Letztes Update am 10.08.2012, 19:05
Grillakademie, Teil 8: Sei gut zu deiner Mutter Erde!.
Das Thema Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Auch der Grillmeister muss lernen, dass ihn die Mutter Erde (und seine Gäste) nur lieben, wenn er mit ihr sorgfältig umgeht.
Umweltbewusst ist gut. Kein Umweltbewusstsein ist böse. Wollen Sie, dass Mutter Erde und ihre Familie, ihre Freunde oder ihre Gäste Sie für böse halten? Halten Sie sich an ein paar Regeln, damit Sie nicht nur ein Meister des gegrillten Würstels und des Huhns, sondern auch einer der Nachhaltigkeit am Grill werden.
Ganz böse zur Umwelt: Einweg- oder Wegwerfgrill! Macht nur unnötigen Müll.
Kohle ist nicht Kohle. Schauen Sie auf deren Herkunft und kaufen Sie nur Kohle aus Österreich. Verwenden Sie z.B. FSC- oder DIN-zertifizierte Grillkohle aus heimischem Laubholz. Diese Kohle wird in einem umweltfreundlichen Verfahren aus Rest- und Abfallholz hergestellt. Holzkohle ohne diese Kennzeichnung kommt oft aus Osteuropa oder den Tropen und ist böse.
Grillanzünder und Brandbeschleuniger sind pfui! Gutes Feuer braucht Zeit und Fingerspitzengefühl. Planen Sie für ihr Feuer etwa 15 Minuten ein. Wer Grillen liebt, liebt auch das Feuermachen. Besorgen Sie sich leicht brennbaree Materialien wie Haare, Watte, Baumwolle, Kartonstückchen, Papier, kleine Holzstücke und Äste. Werfen Sie die restlichen Kohlen im Grill nach dem Grillen nicht weg! Alte Kohle wird beim nächsten Grillen viel schneller brennen als die neue.
Versuchen Sie, Abfall bereits beim Einkauf zu vermeiden. Nehmen Sie sich einen Korb, Stoffbeutel oder Rucksack mit. Kaufen Sie keine abgepackten Lebensmittel. Lose Ware ist im Gegensatz zu abgepackter oder tiefgefrorener Nahrung frischer und weniger mit künstlichen Aroma- und Farbstoffen oder anderer Chemie behandelt. Um der Umwelt Verpackungsmüll und sich selbst künstliche Aroma- und Farbstoffe zu ersparen, können Sie Fleisch, Fisch, Käse und Gemüse selbst einlegen und marinieren.
(kurier)
Erstellt am 13.08.2012, 06:43