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KURIER Romy 2014
Südspitze von Manhattan: Vom Hafen am Battery Park – hier steht auch das 9/11-Mahnmal – starten Fähren nach Ellis Island und Staten Island sowie zur Freiheitsstatue.
Südspitze von Manhattan: Vom Hafen am Battery Park – hier steht auch das 9/11-Mahnmal – starten Fähren nach Ellis Island und Staten Island sowie zur Freiheitsstatue. - Foto: SCHAFFSTEIN - FOTOLIA

Letztes Update am 25.01.2013, 07:01

Manhattan entdecken: Zu Fuß und mit der U-Bahn. Es muss nicht immer die Liberty-Statue oder das Empire-State-Building sein. Ein Spaziergang durch Harlem, die neuen hippen Vierteln im Süden Manhattans gibt es auch noch zu entdecken.

Kaum ein New Yorker hat ein eigenes Auto. Er nimmt ein Taxi, weil Parkplätze rar sind. Und er fährt mit der U-Bahn, weil’s schneller geht. Sechs Millionen Menschen nutzen täglich die New York City Subway.

New York city, Metropolitan Opera…
Foto: Maria Gurmann
Reisende, die nicht nur Sehenswürdigkeiten anschauen, sondern auch die Menschen der Stadt hautnah erleben wollen, sollten sich Zeit nehmen, den Untergrund Manhattans zu erforschen. Nirgends kann man die Seele und die Energie von New York so intensiv spüren. Hier sitzen die Upperclass-People neben den Arbeitern aus der Bronx. Studenten neben Bettlern und Wall-Street-Banker neben Putzfrauen. Sie alle stammen aus allen Ecken der Welt.


Abseits der touristischen Trampelpfade gibt es viele neu entstandene Hot-Spots zu entdecken. Am besten zu Fuß.

Harlem

Aufgeräumt, lebendig und vor allem sicher ist Harlem. Die Zeiten, als man Touristen riet, sich ja nicht im Norden der Stadt wegen des dort herrschenden Elends und der Kriminalität zu verirren, sind vorbei. New York gilt als sicherste Stadt der USA. Harlem erlebt eine wunderbare Renaissance. Typisch die Backsteinhäuser mit den Feuerleitern und die gemauerten Stiegenaufgänge – Stoops genannt. Ganze Straßenzüge (zwischen 118th Street und 124th Street) wurden unter Denkmalschutz gestellt und renoviert.

Meatpacking District

New York City, Sex and the City, Haus von Carrie B…
Foto: Maria Gurmann
Fans von „Sex and the City“ kennen das Viertel zwischen Chelsea und Greenwich Village. Die vier Girls der TV-Serie lieben es nämlich, über das Kopfsteinpflaster des einstigen Schlachterviertels zu stöckeln, in den Edelboutiquen zu shoppen und ihre Drinks im Nachtclub „Cielo“ zu schlürfen. Und wieder typisch New York – die bunte Mischung aus elegantem Nachtleben, Transvestitenstrich und Rocker-Kneipen. Wer gezielt auf den Spuren von „Sex and the City“ wandeln will, kann eine geführte Tour mit Insightseeing (kostet 45 US-Dollar) machen.

High Line

highline-010_AP_Mark Lennihan.jpg
Foto: Gerhard Deutsch
Am Tag verwandelt sich Meatpacking in ein herrliches Freizeitareal. Auf der erst 2009 eröffneten „High Line“ tummeln sich Sportler, relaxen Studenten oder machen Familien Picknicks. Die lange Zeit stillgelegte, verrottete Hochbahn, die sich an der gesamten Westseite Manhattans entlangzog, wurde begrünt und zu einem Bürgerpark umfunktioniert.

Am besten nimmt man den Aufgang an der Gansvoort Street und spaziert 1,5 Kilometer lang über der Stadt. Mit einem herrlichen Blick auf die Skyline von Manhattan zur Rechten und über den Hudson zur Linken wird man belohnt. Zwischendurch kann man den Chelsea Market (16th Street) mit den Feinkostgeschäften, Bars und Restaurants besuchen.

Brooklyn

REUTERSCommuters make their way across the Brooklyn Bridge in New York, October 31, 2012. Millions across the Northeast will attempt to resume their normal lives on Wednesday as companies, markets and airports reopen despite grim projections of power and
Foto: REUTERS
Die hohen Wohn- und Lebenshaltungskosten vertrieben in den vergangenen Jahren Kulturschaffende und Kreative aus Manhattan. Davon profitierte Brooklyn, das Jahrzehnte als Getto galt. Heute ist es total hip.


Top-Tipps von einem Insider

Ein Österreicher in New York

Er ist seit einem halben Jahr der ranghöchste Österreicher bei den Vereinten Nationen. Peter Launsky-Tieffenthal leitet als Unter-Generalsekretär die Kommunikationsabteilung der UNO. Dem KURIER verriet der Film- und Tennisfan seine liebsten Plätze in New York.

Coffee und Lunch: Le Pain Quotidien – herrliche Kaffeevariationen, gemütliches Ambiente mit viel Holz. Brot und Kuchen frisch gebacken. Viele Filialen in ganz Manhattan. Zum Beispiel 2nd Ave., 49th–50th Street, gleich um die Ecke der UNO.

Brunch: Morandi – eine rustikale italienische Trattoria in Greenwich. Teuer, gutes Essen hat eben seinen Preis. 211 Waverly Place.

Buchladen: Three Lives – ein besonders altes, nettes traditionelles Buchgeschäft. Sehenswert. 154 West, 10th Street.

Joggen oder Spazierengehen: Empfehlenswert auf der 2,33 Kilometer langen High Line im Meatpacking District in Manhattans Lower Westside. Die High Line ist eine stillgelegte Hochbahn, die begrünt wurde und – seit die Girls der TV-Serie „Sex and the City“ dort mit ihren High Heels über das Kopfsteinplaster stöckelten – eine besonders hippe Gegend.

Tennis auf Roosevelt Island. Mit der Seilbahnstation 59th Street, 2nd Ave. ist man in fünf Minuten dort. www.advantagetennisclubs.com

Kino: Das Angelika Filmcenter zeigt ausgefallene, preisgekrönte Filme. Ein richtiges Art House Cinema. Adresse: 18 West Houston Street.

Ausgehtipps: Jeden Mittwoch erscheint die Zeitschrift Around Town mit Tipps, was in der City los ist.

Gratis-App Goings On About Town liefert die besten Tipps für New Yorks kulturelles Angebot.


New York im Mad Men Style

(kurier) Erstellt am 25.01.2013, 07:01

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