Letztes Update am 14.11.2012, 06:43
Österreichs schönste Weihnachtsmärkte.
Von Vorarlberg bis ins Burgenland - wir haben eine Auswahl der schönsten Christkindlmärkte Österreichs erstellt.
Punsch, Handwerk und Lebkuchen - Weihnachten steht vor der Tür. Dazu gehört der Besuch eines Adventmarktes. Die schönsten des Landes finden Sie in dieser Bilderstrecke.
In Wien liegt bereits der Duft von Punsch und Lebkuchen in der Luft: Denn die ersten Weihnachtsmärkte haben schon ihre Pforten geöffnet. Im Museumsquartier etwa werden Heißgetränke ausgeschenkt. Auch der bekannteste und größte Markt in der Bundeshauptstadt, der "Adventzauber" am Rathausplatz, hat bereits gestartet.
Viel Flair versprüht der Weihnachtsmarkt zwischen den Biedermeierfassaden am Spittelberg. Bis 23. Dezember reihen sich dort 127 Hütten aneinander. Im Sortiment haben diese unter anderem Keramikwaren und Kunsthandwerk. Besonders das Kinderprogramm kann sich sehen lassen: Vom Puppentheater über Kinderkeksebacken, bis hin zum Weihnachtsbasteln mit Kinderbetreuung spielt es alle Stücke für die Kleinen.
Vor dem Schloss Schönbrunn weihnachtet es ab 24. November. Bis 26. Dezember können Christbaumschmuck, Krippenfiguren und Kunsthandwerk rund um das Thema "Schönbrunn" gekauft werden. Für Kinder gibt es ein Unterhaltungsprogramm, das von Kerzenziehen bis zum Keksbacken reicht.
Niederösterreich bietet in der Vorweihnachtszeit einmal mehr große Angebotsvielfalt und zahlreiche Veranstaltungen. Dabei geht es nicht nur um Punsch und Glühwein. In St. Pölten ist der Christkindlmarkt am Rathausplatz von 30. November bis 23. Dezember geöffnet. Geboten werden Geschenkideen und Kunsthandwerk. Für 15. Dezember ist eine "spektakuläre Perchtenshow" angekündigt.
Ein "Klassiker" schlechthin bleibt der Grafenegger Advent (6. bis 9. Dezember), in diesem Jahr u.a. mit Otto Schenk, Kristina Sprenger, Maresa Hörbiger und Erwin Steinhauer im "Advent der Stars". Im Schloss gibt es einen Kunsthandwerksmarkt. Erwachsene zahlen sieben, Jugendliche drei Euro Eintritt.
Durch die Lage am Fuße der Pfarrkirche und die terrassenförmige Anordnung der 40 Stände bietet der Grünauer Advent von 7. bis 9. Dezember 2012 ein einmaliges Ambiente.
In der Steiermark hat man sich in den vergangenen Jahren wieder stärker auf regionales Brauchtum besonnen - was auch die Gestaltung der Weihnachtsmärkte prägt. Im Mittelpunkt des bergmännischen Advents - vor allem in der Obersteiermark - steht die Tradition der Knappen und die damit verbundenen Bräuche. Den Höhepunkt bildet dabei in den Orten Eisenerz, Radmer und Vordernberg die „Barbarafeier“.
Es geht die Mär, dass unter den Grazern mittlerweile Wetten abgeschlossen werden, ob die ab 1. Dezember offiziell zu besichtigende Eiskrippe das regelmäßig im Advent zu erwartende Tauwetter übersteht. Falls nicht, ist vorgesorgt: Ersatz-Kunsteisblöcke für Figuren wie Krippe werden bereitgehalten. Die Eröffnung der Grazer Adventmärkte erfolgt jedenfalls am 23. November mit steirischen Blasmusikern um 16.00 Uhr am Hauptplatz, wo dann auch die Lichter des Christbaumes vor dem Rathaus angehen sollen.
Mariazeller Advent (30. November bis 23. Dezember): besinnliche Vorweihnachtszeit nach überlieferter Tradition. Wo könnte der Advent besinnlicher sein, als vor der malerischen Kulisse der Basilika, inmitten der winterlichen Bergwelt des Mariazeller Landes. Die Attraktionen reichen vom weltgrößten hängenden Adventkranz, dem 5 Meter hohen Lebkuchenhaus aus echtem Honiglebkuchen, der lebendigen Mariazeller Krippe mit Ochs und Esel und dem haushohen Mariazeller Adventkalender bis zum Mariazeller Engerlpostamt.
Im Burgenland werden von 14. bis 16. Dezember wieder Glühwein, Punsch und Maroni vor dem Eisenstädter Schloss Esterhazy gereicht. Die ganz jungen Besucher werden mit Märchenerzählen, Kekse backen und Weihnachtsschmuck basteln unterhalten. Für die Erwachsenen gibt es internationales Kunsthandwerk zu sehen – heuer erstmals auch im Empiresaal.
In der Landeshauptstadt geht es aber nicht nur vor dem Schloss weihnachtlich zu, auch die Fußgängerzone lädt zum Christkindlmarkt-Flanieren ein. Für den Gaumen werden kulinarische Köstlichkeiten wie Ofenkartoffel und Brote gereicht, für die Unterhaltung ertönen weihnachtliche Klänge, während die Kinder auf einem kleinen Fahrgeschäft ein paar Runden drehen können. Der Eisenstädter Christkindlmarkt startet heuer am 23. November und kann bis 24. Dezember besucht werden.
In Bad Sauerbrunn kann man sich ab 1. Dezember im Christbaumdorf auf Weihnachten einstimmen. Stimmungsvolle Musik, Kunsthandwerk, bodenständige Schmankerl und ein besinnliches Rahmenprogramm erwartet die Besucher des Kurparks jeden Samstag und Sonntag im Dezember (bis inkl. 23. Dezember, Anm.). An diesen kann dort, entsprechend dem Namen, auch der Christbaum gekauft werden.
Für einen stimmungsvollen Advent sorgt der Pannonische Weihnachtsmarkt auf Schloss Halbturn. Das ehemalige Jagdanwesen Maria Theresias ist auch heuer wieder Kulisse für einen der schönsten Weihnachtsmärkte im Burgenland. Im wunderschönen historischen Ambiente wird an den drei Adventwochenenden am 1./ 2. sowie am 8./ 9. und 15./16. Dezember wieder weihnachtliche Stimmung verbreitet und kulinarische Leckereien, Punsch, Glühwein sowie regionale Köstlichkeiten gereicht.
Der Ausblick auf den Kärntner Advent zeugt von höchst unterschiedlichen Zugängen zum Thema: Schon am 16. November startet der Villacher Adventmarkt rund um die Stadtpfarrkirche - inklusive Drehorgelspiel, Streichelzoo und Bummelzug. Am 23. Dezember findet in Villach ab 17.00 Uhr der Villacher Bauernadvent statt. Die Villacher wollen dem "Weihnachtsmanneinmarsch" Einhalt gebieten und setzen auf Besinnlichkeit und "traditionelle Kindlbescherung", um die "alpine Weihnachtskultur" zu bewahren.
Vor Velden wird wie jedes Jahr ein gigantischer, erleuchteter Adventkranz im Wörthersee schwimmen. Auch eine schwimmende Krippe gibt es. Der Weihnachtsmarkt in dem Tourismusort findet ab 30. November statt. Am Tag davor startet die Nachbargemeinde Pörtschach ins Weihnachtsgeschäft mit ihrem "Stillen Advent am See". An der Promenade gibt es ein "Seedorf" für Veranstaltungen sowie einen Advent-Lichterpfad. Auch zwischen Pörtschach und Velden tingelt ein Adventschiff. Außerdem verkehrt auch ein Adventbus.
In Klagenfurt findet der Christkindlmarkt vom 23. November bis 24. Dezember (täglich 9.30 bis 22.00 Uhr) am Neuen Platz und in der Fußgängerzone statt. Auch am Domplatz gibt es von 1. bis 23. Dezember einen Markt, jeweils Donnerstag bis Sonntag von 11.00 bis 19.00 Uhr. Vor dem Rathaus gibt es zusätzlich zu den rund 50 Verkaufsständen auch eine Bühne, auf der ein musikalisches Rahmenprogramm quer durch die Stilrichtungen geboten wird.
In den größeren Städten in Oberösterreich kommt man beim Weihnachtsshopping an Punsch-, Maroni- und Bratwürstelstände, aber auch an Handwerksmärkten kaum vorbei. Ein Klassiker für die Kinder ist die Grottenbahn am Linzer Pöstlingberg, die an den Adventsonntagen und am 8. Dezember vorweihnachtliches Programm bietet. Um die Wartezeit auf das Christkind zu verkürzen, ist sie auch am Heiligen Abend bis 15.00 Uhr geöffnet.
Mit zahlreichen traditionellen Märkten an landschaftlich reizvollen Orten ist auch die Region Steyr mit dem Wallfahrtsort Christkindl ein vorweihnachtlicher Hotspot im Bundesland. Beim Garstner Advent an den ersten beiden Wochenenden beispielsweise zeigen 50 Handwerker und Künstler ihr Können. Bereits Tradition hat auch das "Adventkalenderdorf" in Steinbach an der Steyr, wo sieben Bürgerhäuser am Ortsplatz mit lebensgroßen Fensterln geschmückt werden.
Um das Wochenende des 24. November herum öffnen in Stadt und Land Salzburg die meisten Adventmärkte. Der größte von ihnen, der „Salzburger Christkindlmarkt“ auf dem Dom- und Residenzplatz in der Landeshauptstadt mit heuer exakt 97 Standln, sperrt am 22. November auf und hält bis zum Stephanitag am 26. Dezember offen.
Das Besondere am Halleiner Weihnachtsmarkt (23. November bis 23. Dezember) in der alten Saline auf der Pernerinsel ist, dass alle Verkaufsstände sich in den Gebäuden der alten Saline befinden und man daher bei jeder Witterung gemütlich Bummeln und Einkaufen kann. Angeboten werden von kleinen Mitbringsel über alpenländische Advent- und Weihnachtsdekorationen bis hin zum gediegenen Weihnachtsgeschenk eine Vielzahl an Produkten.
Für Tierliebhaber empfiehlt sich ein Besuch beim Weihnachtsmarkt am bekanntesten Bauernhof des Landes, dem Gut Aiderbichl bei Henndorf. Wer die Adventzeit nicht erwarten kann, kann hier beruhigt werden: Der Weihnachtsmarkt mit großer Lebendtierkrippe öffnet bereits am 17. November.
Ganz im Zeichen von Tradition und Moderne wollen die unter "Advent in Tirol" zusammenarbeitenden Adventmärkte heuer stehen. "Ein einzigartiger Kristallbaum wird ab 15. November auf dem Innsbrucker Marktplatz zu sehen sein", erzählte Robert Neuner, Geschäftsführer der Veranstaltungs GmbH der Innsbrucker Adventmärkte. Die mit rund 90.000 Kristallen besetzte und 17 Meter hohe Glaspyramide soll die Verbindung von Tradition und Moderne präsentieren, die für die Bergweihnacht steht, meinte Neuner.
Besucher des Adventmarktes in Imst können entlang des Krippenpfades unter freiem Himmel die Kunst der "Krippelebauer" bewundern und die Kleinen können in der "Mit-Mach-Werkstatt" selbst ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen.
Kitzbühel - Advent in den Bergen vom 30. November bis 26. Dezember.Der historische Stadtkern von Kitzbühel, umrahmt von verschneiten Bergen, bietet die romantische Kulisse für den "Advent in den Bergen". Das Rahmenprogramm mit u.a. Turmbläsern, Glockenspiel, Weihnachtsmärchen und musikalischen Aufführungen zaubern weihnachtliche Stimmung in die Herzen von Groß und Klein.
Bergadvent in Wildschönau (1./2. und 8./9. Dezember): Besinnliches, Regionales, Traditionelles und Schmankerl aus der Region bietet der Tiroler Bergadvent Wildschönau. Auf traditionelle Weise zubereitet, am alten Ofen oder am offenen Feuer gibt das Einblicke in das frühere Leben der Bergbauern.Der Ort der Begegnung ist das Bergbauernmuseum z`Bach. Begleitet wird er Advent mit geführten Wanderungen durch die Dezemberlandschaft, Kutschenfahrten und Besinnlichem.
Ende November beginnt auch in Vorarlberg die Zeit der traditionsreichen Advents- und Weihnachtsmärkte. So lassen sich beispielsweise jährlich bis zu 30.000 Besucher beim "Feldkircher Blosengelmarkt" (23. und 24. November) zu Glühmost und Apfelküchle verführen.
In Dornbirn beginnt das Markttreiben am 30. November mit einem Adventskranzbinden. Offiziell eröffnet mit einem Adventsblasen wird der Christkindlemarkt am 2. Dezember. Im Rahmenprogramm finden sich Konzerte, eine Krippenausstellung und Kreativ-Workshops.
Der Schwarzenberger Advent (30 November bis 21. Dezember) besticht durch ein besonders stimmungsvolles Ambiente. Der Bregenzerwälder Ort mit seinen holzgeschindelten Häusern, dem denkmalgeschützten Dorfplatz und seiner kunsthistorisch beachtenswerten Pfarrkirche bildet die ideale Kulisse für Konzerte und Lesungen in der besinnlichen Advents- und Weihnachtszeit.
(KURIER /APA /cka)
Erstellt am 14.11.2012, 06:43