Letztes Update am 15.08.2012, 11:33
Der Konzern will Probleme mit Servolenkung und Federung am Kleinwagenmodell Figo sowie der Limousine Classic prüfen.
Für eine Überprüfung technischer Mängel, durch die Pannen und sogar Brände entstehen könnten, hat der Autokonzern Ford in Indien mehr als 100.000 Fahrzeuge in die Werkstätten gerufen. Die indische Filiale des US-Autobauers teilte mit, sie wolle einige Chargen des Kleinwagenmodells Figo sowie der Limousine Classic überprüfen, die zwischen Januar 2008 und Februar 2011 vom Band gerollt seien. Es handle sich um eine "freiwillige und vorsorgliche" Maßnahme, erklärte Ford India. Bisher seien keine Verletzungen aufgrund von technischen Problemen gemeldet worden.
Dem Unternehmen zufolge soll bei mehr als 17.600 Figo- und Classic-Fahrzeugen der Schlauch der Servolenkung ersetzt werden, weil dort ein mögliches Ölleck "im Extremfall" ein Feuer entfachen könne. Bei 111.000 Fahrzeugen werde geprüft, ob es Fehler an der Federung gebe. Probleme damit könnten die Wagen unbrauchbar machen, hieß es. Ford versprach, defekte Teile zu ersetzen. Mehrere Autos sollten auf beide Probleme geprüft werden, erklärte das Unternehmen.
Rückrufaktion
Ende Juli hatte Ford knapp 485.000 Geländewagen des Modells Escape in die Werkstätten gerufen. In Europa, wo das Modell unter dem Namen Maverick verkauft wird, waren etwa 4.500 Fahrzeuge betroffen. Die Rückrufaktion von Ford in Indien ist die größte, die ein Autohersteller bisher auf dem Subkontinent gemacht hat.
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