Skoda präsentiert den neuen Octavia

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Foto: Werk

Die nächste Generation des Octavia kommt im Frühjahr. Wir haben den Neuen genauer unter die Lupe genommen.

Es ist die dritte Generation des Octavia. Wenn man die Octavias der Prä-VW-Ära, die Škoda in den 60ern-Jahren baute, nicht mitzählt. Und die Latte liegt hoch, 400.000 Octavias verkauft Škoda pro Jahr. „Die Kunden sind auch anspruchsvoller geworden“, weiß der Vorstandsvorsitzende Winfried Vahland zu berichten. Und fügt hinzu: „Der Octavia ist Inbegriff für ein bisschen mehr Auto.“


So hat man den Octavia ein Eck größer gemacht. Das neue Modell ist um 90 mm länger und 45 mm breiter geworden, der Radstand hat um 108 mm zugelegt. Das schafft wieder mehr Abstand zum neuen Rapid und noch mehr Platz für die Fahrgäste. Das Kofferraumvolumen beträgt 590 Liter, wenn man die Rücksitzlehne umklappt, sind es bis zu 1580 Liter. Weiters rechnen die Škoda-Entwickler stolz vor, dass sich durch Umklappen der Beifahrersitzlehne ein 2,74 m langes Surfbrett mitnehmen ließe.
Falls die Reise nicht zum Strand, sondern in winterliche Regionen geht, findet man in der Tankklappe einen integrierten Eiskratzer. Zu den praktischen Dingen am neuen Octavia gehört zudem eine „Ablage“ für die Hutablage bei umgeklappten Rücksitzen. Trotz der neuen Größe ist das Auto bis zu 102 kg leichter geworden.

Touchscreen

Innen wirkt der Octavia sachlich und noch hochwertiger, in der Mittelkonsole ist nunmehr ein 8-Zoll-Touchscreen integriert. Zudem bekommt man bis zu neun Airbags und ein breit gefächertes Sortiment an Fahrerassistenzsystemen und auch das schlüssellose Schließ- und Startsystem (Kessy) ist für den Octavia zu haben.
In Sachen Motorisierungen hat man ein breit gefächertes Angebot an Benzin- und Dieselmotoren, beginnend vom 1,2 TSI mit 86 PS bis hin zum 1,8 TSI mit 180 PS. Dazu werden manuelle Schaltgetriebe oder das automatische DSG kombiniert. Auch Allrad wird es wieder im Angebot geben.


Des Weiteren kündigen die Škoda-Leute breit grinsend eine besonders sportliche RS-Version an und auch eine Erdgasvariante wird die Motorenpalette bereichern. Besonders stolz ist man in Mlada Boleslav auf die sparsame GreenLine-Variante des Octavia mit 3,4 Liter Verbrauch (89g CO2).
In der zweiten Jahreshälfte wird die Combi-Version nachgereicht. Der neue Škoda Octavia startet bei uns ab März/April, die Preise sind noch nicht fixiert.
 

Im Stammwerk in Mlada Boleslav zeigt Skoda das neue Auto der Presse. Der Neue ist um 90 mm länger geworden. Auch Breite und Radstand haben zugelegt. Sachlich gehaltenes Cockpit mit Touchscreen. Neues Styling für die Frontscheinwerfer.
Die Kleinen zählen im Moment zu den ganz großen Gewinnern, wächst ihr Marktsegment doch proportional zu steigenden Treibstoff- und Unterhaltskosten. Ein generationenübergreifendes Phänomen übrigens, denn der 3,56 Meter lange Fünftürer eignet sich als Einstiegsauto für Führerscheinneulinge genauso wie als Zweitauto für die Familie. Um sich von der hauseigenen, baugleichen Konkurrenz ein wenig abzusetzen, strapazieren die tschechischen Designer an Front und Heck markentypische Formensprache: Kühlergrill und Schweinwerfer sorgen für hohen Wiedererkennungswert, ... ... am Heck präsentiert sich der Citigo mit in Wagenfarbe lackierter Klappe deutlich konservativer als sein Schwesternmodell von VW. Der Innenraum ist klar gestaltet, sehr übersichtlich und verströmt in den beiden höheren Ausstattungslinien dank zweifarbiger Lackierung durchaus hochwertige Anmutung. Zahlreiche Stau- und Ablagefächer betonen den Praxisnutzen, Details wie der Taschenhaken am Öffner des Handschuhfachdeckels oder die Fotohalterung am Armaturenbrett zeugen von Liebe zum Detail. Als überraschend potent präsentieren sich die beiden zum Marktstart im Juni verfügbaren 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner mit 60 respektive 75 PS – beide werden mit einem manuellen Fünfganggetriebe gekoppelt. Ein automatisiertes Getriebe und eine Erdgasvariante sollen im Laufe des  Jahres folgen, ebenso wie die finale Preisgestaltung (gemäß der  herrschenden Konzern-Hackordnung werden die Preise unterhalb derer für  den VW Up zu liegen kommen).
(kurier) Erstellt am

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