Letztes Update am 20.10.2012, 15:35
Insidertipps für Hamburg.
Den Start der neuen KURIER-Städtereise-Serie macht Hamburg. Wir stellen Ihnen die Hansestadt vor und zeigen Ihnen, was Sie nicht verpassen sollten.
Jede Woche stellt der KURIER eine Stadt vor und verrät Ihnen Plätze, Restaurants, Hotels und Sehenswürdigkeiten, die Sie nicht verpassen sollten - mit Insider-Tipps aus erster Hand. Den Anfang macht Hamburg.
Spricht man von Hamburg denken viele gleich an die Reeperbahn. Zu Recht, denn das Rotlichtviertel in St. Pauli sollte man schon gesehen haben, wenn man die Hansestadt besucht.
Man darf Hamburg aber nicht auf die klischeeträchtige Vergnügungsmeile reduzieren. Die Stadt hat weit mehr zu bieten, als platten Spaß.
Unbedingt ansehen sollte man sich die hundert Jahre alte Speicherstadt, empfiehlt KURIER Sales-Mitarbeiterin Sabine Ranefeld. Wilhelminische Backsteingotik der Gründerzeit schafft eine Idylle, die man in einem Welthafen kaum vermutet hätte.
Gleich nebenan in der modernen Hafen-City ist es schon ein wenig geschäftiger. Hier kann man den Schiffen beim Ankommen zusehen, darunter Giganten wie die Queen Mary 2.
Endstation Finkenwerder und wieder zurück: Wer sich das Geld für eine teure Hafenrundfahrt sparen möchte, kann mit dem Öffiticket in die Linie 62 steigen, schlägt KURIER Reise-Redakteurin Caroline Kaltenreiner vor. Den Hamburger Hafen genießen und vielleicht sogar ein Gespräch mit einem Einheimischen starten, wenn die es nicht ohnehin von selbst tun.
Wer den jungen aufstrebenden Lifestyle Hamburgs erleben möchte, ist im Karolinenviertel in St.Pauli gut aufgehoben, weiß die Reise-Redakteurin.
Dort findet sich die mulitkulturelle Marktstraße, mit netten Designer-, Second-Hand- und Szene-Läden sowie hippe Cafés und Lokale.
Der historische Schlachthof trennt das Viertel vom benachbarten und schon etwas etablierteren Schanzenviertel. Die Sternschanze versprüht mit vielen kleinen Boutiquen, Restaurants, Cafés und einer Partymeile einen ganz eigenen Charme.
Vor allem um und auf der Hauptstraße Schulterblatt herrscht reges Treiben. Hier regiert die Popkultur und ...
... Protestkultur: Es ist manchmal nicht ganz leicht in die Rote Flora hineinzukommen, weiß KURIER Kultur-Redakteurin Stella Reinhold. Ein Besuch lohnt sich aber, dort hat sie ein Punk-Konzert erlebt, wie man es sich in seinen kühnsten Träumen nicht vorstellen könnte. Das ehemalige Theatergebäude ist heute ein autonomes Zentrum, das sich seit der Besetzung durch Anhänger der alternativen Szene einen "neuen" Namen mit politischen und kulturellen Veranstaltungen gemacht hat.
Gleich vis-à-vis befindet sich der Bio-Markt Sternchance, der nur einer von vielen Wochenmärkten in Hamburg ist. Zu den sehenswertesten zählen der legendäre Fischmarkt, der Isemarkt und der tägliche Großmarkt Hamburg.
Planten un Blomen ist ein absolutes Muss bei einem Hamburg Besuch. Die riesengroße Parkanlage im Zentrum der Stadt dient als grüne Lunge für Einheimische und Touristen und lädt zum Entspannen und Entdecken ein. Vom Rosengarten über einen Musikpavillon bis hin zum Japanischen Garten gibt es hier viel zu sehen.
Ein weiteres Erholungsgebiet in Mitten der Stadt ist die Alster: Ein See der fast so groß ist wie Monaco. Hier tummeln sich Segler, Paddler, Ruderer und selbst Dampfschiffe am stillen Wasser.
140 Stufen und man genießt einen traumhaften Ausblick am Dockland.
Natürlich gebe es noch viel mehr zu sehen, dafür kann man Hamburg wunderbar zu Fuß und auf eigene Faust erkunden. Abschließend noch Adressen, wo sie gut speisen, trinken und schlafen können:
Das Alex am Jungfernstieg hat Sales-Mitarbeiterin Sabine Ranefeld als Essens-Adresse parat: Direkt im Zentrum Hamburgs im Alsterpavillon mit bestem Blick auf die Binnenalster.(Jungfernstieg 54)
KURIER Genuss-Redakteur Alexander Rabl erinnert sich an eine Adresse direkt am Wasser: Das Fischereihafen Restaurant gehört für einen Fischliebhaber einfach zum Programm in Hamburg. (Große Elbstraße 143)
Im Hatari hat Kultur-Redakteurin Stella Reinhold schon ausgezeichneten Flammkuchen gegessen.(Schanzenstraße 2-4 ).
Vergnügen zum Quadrat kann man sich im Kaufrausch: Der Hotspot ist Lokal und Geschäft in einem.(Isestraße 74)
Günstig Übernachten, aber ohne den modrigen Jugendherbergen-Beigeschmack kann man im Meininger - Reise-Redakteurin Caroline Kaltenreiner hat es sich kurz nach seiner Eröffnung angesehen und für gut befunden. (Goetheallee 11)
Und sollte der Bau jemals abgeschlossen werden, ist die Elbphilharmonie bestimmt eine gute Konzertlocation in der Hafencity.
(kurier)
Erstellt am 08.09.2012, 07:00