Toilette mit Ein- und Aussicht

"The Standard" ist nicht nur das derzeit angesagteste Hotel New Yorks, es sorgt auch mit gläsernen Toiletten für Aufregung.

Das "Standard" Hotel in New York zählt ohnehin schon zu den angesagtesten der Stadt, doch nun sorgen auch noch eine Werbekampagne des österreichischen Künstlers Erwin Wurm und gläserne Toiletten im 18. Stock für Wirbel.  Lampenfieber vor dem Toilettenbesuch? Gut möglich im Boom Boom Room Club des "Standard" Hotels in New York.   Wer dort für kleine Königstiger muss, kann sich auf einen Adrenalinkick gefasst machen. Die Toiletten im 18. Stock bieten eine Wahnsinnsaussicht über New York, denn die "Außenwände"  sind vom Boden bis zur Decke verglast. Wäre eigentlich nicht schlecht, könnte man nicht von der Straße aus, zu den Toiletten hoch sehen. So kommt jeder Tourist mit halbwegs gutem Teleobjektiv auf seiner Digitalkamera näher an die Glasscheibe ran, als es den meisten wahrscheinlich lieb ist. Pech für Schüchterne: Eine Möglichkeit Rollos runter zu lassen oder die Fenster zu verdunkeln gibt es nicht. Nachdem das Hotel aber öfter von Promis wie Leonardo DiCaprio oder Lady Gaga besucht wird, gibt es vermutlich auch ein weniger öffentliches VIP-WC. Leute mit voyeuristischen Neigungen sollen übrigens vom High Line Park in Manhattan`s Meatpacking Viertel die beste Aussicht haben. Dabei hat das "Standard" Hotel erst kürzlich für Aufsehen gesorgt. Nämlich mit einer Werbekampagne. Für die ist kein geringerer als der österreichische Künstler Erwin Wurm verantwortlich. Die Serie soll veranschaulichen wie man politisch inkorrekt sein kann und zeigt eine Frau, die in Anwesenheit eines Mannes auf einen Teppich uriniert, ... ... eine Frau, die einer anderen in die Suppe spuckt und ... ... einen Mann der seinen Kopf in den Ausschnitt einer Frau steckt. Auch der "Big Kastemann" vor dem Trend-Hotel ist von dem österreichischen Künstler.
(kurier) Erstellt am

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