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Letztes Update am 13.12.2012, 07:07

Kultmasche: Strick im Winter. An kalten Wintertagen greifen wir gerne zu kuscheligem Strick.

Wird es draußen früh finster, glühen drinnen die Nadeln. Schuld daran sind natürlich all die verlockenden Kleider in Grobstrick, Pullis und Mützen in Kaschmir, feinster Wolle, mit Zopf-, Loch- oder Rippenmuster. Von M Missoni bis Piazza Sempione, vom Mantel bis zur Mütze stehen kuschelige Maschen auf dem Programm. Wem der körpernahe Strick von Herve Leger & Co aber zu teuer ist, greift selbst zur Wolle. Denn auch in Wien ist Handarbeiten längst nicht mehr mit den Socken aus Omis Wollresten verstrickt. Immer mehr praktische Strick-Cafés und schicke Woll-Clubs entstehen, in denen Expertinnen Anfängerinnen beraten. Etwa im „Laniato“, dem ersten Wiener Wollcafé, oder neuerdings beim wöchentlichen Gruppenstricken im „Muskat Buch & Café“ am Yppenplatz. Die fertigen Teile werden dann zugunsten des Ute-Bock-Vereins versteigert.

Strick-Treffs sind zwar immer auch ein Austausch von News und Tratsch – aber im Zeitalter von Blogs und Internet gibt es natürlich Online-Strick-Tutorials mit genauer Video-Anleitung.

Trendsetter kombinieren heuer Grobstrick mit zarter Seide und Leder und achten vor allem auf geometrische Schnitte bei Pullis und Jacken – wie es Fuzzi, Piazza Sempione, Nhut La Hong oder Iris von Arnim vorzeigen.

(KURIER Freizeit am Samstag) Erstellt am 13.12.2012, 07:07


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