Letztes Update am 14.06.2012, 11:57
Lexus GS: Der musikalische Sportler.
Die vierte Generation des noblen Japaners wirkt optisch dynamischer, wurde in vielen Details verbessert und protzt zudem mit dem größten Bildschirm.
Die entscheidende Zahl lautet 5,9. In dieser Zeit beschleunigt der GS 450h auf 100 km/h und so viel Sprit verbraucht er auf 100 km (durchschnittlich laut Werksangabe – wie es in der Realität aussieht, wird der kommende Test weisen). Der neue GS von Lexus ...
... wird wahlweise als Hybridversion 450h und als reiner Benziner 250 angeboten. Der Hybrid kommt dank 3,5-l-V6-Benziner mit Elektrounterstützung auf 345 PS und sorgt für entsprechende Fahrleistungen (an den 5,9 Sekunden kommen beim Tritt aufs Gaspedal keine Zweifel auf).
Man kann den Hybrid auch rein elektrisch fahren – allerdings nicht schnell (bis 40 km/h) und nicht weit (bis maximal 4 km im günstigsten Fall). Sonst freut man sich am faszinierenden Zusammenspiel der Systeme. Wahlweise stehen ein Normal-, ein Eco- und ein Sportmodus zur Verfügung, in Letzterem wird die Betriebsspannung des E-Motors erhöht.
Das gehört zu den Verbesserungen am Hybridsystem, wie auch die Unterbringung der Batterie. Die braucht nun weniger Platz, wodurch sich das Kofferraumvolumen auf 482 Liter vergrößert.
Platz hat man sonst ausreichend im eleganten Lexus, das Auto ist höher und breiter geworden, um eben mehr Platz für die Fahrgäste zu schaffen. Zum Verwöhnprogramm gehören auch die hochwertigen und perfekt verarbeiteten Materialien, ein potentes Premium Surround Sound System von Mark Levinson und außerdem protzt Lexus mit dem größten Bildschirm (12,3 Zoll) in einem Großserienauto.
Dazu kommen diverse Assistenzsysteme für den Fahrer wie Totwinkel-Warner, Spurhalteassistent, Gesichtsfeldmonitor oder eine aktive Lenkunterstützung (geschwindigkeitsabhängige Allradlenkung) im 450h F Sport. Lexus bietet für den GS ein F Sportpaket an, das vor allem für einen noch sportlicheren optischen Eindruck sorgt.
Das F-Paket (im Bild) ist auch für den GS 250 zu haben. Der 2,5-l-V6 leistet hier 209 PS und macht den Lexus zu einem angenehmen Reiseauto, nur bei Abrufen der vollen Leistung klingt der Motor etwas kerniger. Dafür ist er rund 200 kg leichter als der Hybrid und bietet auch mehr Kofferraumvolumen. Der Durchschnitts-Verbrauch soll bei 8,9 Litern liegen.
Preise: Nachteil des 250 ist die höhere NoVA (12 Prozent) im Vergleich zum Hybrid (6 Prozent), dadurch driften die Preise gar nicht so weit auseinander. Der GS 250 beginnt bei € 54.500,–, der 450h bei € 59.800,–; als F Sport kostet der 450h ab € 79.500,– und als luxuriöser President ab € 78.190,–. Der GS ist ab sofort zu haben.
(kurier)
Erstellt am 15.06.2012, 07:00