union dar. Damals wie heute... ... ist die B-52 vor allem dadurch ein Gefahrenherd, weil sie hoch über jedem Schlachtfeld verharren, eine weite Umgebung überwachen und Bodenziele mit Präzisionsbomben treffen kann. Und so sieht es im Cockpit einer B-52 aus. Die Piloten sitzen relativ eng nebeneinander,... ... daneben gibt es noch drei weitere Personen an Bord. Vorne sitzen der Pilot und der Commander,... ... hinten, am "unteren Deck", haben Navigator, Radar-Navigator und der Offizier für elektronische Kriegsführung ihren Platz. Die B-52 besitzt acht Jet-Triebwerke,... ... von denen jedes einen maximalen Schub von 7,7 Tonnen erzeugt. Das Flugzeug hat eine Reichweite von 14.000 Kilometern,... ... kann allerdings in der Luft betankt werden und so seine Reichweite vervielfachen. Der bisher längste Flug fand im September 1996 statt. Zwei B-52 wurden damals in Louisiana gestartet, flogen nach Bagdad, zerstörten dort Energieversorgung und Kommunikations-Infrastruktur... ... und kehrten 34 Stunden später nach Louisiana zurück. Ob sich die Crew auf Windows-Laptops wohl die Zeit mit Minesweeper und Solitaire vertrieb? Ihr langjähriges Verbleiben im Arsenal der US-Luftwaffe verdankt die B-52 auch ihrer Vielseitigkeit. Der Bomber wurde unter anderem als Träger für Testflugzeuge eingesetzt. Das schnellste bemannte Raketenflugzeug der Welt, die X-15, startete von der Unterseite eines B-52-Flügels. Hier sieht man einen unbemannten X-51A Waverider Scramjet beim Transport. Testflugzeuge wie dieses sollen durch das Huckepack-Verfahren Treibstoff sparen, den sie durch Aufstieg und Erreichen einer gewissen Grundgeschwindigkeit verbrauchen würden. Die B-52 wurde auch schon als Munitions-Lieferant bei Kriegseinsätzen verwendet. Schlussendlich handelt es sich bei dem Bomber aber um ein eigenes Kriegsgerät. Hier sieht man eine Cruise Missile beim Verladen. Die B-52 kann bis zu 20 von diesen Marschflugkörpern transportieren und aus der Luft abfeuern. Aber auch mit konventionellen Bomben oder Lenkraketen kann die B-52 jede Menge Zerstörung produzieren. 40 Prozent aller Geschoße, die bei der Operation "Desert Storm" auf den Irak abgefeuert wurden, stammten von B-52 Bombern. Die B-52 ist außerdem dafür ausgelegt, Atomwaffen zu transportieren. Dieser Sichtschutz im Cockpit ist nicht dazu da, um Piloten einen sanften Schlaf zu garantieren, sondern um die Augen der Crew vor dem grellen Licht bei der Zündung einer Atombombe zu schützen. Was die B-52 beim US-Militär sehr beliebt macht, ist der vergleichsweise geringe Preis. Während der 60 Jahre alte Bomber auf einen Stückpreis von 53,4 Millionen Dollar kommt, kostet ein B-2 Stealthbomber (re.) in etwa das 55-fache, oder 3 Milliarden Dollar pro Stück. Aus diesem Grund sind auch nur etwa 20 B-2 Stealthbomber in Betrieb, während sich die Air Force eine Flotte von rund 90 B-52-Bombern leistet. Trotz des de facto hohen Alters wird die B-52 mit Upgrades am neuesten Stand der Technik gehalten. Bei Nacht navigieren Piloten etwa mit Nachtsichtgeräten und Infrarot-Licht (FLIR). Manche Experten glauben daran, dass die B-52 auch noch nach dem dem Jahr 2040 eingesetzt werden könnte. (futurezone) Erstellt am 17.04.2012, 11:00 Stichworte: › Flugzeug Diskussion Kommentare aktualisieren Weitere Artikel zum Thema Burgenland Sechs Schlepper und 52 "Illegale" festgenommen Verstärkter Polizeieinsatz – Die Polizei hat in den vergangenen zwei Tagen im Bezirk Neusiedl am See 52 illegale Grenzgänger aufgegriffen. Melk Mann auf A1 von Pkw erfasst und getötet 52-jähriger Rumäne wollte die Autobahn zwischen Rastplätzen überqueren. Trumau Polit-Urgestein Pendl tritt nach 32 Jahren zurück Nach 32 Jahren im Gemeinderat tritt Bürgermeister Otto Pendl zurück. Es folgt Andreas Kollross. Berufsleben 52 Wahrheiten für mehr Erfolg Wissen Sie, wer Sie sind? Alan Webber, US-Autor und Journalist, empfiehlt zu scheitern, seine Stärken zu kennen und Fragen zu stellen. Boston-Bomber Attentäter hatten New York im Visier Die Brüder wollten Sprengsätze am Times Square zünden. Ihre Eltern wollen in die USA reisen.
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