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KURIER
Foto: Screenshot

Letztes Update am 14.05.2012, 10:17

Anti-Facebook will im Sommer starten. Das dezentral organisierte Soziale Netzwerk Diaspora soll noch diesen Sommer öffentlich zugänglich werden.

Das soziale Netzwerk Diaspora könnte noch diesen Sommer seinen seit der Veröffentlichung im September 2010 erhaltenen Alpha-Status verlassen und frei zugänglich werden. Das gaben die beiden Gründer des als "Anti-Faceboook" bezeichneten Projekts, Max Salzberg und Daniel Grippi, in einem Interview mit der Bloomberg Businessweek bekannt. Demnach werde Diaspora auch ab Juni am renommierten Programm des Startup-Finanziers Y Combinator teilnehmen, über das bereits Unternehmen wie Dropbox oder scribd finanziert wurden.

 


Große Pläne für das "Anti-Facebook"

Diaspora erregte bereits bei seiner Ankündigung Anfang 2010 für Aufsehen. Das dezentral organisierte Netzwerk will seinen Nutzern die volle Kontrolle über ihre Daten geben, dabei aber einen ähnlichen Funktionsumfang wie Facebook bieten. Dabei sollen die Nutzer aber nicht nur die Kontrolle über die Inhalte selbst, sondern auch über deren Darstellung erhalten, wie die Diaspora-Gründer im Interview erwähnten.

Das Projekt sammelte im Juni 2010 mehr als 200.000 US-Dollar über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter. Zu den prominentesten Spendern zählte auch Facebook-Gründer und CEO Mark Zuckerberg. Ursprünglich hätte die Beta-Version bereits im November 2011 erscheinen sollen, allerdings wurde dies durch den Tod eines Teammitglieds verzögert.

 

(futurezone) Erstellt am 14.05.2012, 10:08

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