Letztes Update am 15.07.2012, 09:50
Für Unterwegs: Spiele wie damals.
Langeweile im Urlaub, oder auf dem Weg dorthin? Hier hilft nur eines: Spiele ohne großen Schnick-Schnack. Wir haben für Sie die besten Spiele zusammengefasst, mit der sich einst Oma die Zeit vertrieb.
Musik erraten
Das Spiel für Wasserratten: zwei oder mehr Personen tauchen unter. Einer summt eine Melodie, die anderen hören zu und versuchen sie zu erraten. Wer sie errät, darf als nächster ein Lied anstimmen.
Blickduell/Ernst auf Ernst
Zwei Spieler setzten sich gegenüber und sehen sich in die Augen. Ein kurzes Blinzeln ist erlaubt, aber kein Wegsehen. Wer als erster zum Lachen beginnt, hat verloren.
Bild: KURIER-Redakteurinnen Stella Reinhold und Christina Michlits können nicht ernst bleiben.
Donner, Wetter, Blitz
Ein Mitspieler steht an einer Wand oder an einer Ziellinie. Die Gegenspieler an der Startlinie. Während er ansagt: "Donner, Wetter ...", bewegen sich die anderen nach vorne. Im Schritttempo. Kommt der Sprecher zu dem Wort "Blitz", dreht er sich um. Die anderen müssen zu Stein erstarren. Erwischt er jemanden in der Bewegung, wird dieser vom Blitz "getroffen" und muss zurück zum Start. Der erste am Ziel wird der nächste Spruchsager. Manche kennen dieses Spiel vielleicht auch als "Ochs am Berg".
Ich sehe was, was du nicht siehst.
Ein Objekt wird gewählt, auf der Straße der Klassiker sind z. B. rote Autos. Dann geht das raten los, wer zuerst sieht, malt zuerst. Eingeleitet wird das Spiel mit: "Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist rot".
Bild: Dies zählt auch für nur teilweise Rotes, wie bei diesem Streifenwagen.
Reise der Sinne
Dieses Spiel erfordert Vertrauen: Ein Kandidat schließt die Augen und muss erschmecken oder -riechen, was gereicht wird. Allergien eventuell vorher abklären ...
Bild: KURIER-Redakteurin Stella Reinhold wurde mit Zucker gefüttert.
Schere , Stein, Papier
Zwei Personen sitzen sich gegenüber und sprechen: "Schere, Stein, Papier". Gleichzeitig ballen sie die Fäuste und bewegen sie dabei hinauf und hinunter. Nach "Papier" öffnen sie gleichzeitig die Fäuste. Jeder zeigt eines der folgenden Handzeichen.
Bild: KURIER-Redakteurinnen Stella Reinhold und Caroline Kaltenreiner zeigen sich fingerfertig.
Die Möglichkeiten:
Geballte Faust = SteinFlach ausgestreckte Hand = PapierAusgestreckter Zeige und Mittelfinger = Schere
Erweiterung (nicht verpflichtend):
Daumen und Zeigefinger formen ein O = Brunnen
Die Regeln:
Schere schneidet PapierPapier wickelt Stein einStein schleift SchereErweiterung: Schere und/oder Stein fallen in den Brunnen, Papier verschließt den BrunnenNach der dritten Runde steht der Gewinner fest. Gleiche Konstellationen, z. B. beide haben Stein, werden nicht gezählt.
Ich packe meinen Koffer
Der Klassiker. Der Beginner startet mit: "Ich packe in meinen Koffer *ein Objekt der Wahl". Der Nächste muss den Gegenstand wiederholen und einen dazu geben. Das Spiel geht immer so weiter, es darf nichts vergessen werden, sonst scheidet man aus.
Wortspiel mit Tieren
Einer nennt ein Tier, z. B. Elefant. Nun geht es darum, wer am schnellsten ist und auf den Endbuchstaben das nächste Tier findet - in diesem Fall z. B. Truthahn. Der nächste gesuchte Anfangsbuchstabe ist nun das "N".
Stadt, Land, Fluss
Jeder Spieler zeichnet auf sein Papier sieben Spalten ein mit: Stadt, Land, Fluss, Tier, Pflanze, Name, Beruf etc. Einer der Spieler zählt in Gedanken das Alphabet ab, bis ein anderer "Stopp" sagt. Dies ist nun der Anfangsbuchstabe für die erste Runde. Derjenige, der als erstes alle Spalten mit Begriffen gefüllt hat, schreit ebenfalls "Stopp". Jetzt werden Punkte verteilt. Haben viele die selbe Idee erhält man einen Punkt, für einzigartige Begriff gibt es zwei, und wenn keiner der anderen in der Spalte etwas hat gibt es drei.
FarbenspielDie Aufstellung ist wie bei "Donner, Wetter, Blitz". Viele sind hinter der Startlinie. Eine Person ist am gegenüberliegenden Ende. Diese dreht sich mit dem Rücken zu den anderen Mitspielern und wählt eine beliebige Farbe aus, z. B. "Gelb". Nun dürfen alle Spieler, die diese Farbe irgendwo am Körper tragen zwei Schritte nach vorne. Dies geht solange, bis es einen Gewinner gibt. Aber Achtung: "Ich habe das aber wirklich im Zelt" spielt es nicht.
Wer bin ich?
Jeder Spieler sucht sich ein/e Person/Tier/Essen oder auch ein beliebiges Familienmitglied aus. In der Runde werden Fragen gestellt, die nur mit "Ja" oder "Nein" beantwortet werden dürfen. Bekommt man ein "Ja", darf man solange nachfragen bis es zum "Nein" kommt. Erweiterung: Nach dem zehnten Nein, gewinnt der Ratemeister.
Bild: KURIER-Redakteurin Christina Michlits muss auf den Erpel kommen.
Armer, schwarzer Kater
Die Spieler sitzen im Kreis. Einer wird als armer, schwarzer Kater ausgewählt. Im Kreis bewegt er sich auf dem Boden herum, stoppt bei einer Person und miaut diese an. Diese Person muss den Kater nun streicheln und dabei mindestens drei mal "Armer, schwarzer Kater" sagen. Das Schwere daran: man darf dabei nicht lachen. Der Kater jedoch, darf dabei beliebige Grimassen schneiden oder sonst wie versuchen, sein Gegenüber zum Lachen zu bringen. Kann der Spieler nicht ernst bleiben, muss der Kater weitersuchen. Lacht der "Anmiaute" jedoch, wird er zum neuen Kater.
Tic Tac Toe
Dieses Spiel geht im Sand, der Erde oder notfalls auch direkt auf der Straße.
Dreimal drei Kästchen werden von beiden Spielern abwechselnd ausgefüllt. Der eine Spieler macht jeweils ein Kreuzchen, der andere einen Kreis. Wer schafft drei auf einen Streich?
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Beim Bäcker hat`s gebrannt
Zwei Spieler stellen sich gegenüber auf. Im Rhythmus des Textes klatschen sie zuerst in die eigenen Hände, dann in die rechten Hände gegeneinander, wieder in die eigenen Hände. Die letzten drei Klatscher machen sie mit beiden Händen gegeneinander. Bei einem Fehler, geht es nochmals von vorne los.
Bei Bäcker hat`s gebrannt -brannt -brannt, da bin ich hingerannt -rannt -rannt. Da war ein Apfelbaum -baum -baum, da wollt` ich Äpfel klau`n, klau`n, klau`n. Da kam ein Polizist -zist- zist, der schrieb mich auf die List`, List`, List`. Die List`, die fiel in` Dreck, Dreck, Dreck, da war mein Name weg, weg, weg. Da lief ich schnell nach Haus, Haus, Haus, zu meinem Bruder Klaus, Klaus, Klaus, da war die G`schichte aus, aus, aus.
Daumenkampf
Dieses Spiel erklärt sich von selbst, ähnlich wie beim Handdrücken muss der gegnerische Daumen dominiert werden. Dies kann man so lange tun, bis es einem auf die Nerven geht oder die Finger wehtun.
Schiffe versenken
Man benötigt ein Blatt Papier und zwei Stifte. Beide Spieler zeichnen in ein Koordinatennetz von 1-10 und A-J fünf Schiffe unterschiedlicher Größe (zwei bis fünf Kästchen) ein. Ein weiteres, leeres Koordinatennetz zeigt das gegnerische Gewässer. Nun wird zwischen A1 und J10 abwechselnd "geschossen". Welche Flotte sinkt zuerst?
Bild: KURIER-Redakteurin Rita Pohler beweist hier wenig Zeichentalent.
Es fliegt, es fliegt,...
Die Kinder haben ihre Hände unten. Der Spielleiter und die Kinder klopfen mit dem Zeigefinger auf die Tischkante. Der Spielleiter beginnt "Es fliegt, es fliegt" und streckt dabei die Arme samt Zeigefingern in die Luft, die anderen ebenfalls. Dann geht`s weiter mit z. B. "ein Schmetterling" - alle Zeigefinger nach oben. Dann geht es weiter mit ein paar Dingen, die sicher fliegen. Und nun die Falle - der Spielleiter sagt "ein Pinguin" und streckt dabei wieder die Arme in die Luft. Da Pinguine nicht fliegen können, sollten die Hände der Kinder am Tisch sein. Wer nicht gut aufgepasst hat und die Finger in die Luft hält, scheidet aus.
Agent 00Auto
Das Kennzeichen vor, neben, oder hinter dir ist der Startpunkt einer aufregenden Geschichte. Vor allem bei ausländischen Kennzeichen, kann man sich zum Beispiel überlegen, wie der Fahrer lebt oder wohin er fährt. Jeder kann sich an der Erzählung beteiligen.
Errate das Wort
Hier braucht man nicht zwangsläufig Sonnencreme, ein Finger reicht. Mit diesem wird auf dem Rücken des anderen ein Bild oder Wort gezeichnet, das erraten werden muss. Simpel, aber immer wieder lustig, auf welche Dinge die Bezeichneten kommen.
(kurier)
Erstellt am 15.07.2012, 08:28