Motor Mercedes E 300 Bluetec Hybrid: Der Sparmeister Diskussion Weitere Artikel Letztes Update am 10.04.2012, 17:18 Bildergallerie drucken An Instapaper senden Mercedes E 300 Bluetec Hybrid: Der Sparmeister. Nach Peugeot/Citroën bringen nun auch die Schwaben einen Dieselhybrid. Erste Erfahrungen. Vollbild Zurück Bild von / Weiter Schliessen Vollbild Diesmal ist alles anders. Konnten 2009 die Verbrauchswerte des ersten Hybridmodells einer Mercedes Limousine, des S 400 Hybrid, in der Praxis nicht annähernd erreicht werden, scheinen nun, nach „umfassender Weiterentwicklung", Theorie und Praxis zueinanderzufinden. Erste Ausfahrten mit dem E 300 Bluetec Hybrid zeigen, dass mit viel Fahrgefühl ein Vierer vor dem Komma, auf jeden Fall ein Verbrauch von 5 Liter/100 km für den 1,9 Tonner möglich ist. Das rechnet sich nicht nur an der Tankstelle: Für heimische Käufer sinkt damit auch die NoVA auf vier Prozent. Beim vergleichbaren E 300 CDI Automatik beträgt sie acht Prozent. Aber der E 300 Bluetec Hybrid hat auch gegenüber anderen Hybridversionen Vorteile: Bei ihm geht der zusätzliche E-Antrieb nicht zulasten des Laderaums. Und: Es gibt ihn nicht nur als Limousine, sondern auch als Kombi. Möglich werden diese Vorzüge durch die Fortschritte in der Hybridtechnik seit 2009. Das Hybridmodul hat nun im herkömmlichen Bauraum Platz. Der E-Motor ist scheibenförmig und nun in die Getriebeeinheit integriert, die so um nur 6,5 cm länger wird. Das optimierte Automatikgetriebe (7G Tronic Plus) kommt ohne hydraulischen Drehmomentwandler aus, erhält aber die aus AMG-Versionen bekannte nasse Anfahrkupplung. Die Lithium-Akkus sind betont kompakt (nur 0,8 kWh) gehalten. Man habe sich bewusst für einen relativ bescheidenen E-Antrieb entschieden, das spare Gewicht und Geld (1 kWh kostet bei Lithium-Akkus für Hybridautos 800 bis 900 €). Größere Lithium-Akkus seien erst für Plug-in-Hybride attraktiv, wo größere Strecken rein elektrisch gefahren und die Akkus auch an der Steckdose geladen werden. Hörbar sparen Beim E 300 Bluetec Hybrid dagegen ist elektrisches Fahren möglich, aber nur rund einen Kilometer. Der E-Motor dient vorrangig als Unterstützung beim Beschleunigen (Boosten) und als Generator beim Bremsen zur Rückgewinnung der Bremsenergie, der Hauptantrieb erfolgt aber über den Dieselmotor. Dass es sich dabei um einen Vierzylinder handelt, ist nicht zu überhören, aber grundsätzlich funktionierte auf den ersten Ausfahrten das Zusammenspiel sehr harmonisch, auch das Start-Stopp-System. Einen wichtigen und zudem geräuschmäßig sehr positiven Beitrag zum Spritsparen bringt das "Segeln" (Rollen mit abgeschaltetem Dieselmotor). Und zwar, je nach Wunsch des Lenkers, völlig "frei" (bei minimaler Rekuperation der Bremsenergie über die E-Maschinen als Generator) oder "gebremst" mit stärkerem Bremsmoment (mehr Energie Rückgewinnung). Der Diesel-Hybrid ist für Europa vorgesehen, für die USA und später Asien wird heuer ein Benzin-Hybrid mit V6-Benziner in der E-Klasse kommen. Der E 300 Bluetec Hybrid startet im Herbst in Österreich als Limousine und T-Modell, bestellt werden kann er ab sofort. Preis: ab € 54.200,– bzw. 57.950,– (Kombi). Damit beträgt der Aufpreis zum E 250 CDI weniger als € 2000,–. Eine Taxi- sowie Allradversion sollen folgen. (kurier) Erstellt am 11.04.2012, 06:55 Stichworte: › Mercedes › Testfahrten Diskussion Kommentare aktualisieren Weitere Artikel zum Thema Motor Der Schatzsucher: BMW Active Hybrid 5 Motor Der neue Toyota-Hybrid: Nicht immer, aber weiter Toyota Prius Plug-in-Hybrid fährt nicht immer, aber bis zu 25 km elektrisch und insgesamt bis zu 1200 km. Test Kia Optima Hybrid: Ein ganz normales Auto Wie sich der Koreaner mit Vollhybridantrieb in der Praxis bewährt. Plug-in-Hybrid Volvo V60 Plug-in: Sauber, sparsam und winterfest Winterprüfung für den schwedischen Dieselhybrid. Plug-in-Hybrid Mitsubishi Outlander: Die neue Generation Seine Mitgift sind weniger Gewicht, starke Motoren, verbesserter Allradantrieb. Und ab nächstem Sommer auch eine Plug-in-Hybridversion.
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