Letztes Update am 04.10.2012, 17:27
Wein-News: Ernst Loosen und Franz Weninger jr. schenken ein.
Tschida ist schon wieder der Beste +++ Meereswellen und Salz machen den Bordeaux besser +++ KURIER-Pammesbergers Trinkvergnügen +++ Der Wachauer Wein-Fühling lädt ein +++
Die Welt des Weins und seiner Liebhaber ist groß. Die kleinen oder größeren Neuigkeiten daraus finden Sie hier.
Am 22. November in Eisenstadt: Ernst Loosen und ...
Hans Tschida schon wieder der Beste
Bei der World White Wine Challenge hat Hand Tschida zum dritten Mal den Titel des "Süßweinmachers des Jahres" gewonnen. Der Winzer aus dem Seewinkel begeisterte die Jury mit seinen Trockenbeerenauslesen. Mit achtmal Gold, neunmal Silber und dreimal Bronze sicherte er sich nicht nur erneut den obersten Platz am Süßweinstockerl, sondern heimste sogar um fünf Medaillen mehr ein als im letzten Jahr. Das Burgenland wieder einmal im internationalen Rampenlicht.
In den in den Tattendorfer Weingärten wird getafelt am 10. August
In Tattendorf und Umgebung machen sie gute Burgunderweine. Nur heißt er dort St.Laurent, so wie die Sorte nach dem Heiligen Laurentius benannt. Dem widmen die Weinmacher am 10. August an seinem Namenstag ein großes Fest. Inmitten der Tattendorfer Weingärten feiern die Winzer an einer langen Tafel für rund 200 Personen. Ab18 Uhr geht`s los. Für die Gäste gibt`s Wein und Köstlichkeiten vom Grill.
Tickets für die „Laurent Nacht“ gibt es ab sofort bei allen 8 Burgundermachern.
www.dieburgundermacher.at
Exeriment eines Bordeaux-Winzers: Besserer Wein dank Meereswellen und Salzwasser
Ein Winzer in Bordeaux wollte etwas ausprobieren: er füllte ein und denselben Wein in zwei Fässer. Eines lagerte er ein Jahr im Weinkeller, das andere gab er einem Austernfischer, um es ein Jahr im Meer zu lagern. Ergebnis: Meer schlägt Keller. Hatte der Wein im Fass Freude am Schaukeln in den Wellen? Vielleicht ist es auch die Osmone trotz abgedichtetem Fass, die dem Wein etwas Salz und damit einen Geschmacksverstärker verlieh.
KURIER-Pammesbergers Trinkvergnügen
Den KURIER-Cartoonist Michael Pammesberger leiht seihe spitze Feder auch gerne an Winzer, zum Beispiel an den falstaff-Winzer des Jahres Hirsch aus dem Kamptal, für dessen vergnüglich leichten Grünen Vetliner des aktuellen Jahrgangs Pammesberger das Etikett gestaltete.
Das Trinkvergnügen aus Kammern bei Langenlois verspricht wirklich eines zu werden, denn der Jahrgang 2011 ist bis auf wenige Ausnahmen sehr gelungen. Was Pammersberger besonders freut: "Für den Auftrag gab es Bezahlung in Naturalien."
Der Wachauer Wein-Frühling
Am 5. und 6. Mai laden die Winzer der Vinea Wachau ein, den neuen Jahrgang zu verkosten. Der Jubel im vorigen Jahr über die Qualität des Jahrgangs - war er berechtigt? Am besten, man macht sich selbst ein Bild.
Im Bild eines der Symbole für Wachauer Weinqualität: die Smaragd-Eidechse.
Hobby-Winzer Günther Jauch erkennt seinen eigenen Wein nicht
Hobby-Winzer Jauch braucht Publikums- und Telefonjoker gleichzeitig, wenn es darum geht, seine eigenen Weine zu erkennen.
Beim SWR Uni-Talk servierte Fernseh-Chefredakteur Fritz Frey dem Talkmaster und Hobby-Winzer Wein von dessen Weingut in Rheinland-Pfalz. Doch Jauch erkannte ihn nicht."Das ist aber kein großes Gewächs, sondern geht in Richtung Kabinett oder Spätlese", sagte er nach dem ersten Schluck. Frey konnte dazu nichts sagen, worauf Jauch sagte: "Ich weiß ja nicht, was für einen Fusel Sie hier ausschenken."
Großes Gewächs steht in Deutschland übrigens für trockene Weine aus großen Lagen. De Bezeichnung Kabinett oder Spätlese steht hingegen meistens für Weine mit Restsüße.
Vin Jaune aus Frankreich aus dem Jahr 1774 wird versteigertMan erwartet sich 40.000 Euro für die Flasche.Eine aus dem Jahr 1774 stammende Flasche Wein wird Mitte Mai in Genf versteigert. Der als "Wein der Könige und König der Weine" bekannte "Gelbe Wein" aus dem französischen Jura werde auf 40.000 bis 50.000 Schweizer Franken (32.000 bis 40.000 Euro) geschätzt, teilt das Auktionshaus Christie`s am Dienstag in Genf mit.Eine Flasche des gleichen Tropfens sei 1994 von Experten getestet und wegen seiner Note von Zimt, Curry und Vanille für "exzellent" befunden worden. Es handle sich um eine "wahre Rarität" für Liebhaber und Kenner.
Vin Jaune ist in Frankreich zu bestimmten Speisen sehr beliebt, darunter Hartkäse wie der Comté oder auch in Kombination mit Huhn und Morcheln.
Der Wein braucht lange Zeit, bis er genießbar wird, was seine Preise erklärt, die bei 30,- pro Flasche beginnen.
Spitzerberg 2008 Blaufränkisch von Muhr/Niepoort erhält Top-Note in den USA
Ist dann doch eher ein sensationelles Ergebnis für den mit Erfolgen eh schon verwöhnten Roten vom Spitzerberg in Carnuntum. In der Degustation des Wine&Spirits (aktuelle Ausgabe im April) wurden mehr als 200 Weine aus Österreich probiert und bewertet. Der Blaufränkisch Spitzerberg 2008 erhielt mit 94 Punkten die höchste Wertung. Der Blaufränkisch Carntuntum 2008 vom gleichen Weingut wurde als zweitbester Wein mit 92 bewertet.
Im Bild: Weinmacherin Dorli Muhr bei der Arbeit im Weinkeller.
Emmerich Knoll neuer Obmann der Vinea WachauBei Vinea Wachau, 1983 gegründeter Winzervereinigung, geht eine Ära zu Ende: Nach 24 Jahren Obmannschaft hat Franz Hirtzberger das Ruder an Emmerich H. Knoll übergeben. Dessen Wahl erfolgte bei der Generalversammlung einstimmig, Hirtzberger wurde einer Aussendung zufolge mit Standing Ovations für seinen Einsatz um das Weinbaugebiet Wachau und Vinea Wachau gedankt. Der Verein zählt aktuell 200 Weinbaubetriebe, die mit den geschützten Marken "Steinfeder", "Federspiel" und "Smaragd" höchste Qualitätsansprüche prägen. 1990 wurde die erste Riedenkarte der Wachau präsentiert und 2010 neu aufgelegt. Mit der Proklamation des "Codex Wachau" 2006 wurde der Weg der naturbelassenen Weinproduktion festgehalten.
Im Bild: Der Vorstand der Vinea Wachau - in der Mitte Emmerich Knoll, neuer Obmann.
15. März: Michael Chapoutier in Wien
Michel Chapoutier reist zum Weltweinfestival im Palais Coburg an und bittet im Zuge dessen ins Restaurant Artner. Hermann Botolen, bester Sommelier der Stadt, schenkt ein. Und Christoph Brunnhuber kocht.
Donnerstag, 15. März 2012, um 19 Uhr Restaurant Artner, Franziskanerplatz 5, 1010 Wien € 150 pro Person bei oetickets
Das auf jeden Fall kommt ins Glas und auf den Teller: * Gänseleber Waldorf. Sellerie, Äpfel, Walnüsse
2010 M. Chapoutier Ermitage Blanc Chante-Alouette? * Tatare vom Taschenkrebs. Zitrusfrüchte, Avocado, Kardamom? 2009 M. Chapoutier Ermitage Blanc De L` Orée 2001? M. Chapoutier Ermitage Blanc De L` Orée * Erdäpfel-Olivenöl-Ravioli. Glaciertes Kalbsbries, Spinat, Olivenschaum, Parmaschinken 2009 M. Chapoutier Côte Rôtie La Mordorée? * Rouget. Chateauneuf Risotto, Radiccio 2009 M. Chapoutier Chateauneuf Du Pape Rouge Barbe Rac * Lamm provençale. Gemüse, Gewürz-Couscous 2009 M. Chapoutier Le Pavillon Ermitage? 2001 M. Chapoutier Le …
(kurier)
Erstellt am 04.10.2012, 17:00