Letztes Update am 20.05.2013, 16:03
Schräges Wissen aus aller Welt.
Wir verraten Ihnen, wie man in Kroatien zu einer Gratis-Übernachtung kommt, warum es in Indien eigentlich kein Curry gibt und weitere skurrile Reise-Fakten rund um den Globus.
Während wir Curry lieben, wissen Inder nicht wovon wir reden. Wenn es in Kroatien schneit, urlaubt man in Hvar gratis. Und in Hongkong dürfen betrogene Ehefrauen ihre untreuen Ehemänner umbringen - allerdings nur mit bloßen Händen. Andere Länder, andere Sitten - wir verraten Ihnen noch mehr Skurriles zu Land und Leute rund um den Erdball, das der Lonely Planet in "The Travel Book" zusammengefasst hat.
Argentinien ist für vieles berühmt, auch für seinen überdurchschnittlichen Fleischkonsum. Jährlich verdrückt der Argentinier rund 70 Kilogramm Rindfleisch.
In dem am Fuße des Himalaya gelegenen unabhängigen Königreich Bhutan ist es verboten, Zigaretten zu kaufen, Plastiktüten zu verkaufen und den Musiksender MTV zu schauen.
Der Sultan von Brunei ist wahrlich ein reicher Mann: Neben seinen 3000 Autos besitzt er seinen eigenen Airbus 340, der soll so luxuriös ausgestattet sein wie ein fliegender Palast. So verfügt er beispielsweise über ein goldenes Badezimmer.
Im Vergleich zu den übrigen Ländern Südamerikas ist Ecuador im Südwesten recht klein - für unsere Verhältnisse auch wieder nicht: Immerhin ist es mit einer Fläche von fast 260.000 km² mehr als dreimal so groß wie Österreich. 300 verschiedene Säugetier-Arten und über 1600 unterschiedlcihe Vogelarten beheimatet das "kleine" Land - das sind mehr als Europa und Nordamerika zusammen.
In Grönland kennt man nur Zahlen bis zwölf - alles danach ist amerlasoorpassuit (zu deutsch: viele). Will man höher als zwölf zählen, wechselt man einfach ins Dänische und nutzt deren Zahlen.
Notorische Seitenspringer aufgepasst: Betrogene Ehefrauen dürfen in Hongkong ganz legal ihre untreuen Ehemänner umbringen - allerdings nur mit ihren bloßen Händen.
Curry ist für viele der Inbegriff der Küche Indiens. Dabei verwendet man dort jene Gewürzmischung, die in Westeuropa sehr verbreitet ist, gar nicht. Man kennt sie zwar, das pulvrige Gemisch aus verschiedenen Gewürzen wird aber nur für den Export produziert. Curry leitet sich vom indischen Wort kari ab, das einfach "Sauce" oder "gebraten" heißt und auch nur eine Zubereitungsart meint. Es handelt sich dabei um eine Art Eintopf mit viel Sauce, die je nach Region mild bis extrem scharf gewürzt ist.
Filme aus Israel haben mehr Oscar-Nominierungen für den besten fremdsprachigen Film bekommen als jedes andere Land des Mittleren Ostens. Insgesamt waren es sechs.
In Italien wird jährlich viel Geld gelassen: In der Fontana di Trevi (zu deutsch: "Trevi-Brunnen") in Rom nämlich. Unglaubliche 3000 Euro werden täglich in Form von kleinen Münzen in den berühmtesten Brunnen der Welt geworfen. Warum? Weil die Legende besagt, dass man in die italienische Hauptstadt zurückkehrt, wenn man eine Münze hinein wirft. Bis zu einer Million Euro kommen so Schätzungen zufolge im Jahr zusammen, die angeblich an wohltätige Zwecke gespendet werden. Wie viel davon Diebe herausfischen, bevor es die Bediensteten der Stadt tun, ist nicht bekannt.
In Kroatien gibt es viele schöne Ecken, das besondere an der Insel Hvar ist aber ihr extrem mildes Klima: Das Wetter ist dort so beständig und gut, dass einige Hotelbesitzer freie Unterkunft anbieten, sollte es mal schneien.
Es ist egal, wo man sich in Neuseeland aufhält, man ist nie weiter als 120 Kilometer vom Meer entfernt.
Fast die Hälfte der Niederlande liegen sehr tief: 20 Prozent des gesamten Landes befinden sich unter Wasser und weitere 20 Prozent unter dem Meeresspiegel.
Zimt ist eines der ältesten Gewürze. Der uns bekannte Ceylon-Zimt wurde Ende des 15. Jahrhunderts auf Sri Lanka entdeckt und vom portugiesischen Seefahrer Vasco da Gama nach Europa gebracht. Seit mehr als 4000 Jahren wird er auf der Insel gehandelt. Sie ist heute noch das größte Anbaugebiet für den feinen Ceylon-Zimt.
Der kürzeste Krieg aller Zeiten fand im ostafrikanischen Tansania statt: Der Britisch-Sansibarische Krieg am 27. August 1896 dauerte exakt 38 Minuten. Er wurde zwischen Großbritannien und dem Sultanat Sansibar geführt und forderte auf sansibarischer Seite rund 300 Tote und 200 Verletzte, auf britischer hingegen kein einziges Opfer.
Wodka - das Hausmittelchen schlechthin in Weißrussland: Wer damit gurgelt, bekommt keinen rauen Hals und wer sich damit die Haare wäscht, keine Schuppen - und gegen Ohrenschmerzen hilft er natürlich auch.
(kurier)
Erstellt am 20.05.2013, 16:03