Letztes Update am 20.10.2012, 15:15
Die Natur erschafft die schönsten Kunstwerke.
Zahlreiche natürlich geformte Skulpturen erscheinen uns als unwirklich, bizarr und spektakulär. Ein neuer Bildband nimmt den Betrachter mit auf eine Reise zu den großartigsten Naturschauspielen dieser Erde.
Kaum etwas ist spektakulärer und großartiger als die Skulpturen, die von der Natur geformt werden. Genau jene natürlichen Monumente hat Fotograf Volkhard Hofer aufgespürt und in einem Bildband über die Gestaltungskraft der Natur festgehalten. Er war an den zwölf imposantesten Schauplätzen der Erde, wo die Kräfte der Erosion Säulenpaläste und Kathedralen, Windspiele und Granitriesen, Felsburgen und Feenkamine geschaffen haben.
Im Bild: Meridiane aus Quarz. Paria-Hochplateau, Arizona, USA. Alle Bilder: © Volkhard Hofer
Der Fotograf nimmt uns mit auf eine Reise vom Skulpturenpark De-Na-Zin in New Mexiko bis zu den Dünenmeeren der Sahara, vom Antelope Canyon in Arizona bis zu Capo Testa auf Sardinien sowie ...
Im Bild: Skulpturenpark De-Na-Zin. New Mexiko, USA.
... vom Grand Staircase Escalante in Utah bis zum äthiopischen Vulkangebiet Dallol und von tasmanischen Höhlen bis zu Maria Island in Australien.
Im Bild: Spiel der Farben. Vulkangebiet Dallol, Äthiopien.
Grandios und monumental erscheint die so vertraute Welt, aber auch fremd und bizarr. In zwölf Kapiteln wird von einem vom Menschen unbeeinflussten Prozess des Wachsens und Vergehens erzählt.
Im Bild: Granitgiganten. Capo Testa, Sardinien, Italien.
Die Erosion ist einer der kraftvollsten und natürlichsten Prozesse der Natur. Sie baut ab und wieder auf. Ohne sie gäbe es keinen fruchtbaren Boden. Das Wasser mit seiner enormen Kraft ist der Hauptgestalter der skurrilen Naturgebilde, die Volkhard Hofer auf Bild bannte.
Im Bild: Komposition in Weiß. Weiße Wüste, Ägypten.
Die geheimnisvollen, abstrakten Skulpturen erscheinen als "nicht von dieser Welt" und sind dennoch selbstverständlicher Bestandteil der Erde.
Im Bild: Die Würde der Natur. Blue Mesa, Arizona, USA.
Alle Arbeiten entstanden in Wüstenregionen, die mehr als ein Drittel der Erde bedecken und damit wesentlich zu deren Aussehen beitragen.
Im Bild: Formen des Lichts. Antelope Canyon, Arizona, USA.
Wind und Wasser haben auch die heutigen Wüsten, wie wir sie kennen, geschaffen. Eines Tages werden in Folge fortschreitender Erosion so manche bizarren Felsgebilde, ...
Im Bild: Säulenpaläste. Sandtufas im Mono-Lake, Kalifornien, USA.
... wie die Sandtufas am Mono-See am Rande der Sierra Nevada, verschwunden sein. Übrig bleiben dann nur noch die Dünenlandschaften, die heute schon für viele Menschen die Vorstellung von Wüste bestimmen.
Im Bild: Säulenpaläste. Sandtufas im Mono-Lake, Kalifornien, USA.
Die Details und Farbspiele, die der Fotograf einfängt, sind derart überwältigend, dass man nicht aufhören mag zu schauen und staunen.
Im Bild: Spiele des Windes. Dünen im Großen Sandmeer, Ägypten.
Dieser spektakuläre Bildband nimmt Sie auf eine Reise zu den großartigsten Naturschauspielen dieser Erde mit.
Buchtipp:
Volkhard HoferKunstwerke der ErosionChristian Brandstätter VerlagFormat 30 x 33 cm, Hardcover240 Seiten, ca. 220 AbbildungenAugust 2011
(kurier)
Erstellt am 02.05.2012, 07:00