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Gleichgewicht gefragt: Mit dem Schlingentraining werden Kraft, Ausdauer, Gleichgewicht und Beweglichkeit gefördert. Auch die Koordinationsfähigkeit wird streng geprüft.
Gleichgewicht gefragt: Mit dem Schlingentraining werden Kraft, Ausdauer, Gleichgewicht und Beweglichkeit gefördert. Auch die Koordinationsfähigkeit wird streng geprüft. - Foto: KURIER

Letztes Update am 13.04.2012, 15:43

Schlingentrai­ning: Work-out in „Fesseln“. Wenn die Navy Seals mit den Dingern trainieren, dann können sie doch nur effektiv sein, oder?

Auf zum Schlingentraining – Marktführer ist hier TRX –, das bei führenden Fitnessanbietern immer öfter die üblichen Kraft-Geräte verdrängt. Die zwei Bänder mit Schlaufen an den Enden lassen selbst hartgesottene Bodybuilder schwach werden.

Denn hier geht es nicht darum, einzelne Muckis aufzupumpen. Durch die Kombination von Krafttraining und Koordination ist vielmehr das Zusammenspiel der Muskulatur gefordert. Es werden an sich bekannte Übungen wie etwa Kniebeugen gemacht – aber dadurch, dass dabei entweder die Hände oder die Füße in den Schlaufen hängen, herrscht permanente Instabilität. Und die muss ständig ausgeglichen werden. Vor allem Gleichgewicht und Koordination sind hier gefordert.

Aus dem ursprünglichen Bootcamp-Training, von dem der Durchschnittssportler auf allen Vieren nach Hause kriecht, hat Christian Beer vom Beer’s Vienna Health & Dance Club (www.beers.at) ein schonendes, aber nicht minder effektives Training entwickelt, das auf Methoden aus der physikalischen Therapie zurückgreift.

Angeboten wird das Training in der Gruppe, aber auch als Personal-Training (Kosten je nach Anbieter unterschiedlich). Ambitionierte können sich die Schlaufen auch für daheim zulegen (Kostenfaktor ab 200€) – allerdings ist die Motivation in der Gruppe sicher höher.

Geeignet für:

Körper-Ästhetiker und alle, die es werden wollen

Spaß-Faktor:

Fällt Disziplin unter Spaß?

Effekt:

Ein gleichmäßig gestählter Körper. What else.

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(kurier) Erstellt am 13.04.2012, 15:41

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