Maserati Quattroporte: Fast ein Ferrari, nur mit vier Türen

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Foto: Werk

Anlässlich der Autoshow in Detroit Anfang Jänner präsentiert Maserati den neuen Quattroporte – wir sind das Auto schon gefahren.

Mögen andere die vier Türen in eleganten, coupéhaft geformten Karossen verstecken. Bei Maserati wird nichts versteckt und das Ding hat auch einen entsprechenden Namen. Natürlich haben es die Italiener etwas einfacher – Quattroporte klingt eben melodiöser als Viertürer.

Es ist die mittlerweile sechste Generation der eleganten Limousine aus Modena. Der erste wurde vor 60 Jahren präsentiert – damals verpflanzte man praktisch einen Rennmotor in eine Limousine. Heute geht man etwas feinsinniger an das Thema heran. Maserati hat die neuen Motoren gemeinsam mit Ferrari entwickelt und sie werden auch in Maranello gebaut.

Der Quattroporte wird vorerst wahlweise mit einem 5,3-l-V8 mit 530 PS oder einem 3,0-l-V6 mit 410 PS – beide mit zwei Turboladern – angeboten. Ein Diesel wird offiziell noch nicht angekündigt, es scheint aber sehr wahrscheinlich, dass auch ein Selbstzünder (den man ohnehin für das SUV Levante brauchen wird) nachgereicht wird.

Im Vergleich zum Vorgänger ist der Quattroporte um 20 cm länger geworden, bietet auch mehr Kofferraumvolumen, gleichzeitig konnten die Entwickler aber rund 100 kg Gewicht herausnehmen – vor allem dank vermehrtem Einsatz von Alukomponenten.

Fahren

So hat man am (griffigen) Steuer des Maserati stets die Gewissheit ein großes Auto (5,26 m) zu bewegen, aber kein schwerfälliges. Natürlich sorgt der kräftige V8-Motor, der uns für die erste Ausfahrt zur Verfügung stand, für jederzeit Schmalz. Dabei grollt der V8 sonor vor sich hin, wird aber nie laut. Also gerade recht für eine exquisite Limousine.

Geschaltet wird mittels 8-Gang-Automatik, die auch über zwei feststehende Schaltwippen manuelle Gangwechsel ermöglicht. Die Lenkung arbeitet exakt und das Federungssystem Skyhook sorgt für den passenden Komfort, den man übrigens auch hinten vorfindet. Wahlweise ist der Maserati als Fünfsitzer oder Viersitzer, mit zwei ausgeformten Einzelsitzen in Reihe zwei, zu haben.

Holz und Leder sorgen innen für die angemessene Atmosphäre, manche Dinge (wie z.B. den Schirm fürs Navisystem) findet man aber auch im aktuellen Lancia Thema. Die Kundschaft wird sich über solche Kleinigkeiten nicht grämen.

Während der V8 nur mit Heckantrieb ausgeliefert wird, kann man den V6 auch mit Allradantrieb ordern. Die Kraftverteilung reicht von 100% hinten bis 50:50. Kaufen kann man den Maserati ab Februar, der Preis wird etwa 180.000 Euro betragen.

Bildergalerie

Der neue Maserati Quattroporte

Die neue Generation ist deutlich gewachsen. Gleichzeitig wurde das Gewicht reduziert. Die Heckleuchten sind vom GranTurismo inspiriert. Der Viertürer hat bei Maserati eine Tradition, die bis in die 60er Jahre zurückreicht. Trotz seiner Länge bleibt die Quattroporte agil zu fahren. Das Auto verfügt über eine 8-Gang-Automatik, die man auch über Schaltwippen betätigen kann. Die Motoren (V8 bzw. V6) werden bei Ferrari gebaut. Hinten gibt es ausreichend Platz für die Fahrgäste. Genügend Stauraum hat man auch fürs Gepäck. Nobel eingerichtetes Cockpit. Der Maserati Quattroporte startet bei uns nächstes Frühjahr.
Video

Impressionen vom neuen Maserati

Maserati Quattroporte

(kurier) Erstellt am

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