Letztes Update am 28.05.2012, 12:41
Hyundai i20: Gefällig unauffälliger Kleinwagen.
Die Koreaner verschönern ihren Kleinwagen und verpassen ihm
zusätzlich einen sparsamen 3-Zylinder-Dieselmotor.
Hyundai erlebt einen Imagewandel: Waren die Autos der Koreaner vor Jahren vor allem als günstig bekannt, können sie mittlerweile nicht nur beim Preis, sondern auch bei Qualitäts- und Sicherheitsansprüchen mit der europäischen Konkurrenz mithalten. Das beweisen der Cityflitzer i10 oder die Limousine i40.
Im besonders umkämpften Kleinwagenmarkt tritt der Hersteller ab Juni mit dem überarbeiteten i20 gegen VW Polo, Renault Clio und Peugeot 207 an. Und das zu Recht selbstbewusst: Materialien ...
... und Verarbeitung entsprechen dem Klassenniveau und die Optik ist gefällig unauffällig. Außen neu sind die Rückleuchten und Scheinwerfer mit LED-Taglicht. Im Zuge der Überarbeitung wurden außerdem muskulöse Falten in die Motorhaube gebügelt und der Kühlergrill überarbeitet.
Innen setzen neue Bezüge und Farben Akzente. In der umfangreichsten der drei Ausstattungsvarianten machen die langstreckentauglichen Sitze, ein Tempomat, Regensensor, Rückfahrkamera und Einparkhilfe Eindruck. Weiterer Pluspunkt: Der Kofferraum ist mit 295 Liter familientauglicher als jene der Mitbewerber. Maximal passen 1060 Liter ins Heck.
Unter der Haube hält ein neuer 1,1-Liter-Dreizylinder-Diesel mit 75 PS Einzug. Dank serienmäßigen Leichtlaufreifen, Sechsganggetriebe und Start-Stopp-Automatik soll der kleine Selbstzünder laut Norm nur 3,2 l auf 100 km verbrauchen. Bei den Ottomotoren stehen ein 1,25-Liter- (85 PS) und ein 1,4-Liter-Benziner (100 PS) zur Verfügung.
Wie viel der i20 kosten soll, steht noch nicht fest. Der Vorgänger war ab 9999 Euro zu haben. Der Neue dürfte etwas teurer werden. Eine 5-Jahres-Garantie ohne Kilometerbeschränkung gibt es inklusive.
(kurier)
Erstellt am 29.05.2012, 07:00