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Kurier Fotowettbewerb 2014
- Foto: Caribbean Tourism Organisation
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- Foto: Caribbean Tourism
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Letztes Update am 30.12.2012, 07:47

Paradies für Schnorchler. Korallenriffe, Schiffswracks, Grotten, Skulpturenpark: Unterwasserspaß von Barbados bis Tobago.

Wer die bunt schillernde Unterwasserwelt der Karibik erleben will, der muss nicht zwingend zur Sauerstoffflasche greifen. Auch ohne Lungenautomaten kann man sich dem faszinierenden submarinen Leben nähern: Maske, Schnorchel und bestenfalls ein Paar Schwimmflossen genügen, und schon ist man auch ohne Tauchkurs und kostspieliger Ausrüstung mittendrin.

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Foto: Caribbean Tourism Organisation


Beispielsweise auf Guadeloupe, wo man in Lagunen auf farbenprächtige Korallen trifft oder Stachelrochen sowie bunten Engels- und Papageifischen begegnet. Für Schnorchler gibt es eine große Auswahl an Themen-Ausflügen. Zum Beispiel ein Besuch der Pigeon-Inseln, die seit dem dort von Jacques Cousteau gedrehten Kultfilm „Die Welt der Stille“ auch „Cousteau-Reserve“ genannt werden. Auch die Grotten von Port-Louis oder die majestätischen Schildkröten von Marie-Galante garantieren spannende Unterwasserausflüge.

In Bonaire treffen Schnorchler nicht nur auf farbenprächtige Korallenriffe, sie haben auch die Chance, bei ihren Tauchgängen bis zu 469 Fischarten zu entdecken. So viele wurden dort von einer Umweltstiftung dokumentiert. Zur besseren Orientierung sind die besten Schnorchelspots der Insel durch gelbe Steine an den Küstenstraßen markiert. So lassen sich auch die bequemsten Einstiege in den Unterwasserspaß finden.

 

Katamaran-Touren

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Foto: Caribbean Tourism
Auf Barbados gibt es im Gegensatz zu Bonaire zwar keine ausgewiesen Schnorchelreviere, gleichwohl ist die Insel eine lohnende Destination für diese Art von Wassersport. Besonderes Highlight sind die zahlreichen, von Bridgetown aus angebotenen Katamaran-Touren, die unterwegs mehrfach Halt machen. Neben farbenfrohen Fischen und Meerestieren ist vor allem das Schwimmen mit Meeresschildkröten ein unvergessliches Erlebnis. www.coolrunningsbarbados.com

Apropos Halt machen. Für spontane Stopps zum Schnorcheln bietet ein Yachturlaub natürlich beste Gelegenheit. Man gleitet durch kristallklare Gewässer, vorbei an idyllischen Buchten und unterbricht den Turn, wo es einem gefällt. Anbieter wie Moorings (www.moorings.de) oder KH & P Yachtcharter (www.khpyachtcharter.de) bieten Segel- und Motorbootcharter auch mit Skipper an. Bei Moorings haben alle Yachten Wassersportgeräte an Bord, und zum Schnorcheln gibt es für jedes Crewmitglied eine eigene Ausrüstung.

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Foto: Caribbean Tourism
Auf Tobago finden Urlauber mit dem Buccoo Reef ein wirklich einzigartiges Korallenriff, das am besten an Bord eines Glasbodenbootes angesteuert wird. Dort angekommen, verteilt der Kapitän Taucherbrillen, Schnorchel und Flossen und spielt für seine Passagiere den Unterwasserguide (www.kolibri-reisen.de). Die Boot-Ausflüge zu diesem und den zahlreichen anderen Korallenriffen beginnen in der Store Bay, Pigeon Point oder im Buccoo Village. Auch am Strand der glitzernden Englishman’s Bay können Hobby-Taucher ihre Ausrüstung leihen und die lebendige Unterwasserwelt erleben. Ein wahrer Goldschatz ist die Pirate’s Bay. Für diese einsame Bucht empfiehlt es sich, eigenes Equipment und Verpflegung mitzunehmen. www.hewstours.com; www.cocomotion.net

Abtauchen zum U-Boot

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Foto: Caribbean Tourism Organisation
Seit 2011 gehört die vor dem Seven Mile Beach versenkte USS Kittiwake zu den absoluten Unterwasser-Highlights der Cayman Islands. Das ehemalige U-Boot-Rettungsschiff begeistert auch Schnorchler. Diese treffen bereits fünf Meter unter der Wasseroberfläche auf die Aufbauten des Schiffs, das von Korallen überwuchert Meeresbewohnern als Unterschlupf dient.

Mit einer Unterwassersicht von bis zu 45 Metern und mehr als 70 Tauchspots zählt Curaçao zu den prominentesten Tauchrevieren in der Karibik. Auch für Schnorchler bietet die Insel ideale Bedingungen. Korallenriffe sind oft nur 15 Meter vom Strand entfernt und somit leicht zu erreichen. Das gilt beispielsweise für die flache Jan-Thiel-Lagune. Hier finden Schnorchler Gorgonien, Korallen, Schwämme und viele bunte Fische. Besonders faszinierend ist auch Tug Boat, ein Schiffswrack, das schon seit mehr als 25 Jahren in lediglich fünf Metern Tiefe ruht. Der Spot ist bei Schnorchlern sehr beliebt und bietet grandiose Fotomotive.

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Foto: Caribbean Tourism
Auch wenn Grenada mit zahllosen Schnorchel-Spots sowie 50 Tauchrevieren lockt, die Tauch-Sensation der Insel ist der mittlerweile weltbekannte Unterwasser-Skulpturenpark an der Molinere Bay. Seit 2006 dienen die dort in einer Tiefe von fünf bis zwölf Metern versenkten Kunst- Objekte als Magnet auch für Schnorchler. Und als künstliches Riff, das Korallen und Fischen eine ideale Lebensumwelt bietet. Dank des klaren Wassers können die Kunstwerke auch von der Oberfläche aus gut erkannt werden.

Unterwasserlehrpfad

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Foto: Caribbean Tourism Organisation
Puerto Rico ist von zahlreichen Schiffswracks umgeben, die glücklicherweise nicht alle in unerreichbare Tiefen gesunken sind. So kommen auch Schnorchler in den Genuss submariner Abenteuer. Das Insel-Trio Icacos, Lobos und Ratones ist einer der besten Plätze zum Schnorcheln. Von Fajardos Yachthäfen aus können die Inseln per Boot besucht werden. Dabei stellen die Anbieter zumeist auch die erforderliche Schnorchelausrüstung zur Verfügung. Bei Caja de Muertos gibt es Puerto Ricos einzigen Unterwasserlehrpfad. Schnorchler erblicken in einer Tiefe von ca. drei Metern 15 Schilder mit Bildern und Erklärungen zur karibischen Unterwasserlandschaft. Lebende Belegexemplare sind in der Regel ganz in der Nähe zu finden.

Champagne Reef

Als bester Diving Spot von Dominica gilt das Champagne Reef im Südwesten der Insel. Der Spot ist auch ohne Boot von der Küste aus zu erreichen und bietet perfekte Voraussetzungen zum Schnorcheln. Dank vulkanischer Quellen entstehen feine Luftbläschen, die durch kleine Fissuren im Gestein nach oben steigen und dem Riff so seinen Namen gaben. Südlich von Champagne Reef befindet sich ein weiteres faszinierendes Schnorchler-Paradies. Scotts Head Bay ist ein alter Vulkankrater, der fantastische Einsichten in die Unterwasserwelt bietet.

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Foto: Caribbean Tourism Organisation
Wer ohne Sauerstoffflaschen auf dem Rücken in die Unterwasserwelt von Saint Lucia eintauchen will, sollte einmal Snuba ausprobieren. Es verbindet die Leichtigkeit des Schnorchelns (SNorkeling) mit der Unabhängigkeit des Gerätetauchens (scUBA). Der Taucher atmet dabei Luft, die über einen längeren Mitteldruckschlauch von der Oberfläche aus zugeführt wird. Eine Snuba Tour beginnt an einem flach abfallenden Strand und erreicht eine maximale Wassertiefe von sechs Metern. www.coxcoltd.com

Ammenhaie

Die Bahamas bieten mit den 365 Cays der Exumas ein traumhaftes Schnorchelgebiet. Die meisten der Inseln sind unbewohnt und mit ihren Riffen, Höhlen und Stränden ein beliebter Stopp auf Segeltörns. Auf Mutige wartet in der kleinen Marina Compass Point eine besondere Herausforderung. Jeden Tag „relaxen“ hier mehrere Ammenhaien, bevor sie nachts auf Beutezug gehen. Wer sich traut, kann zu ihnen ins Wasser steigen und mit ihnen Schnorcheln. Zur Beruhigung: Ammenhaie werden allgemein als friedliebend und nicht aggressiv bezeichnet. www.stanielcay.com

Viele Hotels bieten ihren Gästen einen bequemen Zugang, die faszinierende Unterwasserwelt der Karibik zu erkunden. So gehört bei den Sandals Resorts das Schnorchel-Equipment zum All-inclusive-Paket und kann kostenlos in den Wassersportzentren der Hotels ausgeliehen werden. Neben den Entdeckungstouren in Strandnähe bietet ein mehrmals am Tag herausfahrendes Boot den Gästen zudem Gelegenheit, besonders schöne Korallenriffe fernab der Küste kennenzulernen.

www.karibik-info.at

(kurier) Erstellt am 30.12.2012, 07:47


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