Orte wie im Bilderbuch Beinahe zu schön, um wahr zu sein Diskussion Weitere Artikel Letztes Update am 18.05.2013, 07:00 Bildergallerie drucken An Instapaper senden Beinahe zu schön, um wahr zu sein. Woche für Woche zeigen wir Ihnen schöne Plätze und traumhafte Orte. Vollbild Zurück Bild von / Weiter Schliessen Vollbild Die Glass Window Bridge zählt zu den Naturschönheiten der Insel Eleuthera auf den Bahamas. Von dort aus sieht man den phänomenalen Kontrast zwischen dem dunkleblauen Atlantik und dem ruhigen türkisen Gewässer des Karibischen Meers. Eine einsame Insel in der Nähe der indonesischen Insel Yapen lädt zum Träumen ein. Zugegeben, längere Zeit möchte man hier vielleicht nicht verbringen, aber als Kurztrip zum Schnorcheln und Abschalten scheint sie doch ideal zu sein. Strandkorb statt Sonnenschirm, Hering statt Calamari: Die Ostsee ist neues Trendziel. Auf Usedom lässt es sich zum beruhigenden Soundtrack der Wellen stundenlang spazieren gehen – und sammeln: neben Muscheln und geschliffenen Glasscherben wird auch Bernstein angespült. Hohe Klippen, einsame Sandstrände, Reit- und Wanderwege sowie eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt machen den Montaña de Oro State Park zu einem beliebten Reiseziel. Es ist also wenig verwunderlich, dass der größte Statepark Kaliforniens über eine Million Besucher pro Jahr verbuchen kann. Die Reisterrassen bei Longsheng in China geben ein atemberaubendes Bild ab. Der Anbau findet bis 800 Meter Höhe statt und die Felder überziehen wie ein dichtgewebter Teppich die Berghänge in sattem Grün. Das Golden Nugget Hotel in Las Vegas trägt nicht nur wegen seines Casinos einen Goldschatz in sich: Über eine Wasserrutsche kann man durch einen durchsichtigen PVC-Kanal direkt durch ein Haifischbecken rutschen. An der argentinisch-chilenischen Grenze liegt der Lago General Carrera. Dort befindet sich ein beeindruckender Felsen der nur aus Marmor besteht, der Capilla de Mármol. Der Svartifoss-Wasserfall im Skaftafell-Nationalpark in Island findet sich auf vielen Kalenderbildern, weil er sich weiß schäumend vor einem Hintergrund von schwarzen Basaltsäulen abhebt. Der Stufenbrunnen Chand Baori in Abhaneri in Indien sorgt durch seine ungewöhnliche Bauweise das ganze Jahr für Wasser. Die vielen Treppen lassen die Menschen von jeder Seite an das kostbare Nass gelangen. Die aufgegebene Tempelanlage Ta Prohm in Kambodscha sieht märchenhaft schön aus. Besonders eindrucksvoll zeigen sich die Würgefeigen deren Wurzeln ganze Gebäude überwachsen. Der Lac Rose ist ein Salzsee, fast 30 Kilometer nordöstlich von Dakar im Senegal entfernt. Die namensgebende rosarote Färbung wird durch durch Cyanobakterien verursacht. Ein wenig schwierig zu bereisen ist Salar de Uyuni im Südwesten Boliviens, denn es befindet sich auf über 3700 Metern Höhe in den Anden. Lohnen würde sich ein Trip zur größten Salzwüste der Welt aber allemal, hat man hier doch das Gefühl, in einer komplett anderen Welt zu sein. Da das bolivianische Hochland ein abflussloses Gewässersystem bildet, füllt sich der Salar jedes Jahr zwischen Februar und April mit Wasser, das bis Mai wieder verdampft. Das Danxia-Gebirge im Norden der chinesischen Provinz Guangdong ist aus rotem Sandstein geformt, der mit der Zeit zu vielen ungewöhnlichen Felsformen erodiert ist. Das Gebiet ist seit 2004 auch ein Geopark des Global Network of National Geoparks der UNESCO. Der kanadische Teil der Niagara Fälle, auch Horseshoe genannt, hat eine Kantenlänge von 792 Meter und eine freie Fallhöhe von 52 Meter. Ein spektakulärer Ort um zu Essen ist das Fangweng Restaurant nahe der Sanyou-Höhle in China. Dort genießt man nicht nur einen großartigen Ausblick auf den Yangtze Fluss, sondern auch auf eine Bungee-Plattform gegenüber. Atemberaubend und duftend sind die Lavendelfelder in der kleinen Gemeinde Revest-du-Bion im südöstlichen Frankreich. Das Längstal Val de Travers im Neuenburger Jura in der Schweiz ist ein großartiger Ort für Wanderungen. Zu seinen Sehenswürdigkeiten gehören neben der Karstquelle der Areuse auch der Felsenkessel Creux du Van sowie die Areuseschlucht am östlichen Ende des Val de Travers. Die Schilfrohrflötenhöhle ist die größte und beeindruckendste Grotte von Guilin in China. Ihren Namen verdankt sie dem Schilfrohr, das am Eingang der Höhle wächst und aus dem man Flöten anfertigen kann. In der 240 Meter tiefen Tropfsteinhöhle führt ein farbenfroher 500 Meter langer Weg durch ein Meer von Stalaktiten und Stalagmiten. Die Grotta della Poesia im südostitalienschen Roca Vecchia zählt zu den schönsten natürlichen Pools der Welt. Einer Legende nach badete hier einst eine wunderschöne Muse, die Künstlern, damals wie heute, große Inspiration geschenkt haben soll. Bei Wanderern und Fotografen beliebt: Wer "The Wave" in den Coyote Buttes in North Arizona sehen will, muss sich rechtzeitig eine Genehmigung besorgen, nur damit kann man die bunten, welligen Sandstein-Felsformationen überhaupt betreten. Der Gullfoss, der Goldene Wasserfall dürfte einer der bekanntesten Fälle Islands sein. Der Gletscherflusses Hvítá stürzt über zwei gewaltige, fast im rechten Winkel aufeinanderstehende Kaskaden, in eine zweieinhalb Kilometer lange und 70 Meter tiefe Schlucht. Wegen ihrer scharfen Kurven und der wilden Natur gehört die Atlantikstraße in Norwegen zu den besten Autostrecken der Welt. Beeindruckend schwingt sich die Storseisund-Brücke auf eine Höhe von 23 Metern über dem Meeresspiegel. In Klevan in der Ukraine befindet sich der "Tunnel der Liebe". Eine Legende besagt, dass Paare sich an diesem sagenumwobenen Ort etwas wünschen können und der Wunsch in Erfüllung gehen soll, wenn die Liebe zwischen ihnen aufrichtig ist. Die Metéora-Klöster in Thessalien, Griechenland, gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Name bedeutet "in die Höhe heben" und beschreibt die Lage der Klöster, die auf hohen Felsen gebaut wurden und bei dunstiger Luft manchmal zu schweben scheinen. Ein Opernbesuch der garantiert nicht fad wird: In der beeindruckenden Opéra Garnier in Paris schuf der Architekt mit dem Grand Foyer eine angemessene Bühne für das "Schaulaufen" des Publikums. Es wirkt, als wäre es einem Disney-Film entnommen, doch das idyllisch in den Bergen gelegene Schloss Neuschwanstein bei Füssen in Deutschland ist das berühmteste Bauwerk von König Ludwig II. Hier kommen wohl nicht nur Romantiker ins Träumen. Der Honokohau-Fall soll der höchste Wasserfall in Maui sein. Auf zwei Etappen fällt er 341 Meter in die Tiefe und gibt mit seiner grünen Umgebung ein wahrlich spektakuläres Bild ab. Das Schlösschen Quinta da Regaleira bei Sintra in Portugal verfügt über einen Park mit einem wunderschönen Märchenwald: Bemooste Figuren, Brunnen, Grotten und unterirdische Höhlen. Einer der Höhlenzugänge ist dieser verkehrte Turm. Der Seljalandsfoss im Süden Islands, stürzt 66 Meter über eine ehemalige Küstenlinie in die Tiefe. Am besten kommt man in den späten Abendstunden, wenn die Farben am intensivsten leuchten. Geht man durch den Wasserschleier, kann man auf das Land draußen blicken. Er gehört wohl zu den eindrucksvollsten Formationen der Welt: Der Horseshoe Bend ist ein hufeisenförmiger Mäander des Colorado River in Arizona. 2011 unter die neuen sieben Weltwunder der Natur gewählt, pilgern immer mehr Reisende zu den traumhaft schönen Iguazú-Wasserfällen an der Grenze zwischen dem brasilianischen Bundesstaat Paraná und der argentinischen Provinz Misiones. Der tiefblaue, von der Unesco geschützte Geirangerfjord liegt inmitten majestätischer, schneebedeckter Gipfel, Wasserfälle und üppiger Vegetation in Norwegen. Von der Müllhalde zum Reiseziel: Bis vor 50 Jahren haben Bewohner des anliegenden Fort Bragg in Kalifornien ihren gesamten Müll einfach ins Meer geschmissen. Das Ergebnis ist schöner als es sich vermuten lässt: Nachdem die Natur Zeit hatte sich zu erholen entstand dort der Glass Beach. Der besteht nicht aus Kieselsteinen, sondern aus abgeschliffenem Glas, das mal weiß, rot oder grün schimmert. Der zwölf Kilometer langer Küstenstreifen Cinque Terre der italienischen Riviera zwischen Punta Mesco und Punta di Montenero ist mit seiner umliegenden Region als Nationalpark geschützt Lisse in Holland wird auch das Zentrum der "Bloembollenstreek" - der Blumenzwiebelzucht - genannt. Die endlose Tulpenfelder sind einfach wunderschön anzusehen. Faerie Glenn in Isle of Sky, Schottland, ist, dank ausbleibenden Straßenschildern, nicht ganz einfach zu finden, sich trotzdem auf die Suche zu machen lohnt sich. Ein herrlicher Ort für Wanderungen und ein super Motiv für Bilder fürs Urlaubsalbum. Beim niederländischen Freizeitpark Efteling hat man das Gefühl einer Seite eines Märchenbuchs entstiegen zu sein. Steht man am paradiesischen australischen Strand auf Fraser Island vor dem Wrack der Maheno, kommen schon einmal träumerische Gedanken auf. Die Mineralien und Salzkristalle des Toten Meeres haben nicht nur heilende Wirkung, sie bieten auch für's Auge ein fabelhaftes Spektakel der Natur. (KURIER) Erstellt am 18.05.2013, 07:00 Diskussion Kommentare aktualisieren Weitere Artikel zum Thema Polarlicht 10 Orte um das Polarlicht zu sehen Reiseziel Ruinen Die schönsten Ruinen der Welt Faszinierende Ruinen kurbeln schon seit Jahrhunderten die Phantasie von Reisenden an. 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