Motor Kawasaki ER-6n: Leicht macht lustig Diskussion Weitere Artikel Letztes Update am 30.05.2012, 13:18 Bildergallerie drucken An Instapaper senden Kawasaki ER-6n: Leicht macht lustig. Der Unterhaltungskünstler vom unteren Ende der Preisliste beweist: Gaudi gibt’s auch günstig. Vollbild Zurück Bild von / Weiter Schliessen Vollbild Groß, stark, teuer – klar faszinieren Motorräder mit Superlativen. Aber muss man wirklich den Gegenwert einer Familienlimousine auf dem Altar der Eitelkeit opfern, nur um mit einem Motorrad Spaß zu haben? Keineswegs. Viel Spaß bekommt man auch viel günstiger. Spezialist in dieser Disziplin ist seit Jahren Kawasakis Einsteigermodell ER-6n. Für die heurige Saison wurde der Bestseller erneut stark modifiziert. Man sieht`s am frischen Design und spürt`s am neuen Rahmen. Letzterer wurde nochmals schlauer gestaltet und vor allem im mittleren Bereich schlanker. Durch diese extreme Taille erreichen auch kleinere Fahrer leichter den Asphalt und freuen sich über einen festen Stand und mehr Sicherheit beim Rangieren. Designerware: Auch rundherum merkt man den Fortschritt und die gewonnene Reife: Der Sattel wurde komfortabler, das Handling einfacher, die Schwinge hübscher. Dass wir uns hier in der Low-Budget-Liga befinden, ist ganz und gar nicht erkennbar. Im Gegenteil: Mit dem seitlich verlegten, bunten Federbein, dem markanten Scheinwerfer, den hübschen Instrumenten und dem adrett gestalteten Heck wirkt die Kawa nicht nur solide, sondern auch hochwertig. Leichtfüßig: Diese Freude am Objekt setzt sich beim Fahren fort. Das Handling wurde noch eine Spur quirliger, was Einsteiger in Sicherheit und Fortgeschrittene in Dynamik ummünzen. Kleine, aber wichtige ... ... Änderungen zeigt auch der Zweizylinder-Reihenmotor. Eine leicht verbesserte Abstimmung bringt mehr Drehfreude und Drehmoment, während die Spitzenleistung unverändert bei 72 PS liegt. Damit lässt es sich überraschend ... ... dynamisch vorankommen, zumal der Vierventiler keine Tücken zeigt: Er orgelt brav hoch, ist geschmeidig und legt bei etwa 7000 Umdrehungen noch einen Scheit ins Feuer. Verstärkt wurde außerdem das Ansauggeräusch bei voll geöffneten Drosselklappen: So grollt es nun wie V8-Motoren bei einem Tourenwagenrennen – da haben die Vierzylinder dieser Liga eindeutig das Nachsehen. Eher stumpf ist hingegen die Bremse; der Druckpunkt der von uns getesteten ABS-Version könnte definierter sein. Die Investition von 600 Euro ist dennoch empfehlenswert, und wenn man schon in der Extraliste gustiert, ... ... dann könnte man sich Koffer für die Reise oder eine getönte Scheibe für den sportlichen Look überlegen. Bei diesem Einstandspreis kann man sich`s wohl leisten. (kurier) Erstellt am 31.05.2012, 07:00 Stichworte: › Kawasaki › Motorrad › Testfahrten Diskussion Kommentare aktualisieren Weitere Artikel zum Thema Motor Kawasaki Z 750R: Der Drang zur Perfektion Motorrad-Test Moto Guzzi California Custom: Die dunkle Seite der Pracht Machohaftes Cruisen soll nicht länger ein Privileg der Amerikaner bleiben. Motor Schiebel: Vom Motorrad zum Hubschrauber Seine Leidenschaft für Norton-Motorräder mit Wankelmotor beflügelte den Ingenieur und Weltmarktführer bei der Entwicklung seines … Motorrad-TEST Ducati Hypermotard SP: Radikale aus Borgo Panigale Kunstsinniger Wahnsinn aus Italien: Eine Supermoto für nervenstarke Genießer. Oberösterreich Zusammenstoß mit Reh endet tödlich Der Motorrad-Fahrer aus dem Bezirk Eferding erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.
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