Letztes Update am 11.10.2012, 10:39
Der Trauring – ein Schatz für die Ewigkeit.
Bei der Suche nach dem richtigen Trauring steht man vor einer riesigen Auswahl, und der Qual der Wahl - es gibt ja so viele Traumringe! Hochzeitsguide.at hat ein kleines Trauring-Lexikon für Sie zusammen gestellt.
Das kleine Trauring-Lexikon von Hochzeitsguide.at:
Gold
Gold übte schon immer aufgrund seiner glänzend sowie schimmernden Farbe eine große Faszination auf die Menschen aus. Es gehört zu den am seltensten auftretenden Substanzen. Durchschnittlich müssen drei Tonnen Erz für die kleine Menge von 100 Gramm Gold gefördert werden. Kein Wunder also, dass Gold so wertvoll ist. Und glücklicherweise hält es auch noch ewig - es geht nicht kaputt, rostet nicht und behält seinen Glanz.
Im Bild: Diamant-Ring von Tiffany & Co.
Karat
Karat ist eine Maßeinheit für Gold und Edelsteine. Ein metrisches Karat ist die international gesetzlich festgelegte Maßeinheit für das Gewicht von Edelsteinen und entspricht exakt 0,2 Gramm. Bei Goldschmuck begegnen uns die Begriffe 14 oder 18 Karat. Daran erkennt man die Legierung, also das Mischverhältnis von Gold und den anderen Metallsorten, um das Material stabiler zu machen. Die häufigsten Schmucklegierungen sind 18 Karat (750 Einheiten von 1000 sind Gold), 14 Karat (585/1000) und 8 Karat (333/1000).
Gelbgold
Gelbgold ist eine Goldlegierung aus Feingold mit Silber. Das Mischverhältnis beträgt 1:1. Durch den abnehmenden Goldgehalt wird die Tiefe des Gelbtons reduziert. Das klassische Gelbgold wird besonders gern für Trauringe verwendet. Da Ihr den Ring jeden Tag ein Leben lang tragen möchtet, empfiehlt sich eine hochwertige Legierung - zum Beispiel 14 oder 18 Karat. 333er Gelbgold ist für Trauringe nicht zu empfehlen.
Im Bild: Brilliant-Ring von Juwelier A.E. Köchert.
Weißgold
Zur Herstellung von Weißgold werden dem Gold verschieden weiße Metalle, wie z.B. Silber, Palladium, Mangan, etc. beigemischt. Diese Metalle entziehen dem Gold die Farbe und färben es mehr oder weniger weiß ein. Zumeist wird für Trauringe aus Weißgold ein möglichst hoher Palladiumanteil verwendet. Das Edelmetall gehört zur Platin-Metallgruppe. Je höher der Palladiumanteil ist, um so grauer wird das Weißgold. Um dem Weißgold eine kräftige weiße Farbe zu verschaffen, wird es in manchen Fällen mit einem Überzug aus Rhodium versehen.
Rotgold
Rotgold entsteht durch die Menge an Kupfer in der Legierung. Dadurch erhält das Gold einen warmen, rötlichen Farbton.
Titan
Titan wiegt nur halb so viel wie Edelstahl, ist beständig, zeitlos und hautverträglich. Er besticht durch seine schlichte Eleganz, ist mittlerweile schon sehr beliebt und gewinnt zunehmend an Bedeutung.
Platin
Platin ist ein von Natur aus weißes Edelmetall. Es ist das beständigste, reinste und seltenste der Welt. Es ist ein besonderes Gefühl, mit Trauringen aus Platin zu heiraten. Im Gegensatz zu Gold wird es beinahe in Reinform verwendet - mit einem Anteil von 95%. Darum ist es besonders wertvoll und exklusiv. Weil Platin 30-mal seltener vorkommt als Gold, ist es allerdings auch besonders kostspielig.
Bicolor/Tricolor
Unterschiedliche Goldfarben lassen sich toll kombinieren. Darum findet man häufig Bicolor- (Zwei Farben) oder sogar Tricolorringe (3 Farben). Zweifarbige Kombinationen bestehen meist aus Gelbgold und Weißgold, Tricolor oft aus Rot-. Gelb- und Weißgold, So habt Ihr einen Ring, der problemlos zu Eurem anderen Schmuck passt.
Im Bild: Ring von Juwelier A.E. Köchert.
Diamant
Der Diamant ist der König der Edelsteine und besteht aus reinem Kohlenstoff und unterscheidet sich von allen anderen Edelsteinen durch seinen besonderen Härtegrad von 10 auf der 10-teiligen Mohshärte-Skala. Kein anderes Mineral kommt ihm diesbezüglich nahe. Daher resultiert auch sein Name, der vom griechischen Wort „adamas“ abgeleitet ist, was soviel bedeutet wie „der Unbezwingbare“. Hier erfahren Sie, wie man die Qualität erkennt.
Brillant
Der Brillant ist ein speziell geschliffener Diamant. Er ist rund, und seine Kante fällt schräg nach außen ab und läuft dann in der Mitte spitz zusammen. Die glattgeschliffenen Flächen brechen das Licht in zahlreiche Facetten und lassen den Stein besonders funkeln.
Im Bild: Modell von Juwelier A.E. Köchert.
Schliffe
Der Schliff weckt die Schönheit eines Diamanten. Auch ein Stein mit Einschlüssen besticht bei vollendetem Schliff durch die gleiche Brillanz wie ein lupenreiner Diamant. Neben dem Brillanten gibt es u.a. noch folgende Schliffformen. Princess (Vierkantschliff), Tropfen (Pandeloque), Oval, Smaragdschliff und Navette (Marquise), Baguette, und Herz.
Im Bild: Ring von Juwelier A.E. Köchert.
Solitär
Diamantringe gibt es in vielen verschiedenen Stilrichtungen. Der Solitär ist ein Ring mit einem einzigen, großen Stein - und der traditionelle Verlobungsring in den USA. Am Hochzeitstag wird ein passender, meist schlichterer Trauring davor geschoben.
Im Bild: Solitär von Tiffany & Co.
Memoire
Der Memoire- oder auch Allianzring ist ein Schmuckstück, bei dem im Laufe der Zeit mehr und mehr Diamanten eingefasst werden, bis die Ringschiene voll besetzt ist. Am Tag der Hochzeit weist er nur drei Diamanten auf, die für die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft stehen. Zu jedem Hochzeitstag kommt ein weiterer Stein dazu. Auch besondere Anlässe, wie die Geburt eines Kindes, können mit einem Diamanten verewigt werden.
Im Bild: Modell von Juwelier A.E. Köchert.
Pave
Anders als der Memoire-Ring, bei dem die eingefassten Steine in einer Reihe stehen, ist der Pave-Ring dicht mit einem Meer von Brillanten besetzt. Deshalb wird dieser Stil auch als Pflasterfassung bezeichnet.
Im Bild: Ring von Cartier.
Punzierung
An der Innenseite des Ringes findest du ein kleines Zeichen – die Punzierung. Alle Gold- und Platinringe sind mit diesem Prüfzeichen versehen. Es gibt den Edelmetallgehalt an, auch der Name des Herstellers wird gestempelt. Die Punzierung ist gesetzlich vorgeschrieben, um Betrug und Fälschungen vorzubeugen.
Im Bild: Ballerine-Modell von Cartier.
Triset
Ein Triset besteht aus drei Ringen, von denen einer dem Bräutigam zugedacht ist und die beiden anderen für die Braut bestimmt sind. Diese bekommt den ersten Ring zur Verlobung oder als Morgengabe. Dieser Ring ist der aufwendigere der beiden. Der zweite Ring ist ein schlichter Vorsteckring und wird bei der Trauung überreicht. Beide werden zusammen an einem Finger getragen.
Im Bild: Modell Cartier d‘ Amour von Cartier.
Rechts oder links?
Traditionell wird im deutschsprachigen Raum der Verlobungsring an der linken Hand, und der Trauring an der rechten Hand getragen. Fast überall sonst auf der Welt trägt man die Trauringe links, oft damit begründet das dies die Seite des Herzens ist.
Im Bild: Ring von Tiffany & Co.
Gravur
Fast jedes Brautpaar wünscht sich Trauringe mit einer originellen und persönlichen Gravur. Mittels modernster Lasertechnik gibt es mittlerweile die Möglichkeit fast jede Idee umzusetzen. Besonders trendig: Gedichte, Liebesversprechen, die Signatur des Partners oder der Fingerabdruck.
Im Bild: Modell von Ring King.
Verlobungsring
Es gibt kaum etwas Romantischeres, als der klassische Heiratsantrag, verbunden mit dem Überreichen des Verlobungsringes. Üblicherweise wird der Verlobungsring an der linken Hand getragen. Es gibt einen Trend zu besonderen Verlobungsringen zu beobachten: großer Beliebtheit erfreut sich der Ring mit Stein, der später zum Ehering als sogenannter „Aufsteckring" passt.
Im Bild: Cartier d‘ Amour von Cartier.
Aufbewahrung
Ein Diamant ist besonders hart und könnte andere Schmuckstücke zerkratzen. Bewahre den Ring so auf, dass er den übrigen Schmuck nicht berührt. Zum Beispiel in einem kleinen Säckchen.
Im Bild: Solitär von Tiffany & Co.
(Hochzeitsguide.at/Hochzeitsguide.at)
Erstellt am 03.05.2012, 07:01