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KURIER Romy 2014
Foto: Stolichnaya
Foto: Stolichnaya
Foto: Stolichnaya

Letztes Update am 12.12.2012, 11:10

Der Cocktail um 555,-. Hauptsache billig sagen viele. Hauptsache teuer sagen wenige. Für letztere gibt es elit von Stolichnaya. Und einen Cocktail im Planter's.

Wenn in Kitzbühel, Lech und Wien die teuersten Champagner geöffnet werden und es in manchen Bars besonders stimmungsvoll zugeht, wissen wir wieder: Es ist 7. Jänner - russische Weihnachten. Für diese Periode übertriebenen Understatements hat sich die Wiener Bar Planter's Club etwas einfallen lassen. Der Cocktail besteht aus Champagner von Roederer, natürlich die Prestige-Ausgabe "Cristal", und einem raren Wodka namens elit aus dem Haus Stolichnaya.

Das Cocktailglas und der Perlmutt-Caviar-Löffel zum nach Hause nehmen

Dieser Cocktail mit dem viel versprechenden Namen "Planters elit Jewel“ soll die Kleinigkeit von 555,- kosten, ein Betrag, der sogar Immobilienunternehmer, Wirtschaftsanwälte und Schifahrer wie auch sonst Leute mit Geldsorgen stutzig machen könnte. Für den Russen von heute, wie man ihn sich am Kohlmarkt und im neuen "Goldenen Quartier" vorstellt, ist das gerade ein angemessener Betrag. Das Planters serviert den Drink mit elitärem Anspruch in einem mundgeblasenen Bleikristallglas und einem Löffelchen Belugakaviar auf Perlmuttlöffelchen. Löffelchen und Glas darf man sich nach Hause nehmen - eine Aktion, die so neu auch wieder nicht ist. Ich erinnere mich an die Kaffeehäferl, die es beim Rosenberger auf der Autobahn zur Hausmelange oder wie sie hieß, gegeben hat. Lange ist es her und ein Zeichen, dass das Budget des durchschnittlichen Reisenden mittlerweile beträchtlich vergrößert wurde.


Teures Wasser

Weil elit fast so rar ist wie Kaviar von wilden Stören (übrigens verboten und auch im Planter's handelt es sich wie fast überall um Zuchtware), ist das Angebot des seltenen Cocktails auf 25 Gläser beschränkt. Denn von dem Wodka, der aus Winterweizen und einem besonders klaren Wasser aus dem Himalaya gewonnen wird, gibt es weltweit nur 300 Flaschen. Wasser ist also das Geheimnis. Für den Vodka „elit by Stolichnaya The Himalayan Edition“, von dem in Österreich nur fünf Flaschen zu einem Stückpreis von 3.000 € erhältlich sind, wurde reinstes Wasser aus einem durch Eis und Stein geformten Reservoir am Himalaya entnommen.

Wie es sich gehört, geht ein Teil der Erlöse des Wodkas (Flaschenpreis 3.000.-) an eine Foundation, die sich um Wasser und seine Erhaltung kümmert, eine der wertvollsten Ressourcen der Welt.


Teuer trinken, Teil 1


Teuer trinken, Teil 2

(Kurier) Erstellt am 12.12.2012, 11:10


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