Letztes Update am 20.10.2012, 15:34
Insidertipps für London.
In der KURIER-Städtereise-Serie geht es mit London weiter. Wir stellen Ihnen die britische Hauptstadt vor und zeigen Ihnen, was Sie nicht verpassen sollten.
Jede Woche stellt der KURIER eine Stadt vor und verrät Ihnen Plätze, Restaurants, Hotels und Sehenswürdigkeiten, die Sie nicht verpassen sollten - mit Insidertipps aus erster Hand. Diesmal: London.
Weil es in London so viel tolle Lokale, Märkte, Shops und Clubs gibt, sollte man den Sightseeing-Teil so komprimiert wie möglich halten. Am besten "erledigt" man das mit einer Free –Tour. Sie führt zu Buckingham Palace, Westminster Abbey, Trafalgar Square, Big Ben und was man sonst in London alles gesehen haben muss. Die Tour ist gratis, Trinkgeld für den Guide wird am Ende aber erwartet. Treffpunkt ist täglich um 11 und 13 Uhr an der Hyde Park Corner.
Um die U-Bahn kommt man in London nicht herum. Eine Alternative zu Einzelfahrscheinen und TravelCards kennt Leute-Redakteurin Christina Michlits: Mit der OysterCard kann man Guthaben auf eine Karte laden und ein integrierter Chip garantiert, dass man nie teurer fährt als mit einer Tageskarte. Gibt man die Karte am Ende der Reise zurück, bekommt man sein (geringes) Pfand wieder, wer öfter nach London reist, kann sie aber auch behalten, oder an Freunde weitergeben.
London ist voll von Märkten, doch es muss nicht unbedingt der berühmte Camden Market sein, weiß Kultur-Redakteur Karl Oberascher. Er empfiehlt an Samstagen den Broadway Market zu besuchen. Der ist relativ klein und überschaubar (und gerade deswegen so sympathisch) zwischen dem Regent`s Canal und den London Fields gelegen. Hier findet man frische Nahrungsmittel, Gerichte aus aller Welt und den ein oder anderen Second Hand Shop.
An Sonntagen empfiehlt er den Bricklane Market, ein traditioneller Flohmarkt wo Fleisch, Gemüse und Obst ebenso angeboten wird wie Werkzeug, Fahrräder, Schmuck und Kleidung.
Gleich die Straße weiter ist die Truman Brewery, die Leute-Redakteurin Christina Michlits bereits besucht hat. Es ist die Hipster-Hochburg in London, wo sich ein kleiner Markt neben dem nächsten befindet. Hier gibt es selbstgemachtes Essen, Vintage Kleidung und Jungdesigner. Alles sehr hipp.
Viele Designerklamotten findet man am Dover Street Market, weiß Style-Redakteurin Christine Scharfetter. Will man aber in ein richtiges Geschäft gehen, empfiehlt die Expertin den Topshop in der Oxfordstreet zu besuchen. Dort findet man im Untergeschoss Londons Jungdesginer und Vintagemode.
Die Oxfordstreet sollte man aber zumindest Samstags meiden, rät Leute-Redakteurin Christina Michlits. Wer am Wochenende einkaufen will, ist etwas außerhalb das Westfield London Shopping Centre. Dort findet man genau so nette Läden, aber ohne die Menschenmassen.
Ein High-End-Shopping-Tipp kommt von Genuss-Redakteur Alexander Rabl: Exquisite Herrenanzüge, tolle Hemden, Krawatten und auch Badehosen bekommt man im Paul Smith Westbourne House in Notting Hill.(122 Kensington Park Road)
Einen Halt sollte man auch im Shop von Vivienne Westwood einplanen, rät Style-Redakteurin Christine Scharfetter. (430 Kings Rd)
Wer in London ist, muss zumindest einmal ein Theater im Shakespeare`s Globe gesehen haben, weiß die Style-Redakteurin. Dort fühlt man sich in alte Zeiten zurückversetzt und erlebt den Ursprung des britischen Theaters.(21 New Globe Walk)
In London gehen aber auch täglich zahlreiche andere Musicals und Theatervorstellungen über die Bühne. Kaufen Sie sich kurz vor Vorstellungsbeginn eine Restkarte an einer der Vorverkaufsstellen rund um den Piccadilly Circus, empfiehlt Reise-Redakteurin Caroline Kaltenreiner.
Bekommt man das berüchtigte englische Wetter zu spüren, empfiehlt sie ein Besuch in Londons berühmtem Tate Modern Museum. Das weltweit größte Museum für moderne Kunst befindet sich in einem umgebauten Kraftwerk und beheimatet unter anderem Werke von von Van Gogh, Cézanne, Gauguin, Toulouse-Lautrec, Matisse, Dalí und Warhol.(Bankside)
Ein kleines, über 40 Jahre altes Lokal mit einem ganz eigenen Charme, kennt Newsroom-Redakteur Marcel Ludwig. In Gaby’s Deli im West End bekommt man unfassbar leckerere arabisch-amerikanische Fusion-Küche die leistbar ist. Die Besitzerin selbst steht im Lokal und plaudert mit den Gästen.(30 Charing Cross Road)
Ganz klar, wer in England verweilt, muss ein Pub besuchen. Genuss Redakteur Alexander Rabl empfiehlt The Cow Pub. Aber konzentrieren Sie sich auf das Seafood-Angebot. (89 Westbourne Park Road)
Weniger animalische und vor allem gesunde Küche bekommt man im Ottolenghi, dem Popstar der Gemüseküche, weiß der Genuss-Redakteur. Zu Mittag wählt man, was einen am Counter anlacht, am Abend isst man à la carte. (287 Upper Street)
Fisch wird in Großbritannien großgeschrieben. Wenn Sie sich dem hingeben möchten, schickt Sie der Experte in die Bentley’s Oyster Bar, nahe dem Piccadilly Circus – ein Klassiker mit traditioneller britischer Atmosphäre. (11-15 Swallow St.)
Schnelle Küche, gerne auch zu später Stunde bietet Britain`s First & Best Beigel Shop auf der Trendstraße Brick Lane. Hier gibt’s wie der Name schon sagt die besten Beigels - Style-Redakteurin Christine Scharfetter kann’s bestätigen. (155 Brick Lane)
Hier erlebt man noch klassische Barkultur: Gerüchten zufolge wurde Bond-Autor Ian Flemming zum "geschüttelt, nicht gerührt" von der Dukes Bar inspiriert. Das kann gut möglich sein, gilt sie doch als eine der besten Cocktailbars der Welt, weiß auch Genuss-Redakteur Alexander Rabl.(35 Saint James`s Place)
Vom Varieté bis zum Konzert, wird einem bei Madame Jojo’s alles geboten. Eine großartige Adresse zum Ausgehen, erinnert sich Style-Redakteurin Christine Scharfetter. (8-10 Brewer St)
Richtig abtanzen kann man im Lightbox-Club, ein sehensweter Elektro-Schuppen mit tollen Lichtshows, weiß die Style-Expertin. (6a South Lambeth Place)
Nicht ganz zentral, aber nahe der U-Bahn Station Swiss Cottage liegt die Palmers Lodge, ein schönes Hostel in historischen Gemäuern in London. Etwa zehn Minuten dauert es, bis man mit der Jubilee Line im Zentrum ist, doch der Weg zahlt sich aus, erinnert sich Reise-Redakteurin Caroline Kaltenreiner. Die Low-Budget-Unterkunft ist sauber, ruhig und charmant – keine Selbstverständlichkeit in der britischen Hauptstadt.(40 College Crescent)
Sehr viel schicker übernachtet man im 40 Winks in East London. Das historische und elegante Queen Anne Reihenhaus von 1717 gehört dem international anerkannten Innenarchitekten David Carter. Eine berauschende Mischung aus alt und neu, der ganz Großen mit einer Prise Shabby Chic gespickt. (109 Mile End Road)
(kurier)
Erstellt am 12.10.2012, 07:25