„Schauen Sie besser nicht hin, es könnte Sie berühren!“

Kopie von Çavê min – mein Auge, Sonderausstellung im HGM
Foto: Heinz Wagner Bewegender Spruch am Beginn des von Jugendlichen gestalteten Teils der Sonderausstellung „Çavê min – mein Auge“ im Wiener HGM

Jugendliche einer NÖ-Kindergartenschule gestalteten Teil einer Sonderausstellung gegen Kinder im Krieg im HeeresGeschichtlichen Museum Wien.

Auf dem Boden ein von weißen Klebebändern umgrenztes Viereck. Lisa Duranik, Melli Diesner, Kathi Frischmann und Tamara Peithner legen und setzen sich rein. Das geht sich knapp aus. „Das sind 8 Quadratmeter – und auf dieser Fläche müssen in der Ukraine durchschnittlich vier Leute leben, schlafen, essen, kochen, lernen, spielen“, erklären die vier Schülerinnen der Sacré Coeur-BAKiP (BundesAnstalt für KindergartenPädagogik) im niederösterreichischen Pressbaum.

Kriege - fürs Museum

Çavê min – mein Auge, Sonderausstellung im HGM Foto: Heinz Wagner Ihre und die Parallelklasse (4a und 4b) haben Teile der Sonderausstellung „Çavê min – mein Auge“ gestaltet. Diese läuft parallel zur Aktionswoche rund um den Red Hand Day (internationaler Gedenktag an das Schicksal von Kindersoldat_innen) im Wiener HerresGeschichtlichen Museum (HGM). An der Eingangswand zum HGM im Arsenal steht als Motto: „Kriege gehören ins Museum“. Und Kinder keinesfalls in einen Krieg ist der ergänzende Leitspruch für die Aktionswoche jeweils Mitte Februar (in der auch Schulklassen jeweils mit Zeitzeug_innen diskutieren können).

Ukraine und Syrien

Çavê min – mein Auge, Sonderausstellung im HGM Foto: Heinz Wagner Die Jugendlichen haben sich die einen mit der Ukraine, die anderen ausführlich mit Syrien beschäftigt, Fachleute eingeladen, im Netz recherchiert – und Kontakt zu jeweils „leibhaftigen“ jugendlichen Zeitzeug_innen. Mit Valeriya Tkachenko und Roman Smyk, Binnenflüchtlingen aus Konfliktgebieten in der Ukraine skypten sie mehrfach. Nun sind sie zu Gast in Wien. Katherina Frischmann und Viktoria Krininger berichteten bei der Ausstellungseröffnung, wie so manche in der Klasse vor allem verblüfft waren, wie „normal diese Jugendlichen trotz allem seien, uns ziemlich ähnlich“. Jugendliche einfach. Ähnliche Interessen – Musik zum Beispiel...

Viele Begegnungen

Cave min - mein Auge, Ausstellung im HGM Foto: Elisabeth Schafzahl Die Parallelklasse hatte von Anfang an realen Kontakt zu zwei jungen Menschen, die aus Syrien geflüchtet und in Wien gelandet sind: Sobhy Akash und Rolin Younes. Mit diesen sprachen sie nicht nur. Insbesondere Sobhy Akash, der allein mit seinem kleinen Bruder die gefährliche Reise aus dem Bürgerkriegsland nach Wien auf sich genommen hatte, arbeitete gleich im Projekt mit, brachte sich bei der Gestaltung einiger der künstlerischen Elemente für die Ausstellung ein.
„Und manche aus unserer Klasse treffen sich auch regelmäßig in der Freizeit mit ihm“. Dazu zählt vor allem Lena Ferrari. Sie und ihre Mutter berichten, dass sie sehr aktiv in der Pfarre St. Andreas in Wien-Hütteldorf sind. „Wir haben schon seit ein paar Jahren mit Menschen, die aus dem Irak geflüchtet sind, gemeinsame Aktivitäten begonnen. Das hat obendrein den Zusammenhalt in der Gemeinde ziemlich gestärkt“, meinen die beiden.
Lisa-Marie Peter zeigt gemeinsam mit Lisa Hofer, Alessandra Prinz und Franziska Ernstbrunner dem Kinder-KURIER den beengenden „Unterstand“ hinter Tarnlaub. Auf einer Seite prangt das Wort ANGST, auf der anderen KRIEG – und Wörter, die sie in der Klasse zu jedem dieser fünf Buchstaben assoziierten. Wörter „wachsen“ auch aus einem Karton – „der soll einen Kindersarg darstellen“.
Über dem Teil mit den beängstigenden, beeindruckenden Exponaten, die die Jugendlichen angefertigt haben, prangt ein Spruch: „Schauen Sie besser nicht hin, es könnte Sie berühren!“

Vorurteile überwunden

Çavê min – mein Auge, Sonderausstellung im HGM Foto: Heinz Wagner Genau letzteres tat es bei etlichen der beteiligten Schüler_innen. So gesteht Lisa-Marie Peter: „Am Anfang hatte ich dieselben Vorurteile wie viele Menschen“. In einem sehr persönlichen Text nennt sie das „ich war eine Außenstehende“. Aber, „mein Denken, meine Sichtweise hat sich stark verändert, einfach dadurch, dass wir die persönlichen Begegnungen mit Sobhy und Rolin hatten und haben.“ Jetzt sind sie – und viele ihrer Kolleg_innen nicht nur offener, sondern nicht zuletzt – aufgrund der medienkritischen Auseinandersetzung im Projekt, die wichtiger Bestandteil der Gestaltung der Ausstellung ist, ziemlich angefressen auf viele Medien, „die einfach Vorurteile und Klischees verbreiten“, statt die einzelnen Menschen zu sehen.

Kinderzeichnungen, Fotos, Video

Çavê min – mein Auge, Sonderausstellung im HGM Foto: Heinz Wagner Der zweite Teil des Ausstellungsraumes wurde von der Künstlerin Nurdane Türkmen  gestaltet. Sie hat mit Kindern in der berühmten Stadt Kobanê in Nordsyrien, die von den demokratisch-kurdischen vom IS befreit wurde sowie in einem der Flüchtlingslager in Suruç (auf der türkischen Seite) gearbeitet. Dutzend Kinderzeichnungen sind nun zu sehen. Dazu Fotos von Fotograf_innen aus dem Flüchtlingslager sowie Kobanê, das noch immer großteils unter den Zerstörungen durch den IS leidet.

Çavê min – mein Auge, Sonderausstellung im HGM Foto: Nurdane Türkmen In einer Ecke steht auch ein TV-Gerät, auf dem Nurdane Türkmens Film „Perperik“ (Kurdisch für Schmetterling)  läuft. In diesem zeigt sie ein Porträt Kobanês aus Kinderaugen und -sicht. Die schildern die zerstörungen, aber auch ihre Hoffnungen, Sehnsüchte und Wünsche. Gleich zu Beginn tanzt Sirin Şèğ Xidir in einem wunderschönen blauen Kleid inmitten einer Trümmersiedlung – wie ein Schmetterling lässt sie ihre Arme mit den langen Ärmeln im Wind der Bewegung flattern.

Hilfsprojekte

„Help Kobanê“ ist wie International Humanitarian Relief, beides private NGO, sind Partner der Ausstellung. Die erste Initiative sammelt für den Wiederaufbau der vom Daesh (IS) zerstörten, vor knapp einem Jahr wieder befreiten nordsyrischen Stadt. Die zweite Organisation baut und betreibt mit Personal von vor Ort Quartiere und vor allem Schulen - in wetterfesten Containern statt windigen Zelten - für syrische Flüchtlinge im Libanon.

Über die Sonderausstellung im HGM

Zur Homepage des Red Hand Day

http://helpkobane.at/

www.ihrelief.org/en/

Hier geht's zu zwei Bilderstrecken über die Ausstellung


Projekte der Schüler_innen

Der aufrütteltene, nachdenklich machende Spruch zur Schüler_innen-Ausstellung Lisa-Marie Peter zeigt gemeinsam mit Lisa Hofer, Alessandra Prinz und Franziska Ernstbrunner... ... gestalteten mit ihren Kolleg_innen ... ... den Teil zu... Syrien... ... dies soll einen Kindersarg darstellen ... einer der bewegenden Texte... .... "namenlos"... ... wollen uns viele Medien ein X für ein U vormachen? So "groß" sind 8 m²... ... demonstrieren Lisa Duranik, Melli Diesner, Kathi Frischmann und Tamara Peithner, ... ... die mit ihrer Klasse ... ... den Teil zur Ukraine (Karte mit besetzten Landesteilen) ... ... gestalteten... Pflastersteine tragen die Buchstaben "Zivilisierung der Konflikte" "Rettet uns" auf Ukrainisch samt ausgeschnittenen Teilen aus Schlagzeilen - das zeiht sich durch einige Objekte... In dieser Kiste ... ... verbirgt sich... ... ein dramatisches Foto.. ... Pprüche zum Abreißen und Platz für eigene Gedanken ... Sobhy Akash, aus Syrien geflüchtet, hat nicht nur mit der Klasse mitgearbeitet, sondern auch eigene Porträts Jugendlicher samt ihren künftigen Berufswünschen gestaltet. Fiona Miesenböck, Flora Schober und Sobhy Akash bei der Gestaltung eines der Plakate für die Ausstellung Motto des Museums Logo des Red Hand Days

Kinderzeichnungen, -Fotos und Video

Standbilder aus dem Film "Perperik“ (Kurdisch für Schmetterling) von Nurdane Türkmen

  Hier die tanzende ... ... Sirin Şèğ Xidir So schaut ein Klassenzimmer aus...
  ,,, Schülerinnen und Schüler schildern im ... ... Film ... ... die Lage in der Stadt, ... ... aber auch ihre ... ... Wünsche und Sehnsüchte... ... so groß/klein und doch oft leider oft noch weit weg

  Fadil Ahmedi hat seine Beine verloren Standbilder aus dem Film "Perperik“ (Kurdisch für Schmetterling) von Nurdane Türkmen

  Standbilder aus dem Film "Perperik“ (Kurdisch für Schmetterling) von Nurdane Türkmen

  Standbilder aus dem Film "Perperik“ (Kurdisch für Schmetterling) von Nurdane Türkmen

  So schaut's vierlerort in Kobanê aus.

  Eines der vielen Begräbnisse

  Standbilder aus dem Film "Perperik“ (Kurdisch für Schmetterling) von Nurdane Türkmen Die Künstlerin Nurdane Türkmen arbeitete mit Kindern im befreiten Kobanê in Nordsyrien und in einem der Flüchtlingslager in Suruç (Türkei). Diese und viele andere zeichnungen brachte sie mit - und gestaltete daraus viele Ausstellungstafeln. Die Künstlerin Nurdane Türkmen arbeitete mit Kindern im befreiten Kobanê in Nordsyrien und in einem der Flüchtlingslager in Suruç (Türkei). Diese und viele andere zeichnungen brachte sie mit - und gestaltete daraus viele Ausstellungstafeln. Die Künstlerin Nurdane Türkmen arbeitete mit Kindern im befreiten Kobanê in Nordsyrien und in einem der Flüchtlingslager in Suruç (Türkei). Diese und viele andere zeichnungen brachte sie mit - und gestaltete daraus viele Ausstellungstafeln. Die Künstlerin Nurdane Türkmen arbeitete mit Kindern im befreiten Kobanê in Nordsyrien und in einem der Flüchtlingslager in Suruç (Türkei). Diese und viele andere zeichnungen brachte sie mit - und gestaltete daraus viele Ausstellungstafeln. Die Künstlerin Nurdane Türkmen arbeitete mit Kindern im befreiten Kobanê in Nordsyrien und in einem der Flüchtlingslager in Suruç (Türkei). Diese und viele andere zeichnungen brachte sie mit - und gestaltete daraus viele Ausstellungstafeln. Die Künstlerin Nurdane Türkmen arbeitete mit Kindern im befreiten Kobanê in Nordsyrien und in einem der Flüchtlingslager in Suruç (Türkei). Diese und viele andere zeichnungen brachte sie mit - und gestaltete daraus viele Ausstellungstafeln. Die Künstlerin Nurdane Türkmen arbeitete mit Kindern im befreiten Kobanê in Nordsyrien und in einem der Flüchtlingslager in Suruç (Türkei). Diese und viele andere zeichnungen brachte sie mit - und gestaltete daraus viele Ausstellungstafeln. Die Künstlerin Nurdane Türkmen arbeitete mit Kindern im befreiten Kobanê in Nordsyrien und in einem der Flüchtlingslager in Suruç (Türkei). Diese und viele andere zeichnungen brachte sie mit - und gestaltete daraus viele Ausstellungstafeln. Die Künstlerin Nurdane Türkmen arbeitete mit Kindern im befreiten Kobanê in Nordsyrien und in einem der Flüchtlingslager in Suruç (Türkei). Diese und viele andere zeichnungen brachte sie mit - und gestaltete daraus viele Ausstellungstafeln. Die Künstlerin Nurdane Türkmen arbeitete mit Kindern im befreiten Kobanê in Nordsyrien und in einem der Flüchtlingslager in Suruç (Türkei). Diese und viele andere zeichnungen brachte sie mit - und gestaltete daraus viele Ausstellungstafeln. Die Künstlerin Nurdane Türkmen arbeitete mit Kindern im befreiten Kobanê in Nordsyrien und in einem der Flüchtlingslager in Suruç (Türkei). Diese und viele andere zeichnungen brachte sie mit - und gestaltete daraus viele Ausstellungstafeln. Die Künstlerin Nurdane Türkmen arbeitete mit Kindern im befreiten Kobanê in Nordsyrien und in einem der Flüchtlingslager in Suruç (Türkei). Diese und viele andere zeichnungen brachte sie mit - und gestaltete daraus viele Ausstellungstafeln. Die Künstlerin Nurdane Türkmen arbeitete mit Kindern im befreiten Kobanê in Nordsyrien und in einem der Flüchtlingslager in Suruç (Türkei). Diese und viele andere zeichnungen brachte sie mit - und gestaltete daraus viele Ausstellungstafeln. Die Künstlerin Nurdane Türkmen arbeitete mit Kindern im befreiten Kobanê in Nordsyrien und in einem der Flüchtlingslager in Suruç (Türkei). Diese und viele andere zeichnungen brachte sie mit - und gestaltete daraus viele Ausstellungstafeln. Die Künstlerin Nurdane Türkmen arbeitete mit Kindern im befreiten Kobanê in Nordsyrien und in einem der Flüchtlingslager in Suruç (Türkei). Diese und viele andere zeichnungen brachte sie mit - und gestaltete daraus viele Ausstellungstafeln. Die Künstlerin Nurdane Türkmen arbeitete mit Kindern im befreiten Kobanê in Nordsyrien und in einem der Flüchtlingslager in Suruç (Türkei). Diese und viele andere zeichnungen brachte sie mit - und gestaltete daraus viele Ausstellungstafeln. Nurdane Türkmen brachte auch Fotos, die sie selber, sowie ihre Kolleg_innen Rasim Aslan, Yasin Akgül, Veysi Altay, Maryam Ashrafi, Ilham Cengiz, Evrim Eseryel, Sylvio Hoffmann und Kadri Kurt in Kobanê  (Nordsyrien) und in einem der Flüchtlingslager im türkisch-kurdischen Suruç gemacht hatten

  Nurdane Türkmen brachte auch Fotos, die sie selber, sowie ihre Kolleg_innen Rasim Aslan, Yasin Akgül, Veysi Altay, Maryam Ashrafi, Ilham Cengiz, Evrim Eseryel, Sylvio Hoffmann und Kadri Kurt in Kobanê  (Nordsyrien) und in einem der Flüchtlingslager im türkisch-kurdischen Suruç gemacht hatten

  Nurdane Türkmen brachte auch Fotos, die sie selber, sowie ihre Kolleg_innen Rasim Aslan, Yasin Akgül, Veysi Altay, Maryam Ashrafi, Ilham Cengiz, Evrim Eseryel, Sylvio Hoffmann und Kadri Kurt in Kobanê  (Nordsyrien) und in einem der Flüchtlingslager im türkisch-kurdischen Suruç gemacht hatten

  Nurdane Türkmen brachte auch Fotos, die sie selber, sowie ihre Kolleg_innen Rasim Aslan, Yasin Akgül, Veysi Altay, Maryam Ashrafi, Ilham Cengiz, Evrim Eseryel, Sylvio Hoffmann und Kadri Kurt in Kobanê  (Nordsyrien) und in einem der Flüchtlingslager im türkisch-kurdischen Suruç gemacht hatten

  Nurdane Türkmen brachte auch Fotos, die sie selber, sowie ihre Kolleg_innen Rasim Aslan, Yasin Akgül, Veysi Altay, Maryam Ashrafi, Ilham Cengiz, Evrim Eseryel, Sylvio Hoffmann und Kadri Kurt in Kobanê  (Nordsyrien) und in einem der Flüchtlingslager im türkisch-kurdischen Suruç gemacht hatten

  Nurdane Türkmen brachte auch Fotos, die sie selber, sowie ihre Kolleg_innen Rasim Aslan, Yasin Akgül, Veysi Altay, Maryam Ashrafi, Ilham Cengiz, Evrim Eseryel, Sylvio Hoffmann und Kadri Kurt in Kobanê  (Nordsyrien) und in einem der Flüchtlingslager im türkisch-kurdischen Suruç gemacht hatten

  Nurdane Türkmen brachte auch Fotos, die sie selber, sowie ihre Kolleg_innen Rasim Aslan, Yasin Akgül, Veysi Altay, Maryam Ashrafi, Ilham Cengiz, Evrim Eseryel, Sylvio Hoffmann und Kadri Kurt in Kobanê  (Nordsyrien) und in einem der Flüchtlingslager im türkisch-kurdischen Suruç gemacht hatten

  Nurdane Türkmen brachte auch Fotos, die sie selber, sowie ihre Kolleg_innen Rasim Aslan, Yasin Akgül, Veysi Altay, Maryam Ashrafi, Ilham Cengiz, Evrim Eseryel, Sylvio Hoffmann und Kadri Kurt in Kobanê  (Nordsyrien) und in einem der Flüchtlingslager im türkisch-kurdischen Suruç gemacht hatten

  Nurdane Türkmen brachte auch Fotos, die sie selber, sowie ihre Kolleg_innen Rasim Aslan, Yasin Akgül, Veysi Altay, Maryam Ashrafi, Ilham Cengiz, Evrim Eseryel, Sylvio Hoffmann und Kadri Kurt in Kobanê  (Nordsyrien) und in einem der Flüchtlingslager im türkisch-kurdischen Suruç gemacht hatten

  Orientalische Weisen spielten Christian und Nusret von Hivron Orientalische Weisen spielten Christian und Nusret von Hivron Schnappschüsse ins Publikum Orientalische Weisen spielten Christian und Nusret von Hivron Orientalische Weisen spielten Christian und Nusret von Hivron Valeriya Tkachenko und Roman Smyk aus der Ukraine sowie Katherina Frischmann und Viktoria Krininger aus der Schulein Pressbaum bei der Vorstellung ihres Teils des Projekts Valeriya Tkachenko und Roman Smyk aus der Ukraine sowie Katherina Frischmann und Viktoria Krininger aus der Schulein Pressbaum bei der Vorstellung ihres Teils des Projekts Sebastian Petschina und Maria Swittalek sprechen bei der Eröffnung stellvertretend für ihre Kolleg_innen über das gesamte projekt der BAKiP Pressbaum Sebastian Petschina und Maria Swittalek sprechen bei der Eröffnung stellvertretend für ihre Kolleg_innen über das gesamte projekt der BAKiP Pressbaum Mehr als stolz ist Claudia Rampitsch, Direktorin der Schule auf ihre Schüler_innen und das Lehrer_innen-Team: Angehende Kindergärtner_innen lernen nciht abgehiben, sondern greifen aktuelle themen auf und verbessern ihre interkulturellen Kompetenzen. Der Hausherr, HGM-Direktor, Christian Ortner, begrüßt und freut sich, dass die HGM-Aktionswoche gegen Kinder im Krieg nunmehr zum siebenten Mal stattfindet und von anderen Museen in anderen Ländern nachgemacht wird. Mevlut Küçükyaşar von "Help Kobanê" berichtet über die nunmehr befreite, vom Daesh (IS) weitgehend zerstörte Stadt. Maian Auf hat mit einer Handvoll Austro-Syrer_innen International Humanitarian Relief gegründet. 70.000 aus Syrien in den Libanon geflüchtete menschen werden mit sauberem Wasser versorgt, 2000 Kinder und Jugendliche besuchen Schulen, Tausende Familien haben eine Unterkunft, Hunderte arbeiten gleich im Projekt. Sebastian Corti von der Hilfsorganisation World Vision Österreich Richard Steeb vom Malteser-Orden, der unter anderem in der Ukraine Hilfsprojekte unterstützt Schnappschüsse ins Publikum Schnappschüsse ins Publikum Schnappschüsse ins Publikum

Unten findest du die starken Texte einiger der Jugendlichen!

Vertrautes Fremdes und Zäune

Sehr starke Texte Jugendlicher

Das Fremde wird vertrauter

Çavê min – mein Auge, Sonderausstellung im HGM Foto: Heinz Wagner Ich war ein Kind der Außenstehenden. Wusste nicht, was geschah. Meine Gedanken waren von Vorurteilen durchzogen und meine Gefühle von Angst durchschwemmt. Doch dieses Projekt half mir, die Lage zu verstehen. Ich lernte Jugendliche aus dem Kriegsgebiet kennen. Sie unterbreiteten mir Sichtweisen, welche ich vorher nicht zu glauben wagte. Meine Angst löste sich Schritt für Schritt auf und meine Vor-Urteile verwandelten sich in Verständnis. Nur wenige von uns waren jemals in solch einer Situation, in der man um sein Leben kämpfen und bangen musste. Doch viele kennen die Situation hilflos und einsam zu sein. Zu wissen, dass man nicht alleine ist, macht einiges leichter. Eine kleine Geste, ein liebevolles Lächeln reicht oft schon aus.
Lisa-Marie Peter

STOP!

Çavê min – mein Auge, Sonderausstellung im HGM Foto: Heinz Wagner Mediale Bilder geben uns Bilder von Kriegern wieder. Ein Stopp der Bilderflut. Kriegskinder haben ein Recht auf ein menschenwürdiges Leben! Man sollte sich die Frage stellen, wie es auf unserer Welt zum Krieg kommen konnte? Man kann nicht immer alles mit Gewalt erreichen, was man sich vornimmt. Rufen Sie sich ins Gedächtnis, ob Krieg die Lösung für alles ist!
Das ist es bestimmt nicht!
Alessandra Prinz Alexandra Steiner

Zaun?

Warum werden auf unserer Welt Grenzen in der Gegenwart wieder so präsent, wo wir als eine europäische Gemeinschaft nur mit „unsichtbaren“ Grenzen „leben“. Geben Grenzen wirklich Sicherheit? Oder verunsichern sie uns nur?
Durch diesen Zaun den wir haben, wird kostbare Zeit verschwendet. Viele Menschen müssen durch diese Grenzen in der Kälte frieren und warten bis sie weiter ziehen können, bis sie an ihrem Ziel angelangt sind. Ist das menschenwürdig wie wir handeln? Versetzten Sie sich in die Lage! Würden sie dieses Erlebnis eines Flüchtlings durchstehen oder hätten sie diese Stärke nicht all das Erlebte zu verarbeiten und weiter zu leben?!
Alessandra Prinz, Alexandra Steiner

Freundschaft

Zwei verschiedene Kulturen – ein gemeinsames Ziel – viele neue Freundschaften. Dank dem Projekt „Ich krieg dich“ hatten die Schülerinnen der 4b die Möglichkeit, zwei jugendliche Flüchtlinge aus Syrien näher kennenzulernen. Wir (Fiona und Lena) ergriffen die Chance, eine innige  Freundschaft zu Sobhy aufzubauen. Zuerst wurde der Kontakt über das soziale Netzwerk Facebook gehalten. Um unsere Freundschaft mit ihm zu vertiefen, unternahmen wir einige unterschiedliche Dinge miteinander. Er kam öfters in unsere Schule, um uns beim Projekt zu helfen. Im Laufe der Zeit hatten wir die Chance seine Freunde kennen zu lernen, und er unsere. Um für unser Projekt Fotos  für Plakate zu machen, trafen wir uns in einem Fotostudio. Wir verbrachten einen unvergesslichen Nachmittag mit einander. Mit seinen Freunden tauschten wir unsere Lebensgeschichte aus und lernten ihre Kultur näher kennen. Es wurden Fotos inszeniert getanzt, anschließend grandiose Fotos gemacht.
Freundschaften fangen mit Begegnungen an. ... Irgendwie. Irgendwo. Irgendwann.
Sobhy Aksh, Fiona Miesenböck, Lena Ferrari

Weil ein wORT nICHt REICHt

Aufgrund der aktuellen Konflikte definierten wir das Wort „Krieg" neu. Für den Buchstaben K haben wir die Wörter Katastrophe, Konsequenz, Kampf und Kraft verwendet.
Mit dem Buchstaben R verbanden wir Religion, Rebellion, Radikal, Rassismus, Rastlos und Raus.
I haben wir durch die Begriffe Illegal, IS, Identität beschrieben.
Den Buchstaben E haben wir mit den Wörtern Extrem, Eng, EU und
G mit Gewalt, Grenzen, Gewehr, Gehen und Gnadenlos in Verbindung gebracht.
Damit assoziieren wir das Wort Krieg. Welche Begriffe verbinden Sie damit?
Lena Ferrari, Fiona Miesenböck, Maria Swittalek, Flora Schober

Namenlos-Willenlos

Çavê min – mein Auge, Sonderausstellung im HGM Foto: Heinz Wagner Kinder werden ihrer Kindheit beraubt. Sie haben zu wenig Erfahrung, um zu unterscheiden, was richtig und falsch ist. Sie werden für die Kriegsführung ausgenutzt, um ihre eigene Kultur und ihre eigenen Landsleute zu unterjochen und zu zerstören. In diesem Krieg wird die eigene Kultur zu einer fremden. Das Kulturerbe wird zerstört, um den Kindern den kulturellen Rückhalt zu nehmen und sie zu entwurzeln. Die jahrtausendealte Kultur ist zerstört und soll aus dem kollektiven Gedächtnis gelöscht werden. Die Kultur zu zerstören bedeutet, kein Gesicht mehr zu besitzen. Der Name verliert an Bedeutung und der Mensch treibt willenlos umher.
Lisa Matejowics, Sara Kuntić

(kiku) Erstellt am
Posts anzeigen
Posts schließen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?