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Foto: Christiandl

Letztes Update am 10.08.2012, 14:25

Salz & Pfeffer: Scenario. Florian Holzer aß ziemlich spießig.

Neben dem Fußball haben Brasilianer noch einen zweiten Volkssport: Churrasco, Grillfleisch am Spieß. Vorige Woche wurde in Wien eine Churrascaria eröffnet, eine tschechisch-brasilianische Co-Produktion im sich gerade entwickelnden "Meat-Quarter" Wiens rund um den Opernringhof (Maredo, City Lok, Platzhirsch, Albertina Passage). Dass vom ehemaligen "Smutny" so gar nichts überblieb, ist schade, und dass das neue Scenario aussieht wie ein Hotelrestaurant, macht die Sache nicht besser. Aber mit Fleisch können die Burschen dafür wirklich umgehen: Man zahlt einen Pauschalpreis von 19,90 (6 Sorten Fleisch) bis 34,90 (T-Bone), nimmt vom wirklich gut sortierten Salatbuffet, so viel man will und bekommt vom brasilianischen Meister des Spießes immer wieder anderes, heißes, saftiges Fleisch direkt vom Grill serviert und dünn herunter geschnitten, bis man nicht mehr kann. Edel-Döner sozusagen. Mit dem "Rodizio Scenario" (29,90) erhält man einen guten Überblick, extra-saftige Lammkeule, "Picanha" (Tafelspitz) und Rindshuft, mit Würstel, Hendlhaxerl, Pute in Speck und Ripperl sollte man sich nicht zu lange aufhalten. Am lustigsten in der Gruppe, für Grillspieß-Hasser gibt`s eine Alternativ-Karte mit tadelloser, internationaler Küche.

Scenario, Wien 1, Operng. 12, T 01/581 40 17, Mo-Do 11-23, Fr, Sa 11.30-24, So 11.30-17 (Brunch)

(kurier) Erstellt am 16.08.2012, 05:58

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