Letztes Update am 14.08.2012, 11:28
Inselfeeling in Grado.
Italienurlaub fernab vom Massentourismus findet man in der Lagune der italienischen Sonneninsel. Das einfache Fischerleben und traumhafte Sandstrände laden hier zum Verweilen ein.
In Grado findet man nicht nur überfüllte Strände und überteuerte Preise, sondern auch einsame Inseln und verlassene Sandstrände. Ein Lokalaugenschein.
Bei Grado, Lignano oder insgesamt der Region Friuli Venezia Giulia denken die meisten an überfüllte Strände und aufgefädelte Liegen – auch wenn man eigentlich noch nie dort war.
Doch in Grado wurde ich eines besseren belehrt: Am Hafen angekommen stiegen wir in ein Boot um – und los ging die Fahrt hinaus aus der dicht besiedelten Stadt in die Lagune, die zum regionalen Naturreservat gehört.
Vorbei an Wegschildern, die die Richtung nach Lignano oder Venedig anzeigten und ...
... vorbei an kleinen Inseln mit traditionellen Fischerhütten, den Casoni.
Davon gibt es etwa 100 in der Lagunen von Grado. Sie werden heute als Wochenend- und Ferienhäuser genutzt.
Unser Ziel ist aber eine Insel im Westen des Naturschutzgebietes, die Isola di Anfora mit dem Fischrestaurant "Ai ciodi".
Hier gibt es zwar nur Frisches aus dem Meer zu essen, ...
... dafür befindet man sich aber im wahren Paradies.
Familienoberhaupt Gianmauro vermietet auf der Insel nämlich auch Zimmer.
Hier befindet sich der traumhafte Sandstrand direkt vor der Tür.
Auf der Isola di Anfora traf ich auch auf einen Casoni-Besitzer, der zu jener Gemeinschaft gehört, die ihre Hütten seit ein paar Jahren an Urlauber vermieten.
Praktisch Ferien auf der einsamen Insel, à la Robinson Crusoe. Nur auf ein Gelsenmittel sollte man hier nicht vergessen, denn von den lästigen Stechmücken gibt es in der Lagune unzählige.
Geschlafen wird in den Hütten übrigens im Stock, auf den man über eine Leiter kommt.
Sollte es doch einmal kälter werden, wärmt das Feuer eines Kamins.
Wer aber nicht nur auf seinem kleinen Paradies bleiben möchte, kann sich auch ein Boot ausleihen.
Ein Ausflug in die Altstadt von Grado würde sich anbieten.
Im Bild: Die Altstadt bei Nacht.
Hier laden unzählige Pizza- und Pastarestaurants, Cafés, Bars sowie Eissalons nach einer ausgiebigen Shoppingtour zum Verweilen ein.
(kurier)
Erstellt am 14.08.2012, 07:00