Motor Kia Optima: Optimal in Fahrt Diskussion Weitere Artikel Letztes Update am 22.07.2012, 10:43 Bildergallerie drucken An Instapaper senden Kia Optima: Optimal in Fahrt. Koreas Autoindustrie ist am Vormarsch. Und zwar zu Recht - wie der Test der neuen Kia-Limousine zeigt. Vollbild Zurück Bild von / Weiter Schliessen Vollbild Lange Zeit grundelte Kia am unteren Ende der heimischen Zulassungsstatistik auf Höhe sportlicher Exoten herum. Durch stetig verbesserte und verschönerte Fahrzeuge haben sich die Koreaner mittlerweile jedoch zu einer nicht mehr wegzudenkenden Größe des österreichischen Marktes etabliert. Der nächste Coup von Kia soll der Optima werden: Eine klassische Limousine, welche Oberklassenansprüche in Sachen Ausstattung und Qualität - nicht aber in Sachen Preis - stellen will. Als absolut gelungen und einprägsam kann man das Design des Optima bezeichnen. Sämtliche Passagiere fanden Gefallen am feschen Koreaner. Lange Motorhaube, Coupé-hafte Linie und moderne LED-Technik geben dem Optima seinen Will-haben-Faktor. In der vom Motor-KURIER getesteten Topversion Active Pro erhält man zu 18-Zoll-Alufelgen, Sportverkleidung, Parkassistent und Xenonscheinwerfer. Mit dem 1,7-Liter-Diesel ist die Limousine keine Sprintmaschine, aber es ist ausreichend Kraft vorhanden. Die Alternative zum Diesel ist ein 2-Liter-Benziner mit 165 PS. Beide Aggregate sind mit 6-Gang-Schaltgetriebe oder 6-Stufen-Automatik erhältlich. Letztere arbeitet harmonisch, unauffällig und macht die Schaltpaddles hinter dem Lenkrad obsolet, da man sowieso nicht in Versuchung gerät, ihr ins Handwerk zu pfuschen. Das Fahrwerk ist ohne Tadel und stabil bis über den Grenzbereich des eigenen Popometers hinaus. Im Innenraum präsentierte sich das Testauto mit elektrisch verstell-, beheiz- und belüftbaren Ledersitzen, Navigationsgerät (an dessen unterem Rand sich bei Sonnenschein leider die Heckscheibe spiegelt), serienmäßig Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Tempomat und sämtlichen gängigen Buchsen zum Anschließen von Audiogeräten. Die Mittelkonsole, welche aus billigem Plastik zu bestehen scheint, wird geziert von einem Lederrahmen und edel wirkenden Holzapplikationen. Der qualitative Abstand zur deutschen Konkurrenz schmilzt eindeutig, wären da nicht die vergleichsweise laute Geräuschkulisse oder teils billig wirkende Materialien. Bedenkt man, dass die deutsche Konkurrenz bei gleicher Ausstattung einige Tausender mehr kostet und der Kia mit sieben Jahren Garantie daherrollt, ist er eine echte Alternative. Ein Kombiheck für den Optima wäre in Europa wohl kein Fehler. Steckbrief von Kia OptimaAntrieb: 4- Zylinder-Turbo-Dieselmotor, vorn quer, 1685, 100 kW/136 PS bei 4000 U/min, maximales Drehmoment 320 Nm bei 2000–2500 U/min, 4 Ventile/Zylinder; Kraftübertragung: Frontantrieb, 6-Gang Automatik.Fahwerk: Vorne McPherson-Federbeine, hinten Einzelradaufhängung, ABS, Scheibenbremsen (vorn innen belüftet), Zahnstangenlenkung mit elektrischer Servounterstützung, Bremsassistent, elektronische Bremskraftverteilung (EBD), elektronische Stabilitätskontrolle; Maße: Länge x Breite x Höhe 4845 x 1830 x 1455 mm, Radstand 2795 mm, Gewicht 1545 kg, Zuladung 505 kg, Gesamtgewicht 2050 kg, Tankinhalt 70 Liter, Kofferraum 505 Liter. Messwerte: Spitze 202 km/h, 0–100 in 11,6 Sekunden; Testverbrauch 7,5 Liter Diesel/100 km, Reichweite rund 933 km; Emission :158 g/km.Kosten: Steuer pro Jahr € 501,–; Preis: € 36.590,– KURIER BEWERTUNG: Plus: Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, hervorragendes Soundsystem, Parkassistent.Minus: Hohe Geräuschkulisse, Durchlademöglichkeit, geringe Motorenauswahl. (kurier/Daniel Schubert) Erstellt am 22.07.2012, 07:24 Diskussion Kommentare aktualisieren Weitere Artikel zum Thema Test Kia Optima Hybrid: Ein ganz normales Auto Testfahrt Kia Rio: Schmuck & praktisch Kia Rio 1,4 CRDi xR Dreitürer: Der kompakte Koreaner erweist sich als braver Begleiter und die zwei Türen weniger sind ein zu … Dauertest-Start Kia Cee’d SW: Angriff aufs Establishment Schickes Design, üppig ausgestattet und hochwertig verarbeitet, will sich der kompakte Korea-Kombi gegenüber der europäischen … Motor Der Kia Carens im Blitztest Kia Carens 1,6 CRDi - Facelift und neue ökonomische Dieselmotorisierung für den kompakten Van. Motor Der neue Kia Rio im Fahrbericht Erste Kilometer am Steuer des neuen Kia Rio, mit dem die Koreaner jetzt auch die Polo-Klasse aufmischen wollen.
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