Letztes Update am 05.06.2012, 15:18
Erdbeben: Ferrari versteigert seltene Stücke.
Zu Gunsten der Erdbebenopfer versteigert der italienische Sportwagenhersteller Formel-1-Motoren, Helme und einen Rennwagen.
Ein Erdbeben erschütterte am 20. Mai die Region Emilia Romagna. Mehr als 20 Menschen kamen dabei ums Leben. 14.000 wurden obdachlos. Der Sportwagenhersteller Ferrari, der selbst von der Katastrophe betroffen ist und ...
... sein Werk in Maranello schließen musste, versucht nun zu helfen. Zugunsten der betroffenen Bevölkerung versteigert ...
... der Hersteller einige Stücke mit Seltenheitswert. Darunter befindet sich ein 599XX EVO, ein extremer Sports-Berlinetta, mit einem Wert von 1,3 Millionen Euro. Dieser spezielle Sportwagen ist das Resultat ...
... konstanter Entwicklung der Gran Turismo Abteilung und experimenteller Forschung aus der Formel 1. Der V12-Motor des 599XX Evolution leistet 750 PS und produziert ein maximales Drehmoment von 700 Newtonmeter. Neben dem nicht-homologierten Rennwagen ...
... kommen auf der Webseite ferraristore.com für den guten Zweck unter anderem auch ein V8-Motor der Formel-1 und ...
... die Helme von Fernando Alonso und Felipe Masse unter den Hammer. Doch nicht bei der Ferrari-Online-Auktion werden seltene Stücke den Besitzer wechseln. Auch in Wien fand am 2. Juni ...
... der gebrauchte Porsche 911 Turbo aus dem Jahr 1979 von Microsoft-Gründer Bill Gates einen Käufer. Der Wagen wurde Ende der 1970er Jahre ausgeliefert und wechselte am Wochenende für 64.000 Euro den Besitzer. Der Porsche war nun eines der Highlights der Versteigerung "Klassische Fahrzeuge". Auch ein ...
... Ferrari 330 GT 2+2 aus dem Jahr 1964, den Norman Foster sein Eigen nannte, kam unter den Hammer. Bei Norman Foster handelt es sich allerdings nicht um den Stararchitekten, sondern um den amerikanischen Schauspieler, Sänger und Produzenten, der in den 1950er und 1960er Jahren in Wien, Berlin und Hamburg tätig war. Der 300 PS starke Gran Turismo weist einen Kilometerstand von lediglich 68.500 Kilometern auf. Der ursprünglich gold-metallic-farbene Wagen wurde 1983 auf Bordeaux umlackiert und 2011 grundlegend mechanisch überholt.
Auch der Veldener Sportwagenhändler Mario Kimmer den brachte im März endlich das Porsche 911 Cabrio des verstorbenen Landeshauptmanns Jörg Haider an den Mann. Über den Verkauf des dunkelblauen Luxusflitzers wurde nur so viel bekannt: Der Käufer ist ein Kärntner, über den Preis wird geschwiegen. "Der neue Besitzer wollte keinen Rummel", erklärte Kimmer der Kärntner Tageszeitung.
2002 bis 2004 fuhr Jörg Haider den Flitzer um 100.000 Euro. Dabei entstand auch das berühmte Foto mit dem damaligen Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP) als Beifahrer des "einfachen Parteimitglieds" Jörg Haider.
Zuvor war der Verkauf des 230-PS-Flitzers über eine Internet-Auktionsplattform und bei einer Versteigerung in Klagenfurt gescheitert. Kimmer hatte den Boliden für seine Frau gekauft – ihr war der Porsche aber zu schnell.
Einen neuen Besitzer hat ...
... auch der Rolls Royce Silver Shadow, des im Jahre 2003 verstorbenen Country-Musikers Johnny Cash, gefunden. Das auf Oldtimer spezialisierte Auktionshaus "Dan Kruse Classics" versteigerte Anfang März die Nobelkarosse in Texas.
Der Wagen stammte aus der Sammlung des US-Amerikaners Dick Burdick. Auffällig: Cash, auch bekannt als "Man in Black", ließ den Innenraum mit ...
... rotem Velour beziehen. Bequem, aber damals wie heute Geschmacksfrage. 1970 state of the art, 2012 antiquiert: Multimedia-Center mit Röhrenfernseher, Videorekorder ...
... und UKW-Radio. Das rote Telefon diente der Kommunikation mit dem Chauffeur.
Nicht die Countryszene, ...
... sondern die Motorradwelt staunte vor dreieinhalb Jahren nicht schlecht, als ein Rennbike aus dem Jahr 1923 für 430.000 Euro den Besitzer wechselte. Der Rekordpreis besteht bis heute, könnte jedoch überboten werden. Das Auktionshaus RM Auctions versteigert ein Roper Dampfmotorrad aus dem Baujahr 1894 und erwartet einen Erlös jenseits der 500.000 Euro.
Zusammengebaut hat das Zweirad der Erfinder Sylvester Roper aus Roxbury, Massachusetts. Neben Motorrädern entwickelte er außerdem 1863 einen vierrädrigen Dampfwagen, konstruierte ein Vorhängeschloss und reichte mehrere Patente für Strickmaschinen ein.
Das Motorrad ist eigentlich ein Moped: Roper nutzte einen Fahrradrahmen vom Hersteller Columbia und montierte Brenner, Boiler, Dampfmaschine und Wassertank. Roper selbst testete die Maschine und stellte 1896 in Boston mit einer Geschwindigkeit von 64 km/h einen Temporekord auf. Seine Leidenschaft wurde ihm jedoch zum Verhängnis: Kurze Zeit später verletzte sich der Erfinder bei einem Sturz schwer und erlag seinen Kopfverletzungen.
Bevor das leicht angerostete Dampfmotorrad in einer Privatsammlung landete, war es über die Jahre in diversen Museen zu sehen. "Dieses Dampfmotorrad ist zweifellos eines der weltweit bedeutendsten Zweiräder überhaupt", sagt Glenn Bator vom Auktionshaus RM. Und das lässt sich der jetzige Besitzer nun wohl teuer bezahlen...
RM Auctions versteigert immer wieder antiquierte Gefährte. Dieses beispielsweise heißt "La Marquise" und legt mit seinen 127 Jahren immer noch bis zu 61 Kilometer pro Stunde zurück. Für 4,62 Millionen Dollar (3,40 Millionen Euro) ist das älteste fahrbare Auto der Welt …
… bei einer Auktion in den USA versteigert worden. Nach Angaben des Auktionshauses RM Auctions erzielte das "Antique Car" bei der Versteigerung in Hershey (Pennsylvania) damit das Doppelte seines geschätzten Werts.
Wer der neue Besitzer der "Marquise" ist, teilte das Auktionshaus nicht mit. Bekannt sind dafür die - nur - vier Vorbesitzer des 1884 gebauten Oldtimers. Die Verkäufer, eine Familie, besaß das Erbstück insgesamt 81 Jahre lang. Die Idee für das …
… Gefährt hatte der französische Graf Jules-Albert de Dion (1856 -1946). Mit dem Bau beauftragte er die beiden Tüftler Georges Bouton und Charles-Armand Trépardoux, deren Arbeiten für einen Pariser Spielwarenladen er sehr bewunderte. Insgesamt wurden nur 20 Stück des "De Dion Bouton Et Trepardoux Dos-A-Dos Steam Runabout" gebaut, sechs davon sollen noch existieren. Doch nur die "La Marquise" fährt noch. Zu Ehren seiner Mutter …
… nannte De Dion dieses eine Fahrzeug "La Marquise". 1887 nahm die "Gräfin" am ersten Automobilrennen der Welt zwischen Paris und Versailles teil.
Ob die "Marquise" wirklich das älteste fahrbare Auto der Welt ist, bleibt allerdings eine Frage der Definition. Im National Motor Museum in Großbritannien steht nach Angaben der US-Medien ein weiteres Fahrzeug, das den Titel für sich beansprucht.
Das 1875 von Robert Neville Grenville gebaute dreirädrige Vehikel hat jedoch nur wenig Ähnlichkeit mit einem modernen Automobil. Außerdem braucht ...
... es neben dem Fahrer stets einen zweiten Begleiter, der sich um den Dampfmotor kümmert - während die "Gräfin" mit nur einem Fahrer auskommt. In letzter Zeit wechseln immer wieder Fahrzeuge von Promis den Besitzer. Dass Arnold Schwarzenegger ...
... eine Vorliebe für bollernde Motorräder und große amerikanische Geländewagen hat, muss eigentlich nicht erwähnt werden. Zu gerne zeigt sich der Ex-Gouverneur von Kalifornien auf einer Harley Davidson oder in einem Hummer. Weniger bekannt ist, dass sich in seinem Fuhrpark auch italienische Sportwagen befinden. Ein solches Exemplar steht nun zum Verkauf.
Ein Händler in Sacramento (Kalifornien) versteigerte auf ebay.com einen Ferrari 360 Modena Spider, der einst dem Actionfilm-Star gehört hatte. Und Schwarzenegger scheint sich gut um das Cabriolet gekümmert zu haben. Der Lack ist nicht zerkratzt und der ...
... Innenraum frei von Brandlöchern - obwohl der Zigarrenliebhaber wohl die eine oder andere am Steuer geraucht haben dürfte. Auch der ...
... Kilometerstand ist erfreulich niedrig. In neun Jahren ist der Ferrari nur knapp 13.000 Meilen bewegt worden. Um welchen Preis der Wagen schlussendlich verkauft wurde ist nicht bekannt. Bei Sofortkauf betrugt ...
... die Forderung des Verkäufers aber immerhin 92.450 US-Dollar (umgerechnet ca. 67.000 Euro).
Der 3,6 Liter-V8-Motor des Ferrari leistet 400 PS und beschleunigt ...
... den Wagen in 4,6 Sekunden auf 100 Stundenkilometer.
Am 5. September endete auf ebay.com auch die Auktion des weltweit einzigen Batmobils mit Turbinenantrieb. Und obwohl 124 Gebote von Menschen eingingen, die sich in den Dienst der guten Sache stellen und bösen Buben den Kampf ansagen wollten, fand sich niemand der die 620.000 US-Dollar (431.484 Euro) zahlen wollte.
Beim Wagen handelt es sich um eine Replica, des Batmobils aus dem Jahr 1989, das von Michael Keaton im Film von Tim Burton gefahren wurde. Das Publikum liebte den Nachbau und verlieh ihm beim "Ault Park Concours d`Elegance" in Cincinnati (Ohio/USA) den "People`s Choice"-Award. Doch wer glaubt, es handle sich um ein ...
... reines Showcar, der irrt. Der Rennstallbesitzer, Autorestaurator und Batman-Fanatiker Casey Putsch hat für das Fledermaus-Mobil eine Straßenzulassung erhalten und bisher 1989 Meilen (3200 Kilometer) zurückgelegt. Das knapp 1,2 Tonnen schwere und ...
... 385 PS starke Vehikel wird von einer Gasturbine angetrieben, die ursprünglich in einer Drohne zur U-Boot-Jagd verbaut war. Und die ist, was den Treibstoff betrifft, ...
... nicht wählerisch. Neben der Sorte Jet A, die hauptsächlich vom amerikanischen Militär verwendet wird, läuft es auch mit herkömmlichen Kerosin und überraschenderweise mit Diesel. Ein Vorglühen wie bei alten Dieselmotoren oder ein Warmlaufen - wie es bei Flugzeugtriebwerken der Fall ist, ist nicht nötig. Direkt nach dem Starten kann losgefahren werden. Praktisch in brenzlichen Situationen, wenn der Fahrer alias Neo-Batman ...
... seinen Mut überschätzt hat. Nicht Film-Fans sondern ...
... Blaublut-Fanatiker, Anhänger des britischen Königshauses und Trophäen-Sammler werden sich dafür interessieren: Kate Middeltons Golf IV wurde auf ebay.co.uk versteigert. Für den Verkäufer dürfte es das Geschäft seines Lebens gewesen sein: Nach 23 Geboten wurde der Wagen für umgerechnet rund 54.500 Euro verkauft. Der Besitzer Sonny Brazil kaufte das Auto ...
... vor zwei Jahren um günstige 1600 Euro. Das ergibt einen Gewinn von 52.900 Euro. Die Gattin von Prinz William nutzte den Golf während ihrer Studienzeit an der St. Andrews Universität. Also noch bevor die "Royal Highnesses Duchess of Cambridge, Countess of Strathearn and Baroness Carrickfergus" den Volkswagen gegen Bentley, Rolls Royce und teuere Pferdekutschen tauschte.
Der Verkäufer hatte damals wohl keinen Schimmer, dass die prominente Vorbesitzerin eines Tages die zukünftige Frau Thronfolger von Großbritannien sein wird. Ansonsten hätte er wohl in Cockpitspray und andere Pflegemittel investiert. Der Zustand des Innenraums ist jedenfalls nicht mal einer Drag-Queen würdig. Dem neuen Besitzer wird es egal sein.
Während der Restwert des 2001er Golf IV maximal bei 2000 Euro liegt, begann die Auktion mit einem Startgebot von 20.000 britischen Pfund - umgerechnet rund 23.000 Euro und endete bei 54.400 Euro. Wahrscheinlich hätte der Golf wenige Tage vor der Hochzeit, als sich England im kollektiven Will-und-Kate-Taumel befand, noch mehr eingebracht. Vielleicht auch die knapp 190.000 Euro, die einst der Golf von Josef Ratzinger, dem momentanen Papst, dem Verkäufer einbrachte.
Wobei 54.400 Euro im Gegensatz zur Auktion des GM Futurliner ein geringer Verkaufspreis ist. Das Gefährt, das aussieht wie ein zu schmal und hoch geratener Reisebus, ist eigentlich ein fahrender Ausstellungsraum. Und der wurde Anfang Juli …
… auf ebay.com zum Verkauf angeboten. Das Startgebot betrug 500.000 US-Dollar. Das war laut autoblog.com das bisher höchste Startgebot der Auktionsplattform bei einer Fahrzeug-Versteigerung. Eingebracht hat er schlussendlich ein bisschen mehr: 505.600 Dollar. Oder (zum Tageskurs) knapp 360.000 Euro.
Genau zwölf Exemplare wurden im Jahr 1939 gebaut. Die Busse tourten in den 1940er und 1950er Jahren …
… durch die USA. Die fahrende Wanderausstellung hieß "Parade of Progress" (Parade des Fortschritts) und sollte den …
… Menschen technische Neuheiten wie Atomkraft, Fernseher, Mikrowelle und Radartechnik näher bringen. Bei jedem Stopp …
… klappte man die Bühne aus und ermöglichte so …
… den Einstieg ins rollende Museum. Heute existieren noch neun GM Futurliner. Bereits im Jahr …
… 2006 wurde ein Exemplar versteigert. Der Verkaufspreis betrug damals 4,1 Millionen US-Dollar (2,88 Millionen Euro).
Ohne Moos nix los ist auch bei dieser Auktion: Im Rahmen der bevorstehenden Car-Week in Pebble Beach, Kalifornien, wird ein zweirädriges Schmuckstück versteigert. Die AJS E95, auch bekannt unter dem Spitznamen "Porcupine", soll 533.000 Euro einbringen. Laut autoblog.de wäre sie damit das teuerste Motorrad der Welt.
Die Firma AJS – nicht zu verwechseln mit den gleichnamigen Motorrädern aus China - gehört zu den bekanntesten englischen Motorradherstellern. Lediglich vier Exemplare der E95 wurden gebaut. Die letzten zwanzig Jahre stand die Maschine in einem Motorradmuseum in Coventry (Großbritannien). Der Motor wurde vor kurzem überholt, laut dem Besitzer sei der Gesamtzustand sehr gut. "Porcupine" bedeutet auf Deutsch "Stachelschwein". Den Spitznamen bekam die AJS E95 wegen der "Kühlstacheln" auf den Zylinderkopf. Nach und nach ging die Bezeichnung auch auf andere Modelle der Marke über, die mit konventionellen Kühlrippen bestückt waren. Im August kommt außerdem …
… eines der seltenen BMW Art Cars unter den Hammer. Das von Frank Stella gestaltete BMW M1 Pro Car stammt aus dem Jahr 1971 und gehört noch zur Sammlung des New Yorker Guggenheim Museums. BMW beauftragte in den Siebzigern außerdem Andy Warhol und Roy Lichtenstein mit der Gestaltung von Rennwagen. Der US-amerikanische Maler Stella durfte sogar zweimal ran: 1970 entwarf er eine Karosserie …
… für den BMW 3.0 CSL Turbo im "Millimeterpapier"-Look. 1979 schuf er im Rahmen seiner Serie "Polar Coordinates" das BMW M1 Pro Car. Prominenter Auftraggeber war der amerikanische Rennfahrer Peter Gregg. Der Wagen mit dem markanten Gittermuster wurde im August in der der Quail Lodge im kalifornischen Carmel versteigert. Neben der "Porcupine" und dem BMW von Frank Stella wird auf der Pebble Beach Concours d’Elegance außerdem ein Porsche von Steve McQueen versteigert. Der Wagen spielte in der ...
... Eröffnungssequenz des Films "Le Mans" die Hauptrolle. Aber nicht nur in dieser Szene wurde der Porsche 911 von der Hollywood-Legende pilotiert. Für die Zeit des Drehs war der 911er der "Firmenwagen" des Hauptdarstellers, mit dem er jeden Tag zur Arbeit fuhr.
Nach Abschluss der Dreharbeiten landete der 911er in der Privatsammlung der autovernarrten Hollywood-Legende. Aus dem Privat-Besitz des Schauspielers gelangte der 911S schließlich in den Besitz eines amerikanischen Porsche-Enthusiasten, der den Wagen nun versteigern lässt.
Zwischen dem neuen Besitzer, der den Siebziger-911er im August um knapp eine Million Euro versteigert hat, und McQueen ist also nur ein einziger Besitzer den Wagen gefahren.
Der Sportwagen wird mit einer umfangreichen Dokumentation und einem Echtheits-Zertifikat verkauft. Das 911er "Urmodell" wird von einem 2,2 Liter großen 6-Zylinder-Motor angetrieben. Der luftgekühlte Motor leistet 180 PS. Zumindest tat er das im Jahr 1970 - über die Jahre werden sich einige Pferdchen aber wohl verabschiedet haben.
Laut RM Auctions befindet sich der Porsche mit dem Baujahr 1970 in einem erstklassigen Zustand.
Vor einigen Monaten und für einen guten Zweck ist auch der Peugeot 504 des exzentrischen iranischen Staatschefs Mahmoud Ahmadinejad unter den Hammer gekommen. Erlös für den rostigen Franzosen: 2,5 Millionen US-Dollar (1,8 Millionen Euro).
Den Zuschlag für den Peugeot aus dem Jahr 1977 erhielt eine unbekannte Firma, wie die Nachrichtenagentur Isna berichtet.
Der Oldtimer - mit einem aktuellen Marktwert von rund 1500 Euro - soll jetzt in einem Museum in der Provinz Chusistan im Südwesten des Landes ausgestellt werden. Das Geld ist zur Unterstützung bedürftiger Familien gedacht.
Ahmadinejad nutzte die Klapperkiste während des Wahlkampfes 2005 und versprach mehrfach, dafür zu sorgen, dass jeder mittellose Iraner eine Wohnung erhält. Interessenten konnten über das Internet mitbieten. Dabei sind angeblich auch Angebote aus den USA - dem Land des Erzfeindes - eingegangen.
Der Peugeot 504 zählt zu den erfolgreichsten Modellen des französischen Autobauers. Das Design der Mittelklasselimousine stammt aus der Feder des bekannten italienischen Designbüros Pininfarina. Insgesamt wurde der Wagen 37 Jahre lang produziert. Das letzte Fahrzeug lief 2005 in Nigeria vom Band.
Auch Slash, der Ex-Gitarrist von Guns N`Roses trennte sich für einen guten Zweck von seiner 1966er Chevrolet Stingray Corvette.
Der Oldtimer kam im Rahmen einer Auktion, zusammen mit einigen anderen persönlichen Dingen aus dem Besitz des Gitarrengottes, unter den Hammer. Ein Teil des Erlöses soll einer Jugendhilfsgruppe gespendet werden.
Das Mindestgebot für die Corvette lag bei 45.000 Dollar - umgerechnet circa 33.300 Euro.
Die Auktionsplattform - www.julienslive.com - erwartete jedoch einen Verkaufspreis zwischen 90.0000 (circa 66.600 Euro) und 100.000 Dollar (circa 74.000 Euro) für den "Stachelrochen". Wie viel der neue Besitzer tatsächlich ausgeben hat, wurde jedoch nicht kommuniziert.
Slash kaufte die Stingray Corvette Mitte der Achtziger und leistete sich damit einen standesgemäßen Untersatz. Denn es passt wohl nichts besser zu Rock`n`Roll als ein original American Muscle Car.
Die mit einer 67er Haubenhutze gestylte Corvette wird von einem 427 Kubikzoll - ungefähr 7 Liter Hubraum - großen Triebwerk mit 390 PS befeuert.
Dieses Jahr sollte beim Pariser Auktionshaus "Bonhams" auch John Lennons erstes Auto unter den Hammer kommen.
Das Auktionshaus "Bonhams" schätzte den Wert des hellblauen Ferrari 330 GT auf 120.000 bis 170.000 Euro. Doch im letzten Moment entschloss sich der Besitzer anders: Er nahm den Wagen aus der Auktion.
Gerüchten zufolge sorgte die bestandene Führerscheinprüfung von John Lennon im Februar 1965 in ganz England für Schlagzeilen. Und so soll das Anwesen des "Beatles"-Sängers bereits wenige Stunden nach der Prüfung von der gesammelten Branche der Luxus-Auto-Händler belagert worden sein.
Die Händler reihten ihre Maserati, Aston Martin und Jaguar vor den Toren von Lennons Anwesen auf. John Lennon soll schließlich herausgeschlendert sein und sich im glänzenden Sammelsurium für einen hellblauen Ferrari 330 GT für 2.000 Pfund entschieden haben. So beschreibt zumindest Philip Norman in seiner Biografie "John Lennon - A life" die Szenerie.
Lange blieb der Ferrari aber nicht im Besitz von Lennon. Schon am 12. November 1965 druckte das britische Autocar Magazine ein Inserat in dem der 330 GT mit 3000 gefahrenen Kilometern angeboten wurde.
Die weitere Geschichte des Wagens ist nicht eindeutig belegt. Bekannt ist jedoch, dass er in den späten 1980er Jahren bei "Modena Engineering" stand und dort vom derzeitigen Besitzer aufgestöbert wurde.
In den 1990er Jahren wurde der Ferrari aufwändig restauriert und in den Originalzustand zurückversetzt.
Das Design des "Einsteiger-Ferraris" stammt aus der Feder der bekannten italienischen Designschmiede "Pininfarina", die 1930 als "Carrozzeria Pinin Farina" von Battista "Pinin" Farina gegründet wurde.
Bei der "Motor Cars at Grand Palais"-Auktion von Bonhams, die am 5. Februar 2011 in Paris stattfand, sollte John Lennons erster Wagen einen neuen Besitzer finden. Dazu kam es allerdings nie. Der Besitzer bekam kurz vor der Auktion kalte Füße.
Eine weitere prominente Autoverkäuferin: Dita von Teese trennte sich Mitte Dezember 2010 von ihrem Chrysler "New Yorker", der ihr seit 1997 gehörte und auf zahlreichen Fotos der Burlesque-Tänzerin zu sehen ist. Einmal räkelt sich die Ex-Frau von Schock-Rocker Marilyn Manson auf der Haube, ...
... dann wieder posiert sie in roter Korsage vor dem Chrom-Grill. Ebenso taucht der Chrysler im Kurzfilm "Doppelherz" von Marilyn Manson auf. Insgesamt begleitete der Wagen die Tänzerin mehr als zehn Jahre lang. Im Dezember ist er verkauft worden. Einem Bieter war das Fahrzeug auf www.ebay.com 23.403 Dollar wert - das sind rund 17.700 Euro.
Der verkaufte Chrysler "New Yorker" ist eines der ersten Exemplare aus dem Jahr 1939 und hat mittlerweile mehr als 200.000 Kilometer auf dem Tacho. Angesichts des Alters nicht besonders viel.
Laut Verkäufer wurde der Wagen 1991 komplett restauriert, benötigt mittlerweile aber wieder etwas "kosmetische Korrekturen", fährt sich allerdings noch "sehr gut".
Der Käufer erhält neben dem Chrysler auch noch ein signiertes Foto von Dita von Teese mit dem Auto.
Auf diesen "Sofas" nahm die Fetisch-Diva Platz und fuhr mit dem Chrysler "New Yorker" durch Kalifornien.
1939 gehörte der "New Yorker" zu den Oberklasse-Limousinen. Das Design stammt aus der Feder von Ray Dietrich.
Der Chrysler wird von einem 5,3-Liter-Reihenachtzylinder mit 130 PS angetrieben. Auf Wunsch gab es eine Leistungsspritze auf 138 PS.
(KURIER.at, apa/spp)
Erstellt am 05.06.2012, 07:00