Letztes Update am 17.04.2012, 14:13
Neuheiten. Die Innovationen finden heuer am oberen Rand der Preislisten statt. Der Roller wird edler, schicker, schneller – und teurer.
Welche Punkte man bei der Rollerwahl beachten sollte
Glücklich sind jene, die sich auf den ersten Blick verlieben und keine weiteren Überlegungen zum Kauf anstellen müssen. Alle anderen sollten auf folgende Bereiche besonders achten.
– Räder: Sie spielen bei Scootern eine enorme Rolle – für das Fahrverhalten genauso wie für das sogenannte Package, also die Platzverteilung von Fahrer, Stauraum, Technik. Ganz kleine Räder – etwa 10 Zoll in der Vespa S – machen den Roller wendiger, aber instabiler. Große Räder – bis zu 17 Zoll in der Honda Integra – bewirken naturgemäß das Gegenteil. Großradroller haben aber meist weniger Platz unter dem Sattel.
– Stauraum: Ein Helm oder besser sogar zwei sollten schon unter die Sitzbank passen. Da Großradroller hier meist Defizite haben, werden Topcases oft serienmäßig angeboten. Wichtig beim Kauf: Stauraum mit dem eigenen Helm testen.
– Motor: Zweitaktmotoren sind praktisch ausgestorben, bei den Viertaktern wählt man zwischen luftgekühlten und flüssig gekühlten. Unterschied: erstere sind günstiger, zweitere leistungsstärker.
– Windschutz: Wer vom Speckgürtel ins Zentrum rollert, der sollte auf einen breiten Beinschutz achten – und einen serienmäßigen oder optional erhältlichen Windschild.
– Sicherheit: In der 125er Kategorie ist ABS noch eine Seltenheit – die man sich dennoch überlegen sollte. Bereits öfter zu haben: ein Integral-Bremssystem. Das kann zwar kein Blockieren verhindern, hilft aber beim Verkürzen des Bremswegs.
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