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Letztes Update am 21.09.2012, 14:18

Die gefallenen Helden von Amerika. Der amerikanische Fotograf Nicolas Silberfaden ging auf die Straßen von Los Angeles und holte "Doppelgänger" ins Studio. Seine Bitte? Echte Emotionen.

Los Angeles, die Stadt der Engel, die Stadt von Hollywood, ein scheinbar perfekter Ort. Doch wirft man einen Blick hinter die Kulissen, merkt man schnell, dass dem nicht so ist. Das versucht auch der amerikanische Fotograf Nicolas Silberfaden mit seiner Porträt-Serie "Impersonators" zu zeigen.

Gebeutelt von der Wirtschaftskrise, bleibt vielen arbeitslosen Menschen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nichts anderes übrig, als sich in ein Kostüm zu zwängen und für ein paar Cent auf den Straßen oder bei Partys den Hampelmann zu spielen.

Silberfaden wollte aber nicht die gespielt Freude, die die Imitatoren sonst versprühen, sehen, sondern fragte sie nach ihren echten Gefühlen. Nach den ehrlichen Emotionen, die sie aufgrund ihrer aktuellen Situation haben.

Das Ergebnis sind düstere Bilder, die dem ikonischen Charakter der amerikanischen Superhelden und Promis widersprechen.

www.nicolassilberfaden.com

(KURIER) Erstellt am 20.09.2012, 17:13


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