Letztes Update am 21.09.2012, 14:19
Die Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen zeigen in der Ausstellung "Die Geburtsstunde der Fotografie" auch das älteste Foto der Welt aus dem Jahr 1826. Ein Überblick.
Das älteste Foto der Welt ist ab Sonntag nach 50 Jahren erstmals wieder in Europa zu sehen. Im Rahmen der Ausstellung "Die Geburtsstunde der Fotografie - Meilensteine der Gernsheim Collection" zeigen die Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen das Werk mit dem Titel "Der Blick aus dem Fenster in Le Gras". Die Aufnahme war dem Franzosen Joseph Nicephore Niepce 1826 auf einer beschichteten Zinnplatte gelungen. Wie ein Museumssprecher am Donnerstag erklärte, zeigt die Ausstellung anlässlich des 100. Geburtstages des Foto-Pioniers Helmut Gernsheim dessen Sammlungen.
Einen Überblick über die "Geschichte der Fotografie" von ihren Anfängen im 19. Jahrhundert bis hin zu zeitgenössischen Bildern finden Sie in unserer Bildergalerie (oben).
Niepce war die Anerkennung für sein Werk lange verwehrt geblieben. 1898 in London ausgestellt, verlor sich über 50 Jahre die Spur der ältesten Fotografie. Als Erfinder der Fotografie galt Niepces späterer Partner Louis Daguerre mit einer Aufnahme von 1839. Sammler Helmut Gernsheim entdeckte 1952 Niepces Aufnahme wieder. 1961 wurde das Bild zum letzten Mal in Europa ausgestellt. Nun ist es bis zum 6. Jänner in Mannheim zu sehen, bevor es in die USA zurück reist.
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