Manhattan entdecken: Zu Fuß und mit der U-Bahn

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Foto: SCHAFFSTEIN - FOTOLIA Südspitze von Manhattan: Vom Hafen am Battery Park – hier steht auch das 9/11-Mahnmal – starten Fähren nach Ellis Island und Staten Island sowie zur Freiheitsstatue.

Es muss nicht immer die Liberty-Statue oder das Empire-State-Building sein. Ein Spaziergang durch Harlem, die neuen hippen Vierteln im Süden Manhattans gibt es auch noch zu entdecken.

Kaum ein New Yorker hat ein eigenes Auto. Er nimmt ein Taxi, weil Parkplätze rar sind. Und er fährt mit der U-Bahn, weil’s schneller geht. Sechs Millionen Menschen nutzen täglich die New York City Subway.

New York city, Metropolitan Opera… Foto: Maria Gurmann Reisende, die nicht nur Sehenswürdigkeiten anschauen, sondern auch die Menschen der Stadt hautnah erleben wollen, sollten sich Zeit nehmen, den Untergrund Manhattans zu erforschen. Nirgends kann man die Seele und die Energie von New York so intensiv spüren. Hier sitzen die Upperclass-People neben den Arbeitern aus der Bronx. Studenten neben Bettlern und Wall-Street-Banker neben Putzfrauen. Sie alle stammen aus allen Ecken der Welt.

Abseits der touristischen Trampelpfade gibt es viele neu entstandene Hot-Spots zu entdecken. Am besten zu Fuß.

Harlem

Aufgeräumt, lebendig und vor allem sicher ist Harlem. Die Zeiten, als man Touristen riet, sich ja nicht im Norden der Stadt wegen des dort herrschenden Elends und der Kriminalität zu verirren, sind vorbei. New York gilt als sicherste Stadt der USA. Harlem erlebt eine wunderbare Renaissance. Typisch die Backsteinhäuser mit den Feuerleitern und die gemauerten Stiegenaufgänge – Stoops genannt. Ganze Straßenzüge (zwischen 118th Street und 124th Street) wurden unter Denkmalschutz gestellt und renoviert.

Meatpacking District

New York City, Sex and the City, Haus von Carrie B… Foto: Maria Gurmann Fans von „Sex and the City“ kennen das Viertel zwischen Chelsea und Greenwich Village. Die vier Girls der TV-Serie lieben es nämlich, über das Kopfsteinpflaster des einstigen Schlachterviertels zu stöckeln, in den Edelboutiquen zu shoppen und ihre Drinks im Nachtclub „Cielo“ zu schlürfen. Und wieder typisch New York – die bunte Mischung aus elegantem Nachtleben, Transvestitenstrich und Rocker-Kneipen. Wer gezielt auf den Spuren von „Sex and the City“ wandeln will, kann eine geführte Tour mit Insightseeing (kostet 45 US-Dollar) machen.

High Line

highline-010_AP_Mark Lennihan.jpg Foto: Gerhard Deutsch Am Tag verwandelt sich Meatpacking in ein herrliches Freizeitareal. Auf der erst 2009 eröffneten „High Line“ tummeln sich Sportler, relaxen Studenten oder machen Familien Picknicks. Die lange Zeit stillgelegte, verrottete Hochbahn, die sich an der gesamten Westseite Manhattans entlangzog, wurde begrünt und zu einem Bürgerpark umfunktioniert.

Am besten nimmt man den Aufgang an der Gansvoort Street und spaziert 1,5 Kilometer lang über der Stadt. Mit einem herrlichen Blick auf die Skyline von Manhattan zur Rechten und über den Hudson zur Linken wird man belohnt. Zwischendurch kann man den Chelsea Market (16th Street) mit den Feinkostgeschäften, Bars und Restaurants besuchen.

Brooklyn

REUTERSCommuters make their way across the Brooklyn Bridge in New York, October 31, 2012. Millions across the Northeast will attempt to resume their normal lives on Wednesday as companies, markets and airports reopen despite grim projections of power and Foto: REUTERS Die hohen Wohn- und Lebenshaltungskosten vertrieben in den vergangenen Jahren Kulturschaffende und Kreative aus Manhattan. Davon profitierte Brooklyn, das Jahrzehnte als Getto galt. Heute ist es total hip.

Top-Tipps von einem Insider

Ein Österreicher in New York

Er ist seit einem halben Jahr der ranghöchste Österreicher bei den Vereinten Nationen. Peter Launsky-Tieffenthal leitet als Unter-Generalsekretär die Kommunikationsabteilung der UNO. Dem KURIER verriet der Film- und Tennisfan seine liebsten Plätze in New York.

Peter Launsky-Tieffenthal, New York…
Foto: Maria Gurmann

Coffee und Lunch: Le Pain Quotidien – herrliche Kaffeevariationen, gemütliches Ambiente mit viel Holz. Brot und Kuchen frisch gebacken. Viele Filialen in ganz Manhattan. Zum Beispiel 2nd Ave., 49th–50th Street, gleich um die Ecke der UNO.

Brunch: Morandi – eine rustikale italienische Trattoria in Greenwich. Teuer, gutes Essen hat eben seinen Preis. 211 Waverly Place.

Buchladen: Three Lives – ein besonders altes, nettes traditionelles Buchgeschäft. Sehenswert. 154 West, 10th Street.

Joggen oder Spazierengehen: Empfehlenswert auf der 2,33 Kilometer langen High Line im Meatpacking District in Manhattans Lower Westside. Die High Line ist eine stillgelegte Hochbahn, die begrünt wurde und – seit die Girls der TV-Serie „Sex and the City“ dort mit ihren High Heels über das Kopfsteinplaster stöckelten – eine besonders hippe Gegend.

Tennis auf Roosevelt Island. Mit der Seilbahnstation 59th Street, 2nd Ave. ist man in fünf Minuten dort. www.advantagetennisclubs.com

Kino: Das Angelika Filmcenter zeigt ausgefallene, preisgekrönte Filme. Ein richtiges Art House Cinema. Adresse: 18 West Houston Street.

Ausgehtipps: Jeden Mittwoch erscheint die Zeitschrift Around Town mit Tipps, was in der City los ist.

Gratis-App Goings On About Town liefert die besten Tipps für New Yorks kulturelles Angebot.

New York im Mad Men Style

Die Erfolgsserie "Mad Men" hat in den vergangenen Jahren die 60er wieder cool gemacht. Wir zeigen Ihnen, wie sie in New York eine Retro-Nacht auf den Spuren von Don Draper und Co. verbringen können. Wer eine Nacht im Hotel "The Pierre" verbringt, ist mitten im Geschehen. In einer Suite des Hotels richteten sich die Protagonisten ihr Hauptquartier ein, als sie "Sterling Cooper Draper Pryce" gründeten. Alternativ können Sie sich auch ein Zimmer im "Hotel Elysée" nehmen. Doch Vorsicht, Peggy und Duck hatten dort ein wildes Rendezvous. Doch bevor die Nacht in einem Hotelbett endet, fangen wir lieber noch einmal von vorne an: Was wir aus Mad Men gelernt haben? Drinks kann man zu jeder Tages- und Nachtzeit bestellen. Für einen kleinen oder großen Aperitif, gehen Sie in die "Oak Bar". Sie vereint altmodischen Charme und Eleganz an einem ikonischen Ort. Sie dachten Supper Clubs gibt`s gar nicht mehr? Falsch gedacht: Stilvoll wie Don Draper können sie in der "Smoke Jazz & Supper Club-Lounge" dinieren. Aber bitte schauen Sie dabei etwas fröhlicher als die Beteiligten auf dem Bild. Eine Empfehlung vom Seriencharakter  Joan Holloway,  die damals wie heute als das Top-Restaurant für französische Küche gehandelt wurde, ist das "La Grenouille". Hier wurde in Mad Men übers Geschäft gesprochen: "Keens Steak House" genießt auch heute noch den Ruf eines hervorragenden Steak-Restaurants.
Austern schlürfen können Sie in der "Grand Central Oyster Bar". Sie ist nicht erst seit Mad Men im Big Apple bekannt, tatsächlich sind ihre Tore schon seit 1913 offen.
In der Mad Men-Ära ging es darum, Grenzen zu überschreiten und gleichzeitig Zurückhaltung und Bescheidenheit zu üben. Pikanten Spaß hatte man in der ein oder anderen Burlesque-Bar sowie im Varieté und Kabarett. Ein derartiger Hotspot ist dieser Tage das "Duane Park After Dark", wo schon Lady Gaga eine Einlage aufs Parkett legte. Wer es noch heißer haben möchte, geht zur Tropicana Show im "Rhinestone Follies". Ein nightcap, also einen Absacker, können Sie sich in der "Beauty Bar" holen. Das Besondere ist, dass die Bar in einem Frisursalon der 60er situiert ist. Alte Retro-Trockenhauben inklusive.
(kurier) Erstellt am

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