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KURIER
Du kannst dir auch OP-Maske und -Haube sowie Handschuhe anziehen
Du kannst dir auch OP-Maske und -Haube sowie Handschuhe anziehen - Foto: AMSA

Letztes Update am 14.12.2012, 17:12

Zwei Nachmittage Spital für Kuscheltiere. Ist dein Teddy krank? Zwei Tage hat das Teddy-Spital in Wien geöffnet.

Hat dein Teddy, ein Kuscheltier oder eine Puppe einen gebrochenen Arm, ein aufgeschlagenes Knie oder Bauchweh, ein verletztes Auge…? Oder willst du „nur“ einfach mal – ohne selbst gleich Schmerzen haben zu müssen – schauen und ausprobieren, wie’s in einem Krankenhaus zugeht? Demnächst öffnet das „Teddybär-Krankenhaus“ wieder für zwei Tage seine Türen – in Wien in der Innenstadt, am Sitz der Ärztekammer.

Dieses Spezial-Hospital ist ein internationales Projekt und wurde von Medizinstudierenden erfunden. Damit willen allein an diesen beiden Tagen rund 80 bis 100 Studierende der Medizin-Uni Wien Kindern auf spielerische Weise die Angst vor Ärzten und Krankenhäusern nehmen. Bei deinem Besuch kannst du dein Stofftier oder eine Puppe gemeinsam mit angehenden Ärzt_innen, den „Teddy-Docs“ (AMSA, Austrian Medical Students‘ Association), versorgen (lassen).

Ausprobieren

Dabei durchläufst du mit deinem „kranken Angehörigen“ alle Stationen eines normalen Krankenhauses: Von der Anmeldung bis zu verschiedenen Untersuchungs- und Behandlungsräumen: Erstaufnahme, Röntgen, CT (Computer-Tomographie), Ultraschall, Laboratorium, Blutabnahme, OP (Operationssaal), Gipsraum.
Für sichere Diagnosen stehen die verschiedensten Geräte bereit,
angefangen von Stethoskopen, Stirnspiegeln und Blutdruckmessgeräten, EKG (Elektro-KardioGramm), bis Ultraschall und Röntgengeräte, die von den Kindern selbst bedient werden können.
Nachdem vom Teddy-Doc festgestellt wurde, was dem kleinen Patient/der kleinen Patientin fehlt, wird er/sie je nach Diagnose therapiert – kriegt zum Beispiel einen Verband, wird eingegipst, geimpft und wenn nötig sogar im stilechten OP operiert. Das Teddybär-Krankenhaus beherbergt auch eine hauseigene Apotheke.
Auch heuer wieder mit dabei ist die Ordination eines Zahnarztes/einer Zahnärztin, in der zum Beispiel richtiges Zähneputzen geübt wird.


Zur Homepage des Vereins AMSA

(Kinder-KURIER) Erstellt am 14.12.2012, 17:12


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