"Wagner": Ein rauschendes Leben als Comic

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Foto: Knesebeck Verlag/gebrueder beetz filmproduktion Wagner als Dirigent - berauscht von seiner eigenen Musik

Das bewegte Leben des Meisterkomponisten Richard Wagner als spannende Graphic Novel.

Richard Wagner allerorten. Dem vor 200 Jahren geborenen Komponisten wird dieses Jahr in den verschiedensten Formen gehuldigt. Eine Vielzahl an neuen Wagner-Produktionen ist in den Opern- und Festspielhäusern zu sehen. Ausstellungen und Theaterstücke nähern sich Leben und Werk des Meisterkomponisten aus Deutschland. Der Knesebeck Verlag hat in dieser Fülle an Gedenktätigkeit einen Weg gefunden, die vielschichtige Persönlichkeit Wagners auch einem weniger informierten Publikum in leicht verdaulicher Dosis näherzubringen. Zum Wagnerjahr erschien die Graphic Novel "Wagner".

"Wer war eigentlich Richard Wagner?" fragen Texter Andreas Völlinger und Zeichnerin Flavia Scuderi im Begleittext zu dem 50-Seiten-Band - und geben einige Antworten: "Er war genialer Komponist, flammender Revolutionär und Staatsfeind, liebender Ehemann, charakterloser Opportunist, ätzender Antisemit, romantischer Liebhaber, komplexbeladener Paranoiker, väterlicher Mentor, skrupelloser Ehebrecher, freigiebiger Freund, luxussüchtiger Verschwender, temperamentvoller Dirigent, neidzerfressener Künstlerkollege, humorvolles Unterhaltungstalent, selbstverliebter Egozentriker, begeisterter Vater, kontroverser Kunsttheoretiker und begnadeter Selbstdarsteller."

Wagner_Cover.jpg Foto: Knesebeck Verlag/gebrueder beetz filmproduktion 'Wagner - Die Graphic Novel' von Andreas Völlinger und Flavia Scuderi. Hrsg. gebrueder beetz filmproduktion. Knesebeck Verlag, 50 Seiten, 20,60 Euro Das Buch versucht, in der Länge eines Asterix-Bandes all diesen Facetten gerecht zu werden, kann aber freilich in dieser Kürze nicht mehr als einen biografischen Abriss liefern. Erzählt wird Wagners (Werk-)Geschichte aus der Sicht seines langjährigen Schülers, Assistenten und Anhängers Hans von Bülow. Der Bogen spannt sich von der Uraufführung von Wagners Frühwerk "Rienzi" in Dresden bis zum "Parsifal" in Bayreuth und Wagners Tod in Venedig 1883.

Dazwischen werden die revolutionären Jahre in Sachsen beschrieben, Wagners Flucht nach Zürich, seine schwierige künstlerische Entwicklung, sein irrationaler Hass gegen die in Paris erfolgreichen jüdischen Komponisten, sein Hang zum Schuldenmachen, die Wesendonck-Affäre und schließlich die Dreiecksbeziehung mit Cosima und Hans von Bülow. Wagner spannte seinem in Freundschaft verbundenen Anhänger die Frau aus und schlug schließlich, unterstützt vom bayerischen König und Paradiesvogel Ludwig II., seine Zelte im fränkischen Bayreuth auf. Wo er seinen Traum von einem "Theater ohne Rang und Klasse" umsetzen wollte und die Bühne für seinen "Ring des Nibelungen" schuf.

Zeitgeist

Mit Hilfe der detailreich und farbenfroh gezeichneten Comicbilder wird viel an Atmosphäre und Zeitgeist mittransportiert. Die einzelnen Situationen wurden aus Briefen und Schriften aus Wagners Feder so gut wie möglich rekonstruiert. In den Text sind Originalzitate eingeflochten, die aus Cosimas Tagebuchaufzeichnungen stammen. Die Sprache Wagners wurde im Allgemeinen aber an gegenwärtige Lesegewohnheiten angepasst.

Für die Gestaltung der Tableaus recherchierten die Autoren Bildmaterial aus dem mittleren und späten 19. Jahrhundert: Aus Gemälden, Personenporträts, frühen Fotos, Postkartenillustrationen und Architekturplänen wurde Wagners Welt zum Leben erweckt. Einzig die Faszination der Musik Wagners kann der Band nicht einfangen. Aber da "Wagner" auch als multimediales Projekt begriffen wird, gibt es als ergänzendes Rundumerlebnis die Smartphone- und Tablet-App "Wagnerwahn". In dem interaktiven Buch werden Animationen, Filmclips, historische Briefe, Partituren und Fotografien miteinander verschmolzen - untermalt mit Wagners Musik.

COMIC

Bilder aus Wagners Leben

Die Graphic Novel "Wagner" wird aus der Sicht des späteren Pianisten und Dirigenten Hans von Bülow geschildert. Das Buch beginnt mit der Dresdener Uraufführung der Wagner-Oper "Rienzi" 1842 und zeigt von Bülow als kleinen Jungen. Wagners revolutionäre Jahre in Dresden, wo er unter anderem den Anarchisten Bakunin kennenlernte, gipfeln im Brand der Oper. Nach Jahren künstlerischer Misere und privaten Affären lernt Wagner 1864 in München den schillernden bayerischen König Ludwig II. kennen. Der 18 Jahre junge Regent zeigt sich begeistert von Wagners Musik ... ... und bezeichnet den "Lohengrin" als sein persönliches Erweckungserlebnis. Ludwig erklärt sich bereit Wagner künftig als Mäzen finanziell zu unterstützen. Was dem Komponisten sichtlich Freude bereitet. Der König begleicht Wagners Schulden und stellt ihm eine Villa am Starnberger See (Bayern) zur Verfügung. Hier entwickelt sich auch die Affäre mit Cosima, die Ehefrau Hans von Bülows und Tochter Franz Liszts. In Bayreuth lässt Wagner schließlich sein berühmtes Festspielhaus errichten. Trotz der Unterstützung der Stadtväter ist die finanzielle Hilfe Ludwigs II. wieder einmal vonnöten. Gekrönte Häupter und Künstler wie Franz Liszt, Gottfried Semper, Tschaikowski und Bruckner, sowie der Philosoph Friedrich Nietzsche erweisen ihm die Ehre. Doch mit der Uraufführung des "Ring des Nibelungen" ist der Meister selbst nicht zufrieden - trotz der einzigartigen Akustik im Haus am "Grünen Hügel". Sein Festspielhaus, ein "Groschengrab" möchte er am liebsten wieder abbrennen. Der Perfektionist Wagner sieht sich mit einigen künstlerischen Unzulänglichkeiten konfrontiert. Fortan widmet er sich dem Höhepunkt und Abschluss seines Schaffens, dem Bühnenweihfestspiel "Parsifal". Hund Pohl lauscht derweil Wagners Kompositionen. Er erklärt Cosima, mittlerweile längst seine Frau und Mutter seiner Kinder, dass er den "Parsifal" nur ihn Bayreuth aufgeführt sehen will. Dieser Bann ist mittlerweile längst aufgelöst worden. Die Umsetzung des "Parsifal" überzeugt auch den Meister selbst. Bei der letzten Vorstellung übernimmt er sogar den Taktstock. Wagner im Rausch seiner eigenen Musik Der Erneuerer des Musiktheaters stirbt 1883 in Venedig an den Folgen eines Herzinfarkts. Sein früherer Schüler Hans von Bülow dirigiert trotz der erlittenen Kränkung durch die Scheidung von Cosima auch weiterhin Wagners Werke.
WISSEN

Wagner von A bis Z

Als Opernerneuerer ist Richard Wagner heute längst etabliert, als Person bleibt er umstritten, nicht zuletzt wegen seines Antisemitismus. Am 22. Mai jährt sich der Geburtstag des 1883 Verstorbenen zum 200. Mal. Im Folgenden ein Alphabet mit allem, was man über Wagner wissen sollte. A wie Alberich: Bass-Partie in der monumentalen Tetralogie "Ring des Nibelungen". Wirbt um die Rheintöchter, die den hässlichen Zwerg abblitzen lassen. Raubt deshalb aus Rache das Rheingold und schmiedet einen Ring, der die Weltherrschaft verheißen soll. B wie Bayreuth: Als Wagner kommt, ist Bayreuth ein Provinzstädtchen. Das Grundstück für sein eigenes Festspielhaus stellen die Stadtväter zur Verfügung, beim Bau des Opernhauses unterstützt ihn der Bayernkönig Ludwig II. (siehe: M wie Mäzen). Im April 1874 zieht die Familie in Haus Wahnfried (Bild) ein. Im August 1876 feiern die Festspiele schließlich mit dem erstmals vollständig aufgeführten "Ring des Nibelungen" ihre Premiere. Heute sind Wagner und die jährlichen Festspiele Bayreuths Markenzeichen. C wie Cosima: Wagners zweite Frau. Er spannt sie Hans von Bülow, einem engen Freund, aus. Nach Wagners Tod 1883 wird Cosima Festspielchefin. Antisemitische und nationalistische Ideen sind unter ihrer Ägide salonfähig in Bayreuth. Stirbt 1930. Wagners erste Ehefrau war Minna, er hatte zahlreiche Affären, u. a. mit Mathilde Wesendonck, Friederike Meyer, Jessie Laussot und Judith Gautier. D wie Deutsche Meister: "Ehrt Eure deutschen Meister! Dann bannt ihr gute Geister" - die in "Meistersinger aus Nürnberg" angesprochene "deutscher Meister Ehr" gibt Anlass zu Missinterpretation. Wagners Idealvorstellung war zwar eine vom Volk ausgehende und von diesem getragene „Deutsche Kunst“, dabei wollte er das Nationale allerdings nur als dekoratives Element verstanden wissen: "so soll das Kunstwerk der Zukunft den Geist der freien Menschheit über alle Schranken der Nationalitäten hinaus umfassen." E wie Erlösung: Grundthema bei Wagner. Der Holländer sehnt sich ebenso nach ihr wie Tannhäuser. Parsifal soll der Erlöser selbst sein. Für Künstler Jonathan Meese, der 2016 den Bayreuther "Parsifal" inszeniert, ist Wagner E wie "ERZCHEF". F wie Familie: Winifred Wagner (li.o.) war mit Wagners drittem Kind Siegfried verheiratet, übernahm nach dessen Tod 1930 die Festspielleitung und suchte später die Nähe zu Hitler. Ab 1951 leiten ihre Söhne Wieland und Wolfgang (re.o.) die neu eröffneten Bayreuther Festspiele. Von 1966 bis 2008 war Wolfgang Wagner Alleinherrscher am Hügel, bevor seine Töchter Katharina Wagner und Eva Wagner-Pasquier (li.u.) übernahmen. Immer wieder gibt es Gerangel um Wagners Erbe. Nike Wagner (re.u.) zählt zu den prononciertesten Kritikern.
  G wie Gesamtkunstwerk: Wagner bezeichnete die attische Tragödie als das „große Gesamtkunstwerk“. In seiner Schrift "Das Kunstwerk der Zukunft" weitete Wagner die Bedeutung des Begriffes aus. In seiner Konzeption eines verschiedene Künste umfassenden Kunstwerks, die er im Buch "Oper und Drama" beschrieb, ordnete Wagner die einzelnen "Schwesterkünste" einem gemeinsamen Zweck, dem Drama, unter. Die zunehmende Arbeitsteilung (etwa bei der Spartentrennung im Theater) und die egoistische Vereinzelung in der Gesellschaft sollten aus seiner Sicht aufgehoben werden. H wie Hügel, Grüner: Als "Grüner Hügel" wird jene Anhöhe auf dem Stadtgebiet Bayreuths bezeichnet, wo Wagner zwischen 1872 und 1875 nach eigenen Plänen das Festspielhaus zur Aufführung seiner Werke errichte ließ. Der Name wurde abgeleitet vom gleichnamigen Hügel in Zürich, dem Gabler, auf dem die Villa Wesendonck steht, neben der Wagner von April 1857 bis August 1858 in einem bescheidenen Gartenhaus wohnte. Dort waren Teile der "Ring"-Tetralogie, von "Tristan und Isolde" sowie die "Wesendonck-Lieder" entstanden. I wie Isolde: Extrem herausfordernde Partie in "Tristan und Isolde". Verlangt der Sängerin alles ab. Ohne Erfahrung und Mut geht da gar nichts. Deshalb ist auf der Bühne oft eine Isolde gesetzteren Alters zu sehen. Bild: Waltraud Meier als Isolde J wie Judentum: Der Antisemitismus ist die dunkle Seite Wagners und macht ihn zum umstrittenen Künstler. Sein Aufsatz "Das Judenthum in der Musik" ist voller übler und abstoßender Verunglimpfungen. Nicht zuletzt deshalb ist Wagners Musik in Israel heute noch nicht akzeptiert. K wie Kultstätte: In dem Haus Wahnfried am Rande des Bayreuther Hofgartens lebte Richard Wagner ab 1874 mit seiner Frau Cosima und seinen Kindern. "Hier wo mein Wähnen Frieden fand – Wahnfried – sei dieses Haus von mir benannt." - diese Inschrift lockt Jahr für Jahr Wagnerianer zu der Pilgerstätte. L wie Leipzig: Wagner kommt am 22. Mai 1813 in der sächsischen Stadt zur Welt. Er verbringt dort prägende Jugendjahre. Der junge Mann hat zwar keinen Schulabschluss, dennoch schreibt er sich 1831 an der Universität als Student der Musik ein.

  M wie Mäzen: Bayernkönig Ludwig II. war ergriffen und beeindruckt von "Lohengrin" und "Tannhäuser". Holt Wagner an seinen Hof, rettet ihn vor dem finanziellen Ruin. Gibt ihm immer wieder Geld. Gemeinsame Pläne für ein Festspielhaus in München scheitern.
Aber immerhin klappt es in Bayreuth. N wie Nazis: Wenngleich Wagner lange vor dem Nationalsozialismus starb, wird sein Wirken immer wieder mit dieser Epoche verbunden. Nicht zuletzt, weil er zum Lieblingskomponisten Adolf Hitlers wurde, der am Grünen Hügel gern gesehener Gast war (hier mit Winifred Wagner). Mehrere dem Diktator geschenkte Partituren gingen mit dessen Tod verloren. Wagners Judenfeindlichkeit und Deutschtümelei wurde von den Nazis bereitwillig aufgegriffen. O wie Opernerneuerer: Wagner wendete sich ab von den gebräuchlichen Nummernopern und führte die Form der durchkomponierten Oper zur Vollendung - mit seinem Konzept der "unendlichen Melodie". Als bühnentechnische Neuerung konzipierte er u.a. den Bayreuther Orchestergraben mit für das Publikum unsichtbaren Musikern. Nichts sollte vom reinen Hören ablenken. Der "mystische Abgrund" sowie die Architektur des Festspielhauses sorgen für eine unvergleichliche Akustik. Q wie Qual: Kann eine Wagner-Oper auch sein. Schließlich dauern die meisten Werke locker fünf Stunden. In Bayreuth sind zudem die Sitze unbequem. Dient aber der besseren Akustik, weil Polstersessel Schalwellen schlucken. Der Platz im Haus ist beengt und die Luft hat nicht gerade Kurortqualität. P wie Popkultur: Wagners Spuren in der Popkultur führen hauptsächlich in das Medium Film. Francis Ford Coppola ließ in seinem Vietnam-Epos "Apocalypse Now" US-Kampfhubschrauber zu Wagners "Walkürenritt" einen Angriff fliegen. Für Komponist John Williams war Wagners Leitmotivtechnik in Filmen wie "Indiana Jones" und "Star Wars" unentbehrlich. Diese dient auch der Figurenzeichnung. Und auch Chaplins "Der große Diktator" kommt nicht ohne Wagner-Motive aus. R wie "Ring des Nibelungen": Tetralogie. "Das Rheingold", "Die Walküre", "Siegfried" und "Götterdämmerung". Gesamtspieldauer ohne
Pausen: circa 16 Stunden. Grundmotive aus der Nibelungensage und der nordischen Mythossammlung Edda. Uraufführung 1876 in Bayreuth.
  S wie Schulden: Wagner musste immer wieder vor seinen Gläubigern flüchten. Auf diesen Charakterzug bezieht sich Thomas Manns berühmter Aphorismus vom "Pumpgenie" Wagner. Als Wagner 1849 aus Dresden flüchten musste, hatte er angeblich 18.000 Taler Schulden - bei einem Jahreseinkommen als Kapellmeister von 1.500 Talern. T wie Tristan-Akkord: "Richard Wagners „Tristan und Isolde“ respektive der fast schon mythenumrankte Tristan-Akkord beschäftigt gleichsam parallel zur Aufführungsrezeption seit jeher Legionen von Musikwissenschaftlern, Musiktheoretikern und Musikliebhabern", wie Franz Welser-Möst im KURIER erklärte.
Bild: Symbolfoto U wie Urlaub: Viele Mitwirkende opfern ihren Urlaub, um bei den Festspielen zu arbeiten. Für die deutsche Kanzlerin Angela Merkel dagegen ist Bayreuth purer Urlaub - sie ist mit ihrem Mann zwar vielfotografierter Premierengast, später aber auch noch bei anderen Aufführungen ganz ohne Blitzlichtgewitter anzutreffen.
  V wie Venedig: Die italienische Lagunenstadt zählt zu Wagners Lieblingsorten. Hier stirbt er am 13. Februar 1883 an einer Herzattacke. Er weilte schon seit September in der Stadt, um dem fränkischen Winter zu entgehen. Ein Sonderzug bringt Wagners Leichnam über die Alpen nach Bayreuth, wo er in einer Gruft im Garten der Villa Wahnfried beigesetzt wird. W wie Wagnerianer: Kein Komponist hat eine derart treue und verschworene Fanschar, die das Werk ihres Heroen nicht zuletzt auch gegen so manchen modernen Regieeinfall verteidigt. Institutionalisierte Beförderer des Wagnerischen sind der Richard-Wagner-Verband, die Deutsche Richard-Wagner-Gesellschaft, oder die Gesellschaft der Freunde von Bayreuth. X wie Xylophon: Bei Wagner im Orchester nicht vorgesehen. Y wie YouTube: Beim Videoportal liefert der Suchbegriff "Richard Wagner" mehr als 200.000 Treffer. Beliebteste "Hits" sind demnach der
Walkürenritt, Siegfrieds Trauermarsch und das "Lohengrin"-Vorspiel. Den Brautchor aus "Lohengrin" muss man allerdings oft als
Keyboardversion ertragen.

  Z wie Zürich: Nach dem Dresdner Maiaufstand flieht Wagner an die Limmat. Schreibt wichtige theoretische Schriften. Wegen der Wesendonck-Verwicklungen muss er wegziehen. Kommt später wieder in
die Schweiz, ab 1866 findet er Asyl nahe Luzern. Bleibt dort bis zum Umzug nach Bayreuth.
(KURIER) Erstellt am
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