Motor Mercedes GL: Für das weite Land Diskussion Weitere Artikel Letztes Update am 02.08.2012, 11:40 Bildergallerie drucken An Instapaper senden Mercedes GL: Für das weite Land. Erste Ausfahrt mit der neuen Generation des Luxus-SUV, der sich auch bescheiden geben kann. Vollbild Zurück Bild von / Weiter Schliessen Vollbild Mit der GL-Klasse hat Mercedes eine neue Generation des Luxus-SUV auf den Markt gebracht. Nach Österreich werden wohl nur rund 70 Stück des neuen Mercedes GL pro Jahr kommen. Das hat mit der Größe des Landes zu tun – in jeder Hinsicht. Denn jenen Ländern, für die der mächtige Mercedes GL eigentlich gedacht ist (USA, China, Russland etc.) stehen wir nicht nur in der Größe des Luxus-Marktes hinten nach, sondern auch, was die Platzverhältnisse angeht. Die sollten schon sehr großzügig bemessen sein, will man den 5,12 m langen und 1,93 m breiten GL so entspannt manövrieren, wie er es aufgrund seiner Qualitäten eigentlich möglich macht. Die wahre Größe der neuen Generation des XL-SUV zeigt sich daher erst auf entsprechendem Geläuf. Wie etwa in den USA in den Weiten Neu Mexikos, wo neben breiten Highways und noch breiteren Parkplätzen auch jene Schotterpisten bis zum Horizont reichen, mit denen der GL besonders souverän fertig wird. Dies vor allem dank der weiter verbesserten Luftfederung, die selbst rumpelige Waschbrettpisten glattbügelt wie frisch asphaltierte Garagenzufahrten. Wer zusätzlich das „On- und Offroad“-Paket ordert, hat durch verschiedene, am zu befahrenden Untergrund orientierte und via Wählschalter einsetzbare Allrad-Programme auch Zugang zu extremem Gelände. Wesentlich öfter werden sich GL-Käufer am superben Geräuschkomfort im Passagierraum erfreuen. Der Entwicklungsaufwand hat sich da genauso gelohnt wie beim Thema Effizienzsteigerung. Als Beispiel mag hier der bestens mit der 7-Gang-Automatik harmonierende V6-Diesel im GL 350 BlueTEC gelten, den man einerseits im Fahrbetrieb im Cockpit praktisch nicht mehr hört und der anderseits theoretisch (Normverbrauch) mit 7,4 l Sprit für 100 km auskommt. Die Stuttgarter schwören überdies, dass die Praxis-Werte der Kundschaft nicht weit darüber liegen werden, weil man sich beim Großteil der Effizienzmaßnahmen auf den Kurzstreckenverkehr konzentriert hat. Notiz aus den Weiten des Innenraums: In der dritten Reihe des 7-Sitzers müssen Erwachsene bei der Kopffreiheit keine Kompromisse eingehen. Weitere Spezialität des Luxus-SUV: Ein Heer an elektronischen Assistenten steht (in der Aufpreisliste) bereit, um in den unterschiedlichsten Situationen zur Hand zu gehen. Von der Stabilisierung bei Seitenwind über den Nachtsicht-Assistenten bis zum automatischen Einparken, unterstützt durch eine 360-Grad-Kamera. So vielfältig das Angebot zum Ausbau des First-Class-Faktors an Bord des GL ist, bei den Grundversionen herrscht Klarheit. Wer einen Diesel will, bekommt den 350 BlueTEC mit dem 3,0-l-V6 (258 PS) ab 83.100 Euro. Wer lieber Benzin tankt, nimmt den GL 500 (4,6-l-V8, 435 PS) ab 118.300 Euro. Und wem das nicht reicht, der hat jetzt erstmals auch die Chance auf einen GL 63 AMG: V8 mit 557 PS, ab € 161.000,–. (kurier) Erstellt am 02.08.2012, 17:02 Diskussion Kommentare aktualisieren Weitere Artikel zum Thema Lebensart Die neue Mercedes GL-Klasse Die neue Mercedes GL-Klasse Interview Wolff: "Sich selbst nicht zu wichtig nehmen" Der Mercedes-Chef spricht im Interview über die Reifenproblematik und die Zukunft der Formel 1. Test Ford Kuga: Musterschüler in seiner Klasse In zweiter Generation mit mehr Platz, diversen Assistenten und Fußwacheln vor dem Kofferraum. Kultur "Das weite Land" im falschen Film Kritik: Alvis Hermanis zeigt an der Burg Arthur Schnitzlers "Das weite Land" als Film noir. Und wird dafür heftig ausgebuht. Formel 1 Pirelli wehrt sich im Reifenstreit Der Hersteller der umstrittenen Reifen schießt gegen McLaren und Mercedes zurück.
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