Die Musikwelt trauert um Superstar David Bowie

David_Bowie.jpg
Foto: KURIER ARCHIV; APA/AFP/DPA/WERNER BAUM; APA/SCHNEIDER HARALD; APA/AFP/DPA/MAURIZIO GAMBARINI David Bowie in vier Jahrzehnten: In den 70ern als "Ziggy", 1987, 1996 und 2003

In den 70ern wurde der vielseitige Künstler zum Pop-Superstar. Er verkaufte mehr als 140 Millionen Tonträger.

Eine Musiklegende ist tot. Erst vor wenigen Tagen - am 8. Jänner - feierte David Bowie seinen 69. Geburtstag. Nun ist der in Brixton (London) als David Robert Jones geborene Musiker verstorben.  Laut einem offiziellen Facebook-Eintrag starb David Bowie am Sonntag im Kreis seiner Familie nach einem 18-monatigen Kampf gegen Krebs.

Bowie gehörte zu den größten und einflussreichsten Musikern der vergangenen Jahrzehnte. Der mit dem Model Iman Abdulmajid verheiratete Brite hatte erst in der vergangenen Woche ein neues Album herausgebracht: "Blackstar" erschien am Freitag - an Bowies Geburtstag.

Sein Tod hat weltweit Bestürzung ausgelöst (siehe Reaktionen unten). "Davids Freundschaft war das Licht meines Lebens", sagte etwa Kollege Iggy Pop. "Ich habe noch nie eine so brillante Person getroffen. Er war der Beste, den es gab." Auch Bowies Sohn, der Regisseur Duncan Jones ("Moon"), zeigte sich zutiefst bestürzt:

Berühmtheit als "Ziggy Stardust"

Den ersten Druchbruch feierte David Bowie 1969 mit der Single „Space Oddity“, für die er in die Rolle des im All gestrandeten Astronauten Major Tom schlüpfte. Der weltweite Ruhm aber kam mit seinem Alter Ego „Ziggy Stardust“, einem Außerirdischen, der als Rockstar auf die Erde kommt. Mit ihm – gehüllt in Outfits, die vom japanischen Kabuki-Theater beeinflusst waren – begründete Bowie die Glam-Rock-Ära. Aber wie er in dem Song „Changes“ schon 1972 proklamierte, wollte er sich immer weiterentwickeln, ließ Ziggy Stardust schon 1973 mit einem letzten legendären Auftritt im Hammersmith Odeon in London wieder sterben.

Well-wishers flock to Bowie mural in Brixton follo Foto: EPA/ANDY RAIN Trauer in Brixton, London, Bowies Geburtsort Wie schon mit Ziggy-Stardust, verband er auch danach weiterhin auf höchste effektive Weise Rockmusik und theatralische Elemente, hatte bei Lindsay Kemp Pantomime studiert und dabei gelernt „den Körper auf der Bühne als Statement zu benützen“. Aber niemals würde er dabei je künstlich. Denn auch die Alter-Egos, die er nach „Ziggy Stardust“ annahm, waren weit mehr Ausdruck seines an jeder Kunstform interessierten Charakters als Verkleidung. Die Musik war allzeit die spürbare Verlängerung seiner Persönlichkeit – intensiv und impulsiv, auch wenn sie in ein intellektuelles Konzept gehüllt war.

Trendsetter

Bis zum Ende seines Lebens blieb Bowie der Wandlungsfähige, der - an jedem Musikstil und an jeder Art Kunstform interssiert -  "gar nicht anders kann, als alles, was um mich ist, aufzusaugen“. Deshalb beschwerte sich Bowie später mit Recht, immer nur auf Ziggy und die anderen Bühnen-Charaktere, die er in den 70er-Jahren geschaffen hatte, reduziert zu werden. "Ich habe mit den Kunstfiguren angefangen, weil ich zu schüchtern war, als ich selbst aufzutreten", sagt er. "Das war aber  nur eine kurze Phase. Schon seit den 80er-Jahren kann ich es genießen, einfach als David Bowie meine Lieder zu singen."

So machte Bowie sich später den Philadelphia-Soul zu eigen, war mit dem Hit "Fame" aus dem Album "Young Americans" von 1975 der erste Weiße, der einen Auftritt in der amerikanischen TV-Show "Soul Train" hatte. In  Berlin tauchte  er mit Ex-Roxy-Music-Keyboarder Brian Eno als Produzent in die Elektronik-Szene Deutschlands ein und schuft mit der Trilogie "Low", "Heroes" und "Lodger" weitere prägende Alben.  1997 adaptierte er für das Album "Earthling" die Drum-’n’-Bass-Sounds aus den Londoner Clubs.

All diese Strömungen holte er aus dem Underground. Aber er drückte ihnen auch deutlich seinen Stempel auf, indem er diese Trends mit seinen Lieblingsthemen Entfremdung und Einsamkeit verband. Und mit seinem untrüglichen Gespür dafür,  komplexe Melodien hymnisch und einfach anmutend klingen zu lassen und über genauso komplexe Songstrukturen zu legen, setzte er Trends, auf die sich auch heute noch so viele wesentliche Musiker beziehen.

"Phil-Collins"-Ruhm in den 80ern

In den 80er-Jahren, die er  "kaum inspirierend" fand, wurde er mit  dem Welt-Hit "Let’s Dance" zum Superstar. Weil sich Bowie mit diesem "Phil-Collins-Ruhm gar nicht wohl fühlte", gründete er die Rockband Tin Machine. Er experimentierte für  Texte mit der Cut-up-Technik von William Burroughs und spielte 14 Instrumente.

 Ab der Mitte der 90er Jahre war Bowie  häufig auf Tournee, lieferte umjubelte Auftritte- obwohl er nach eigener Aussage im Tonstudio immer glücklicher war als auf der Bühne. Die „Reality“-Tournee musste er 2004 krankheitsbedingt abbrechen. Damals musste er sich - kurz bevor er für zwei Konzerte in Wien und Salzburg nach Österreich gekommen wäre – nach einem Herzinfarkt in Hamburg einer Notoperation unterziehen. Danach wurde es still um den Wahl-New-Yorker, bis er 2013 an seinem 67. Geburtstag mit der Single „Where Are We Now“ und der Ankündigung des Albums „The Next Day“ überraschte.

"Blackstar" als Vermächtnis

Sein musikalisches Vermächtnis ist das Album "Blackstar", für das sich David Bowie in seinem letzten Lebensjahr dem Jazz verschrieb. Jenem Stil, mit dem er einst begonnen hatte, nachdem er als Teenager die Musik von Little Richard gehört hatte, sein Saxofonist werden wollte und bei Ronnie Ross, damals einem der führenden Jazzsaxofonisten Großbritanniens, Unterricht genommen hatte. Und das zeigt einmal mehr, was die grandiosen Werke dieses musikalischen Genies immer auszeichnete: Dichte Atmosphäre, mystische Intensität, experimentelle, innovative Arrangements und einnehmende Melodien.

Bücherwurm, Schauspieler, Maler

Aber das musikalische Talent des Bücherwurms, der seinen Fans auf seiner Webseite auch Lesetipps gab, war längst nicht sein einziges: Als Schauspieler agierte er in mehr als 15 Filmen (etwa als Erfinder Tesla im Film "The Prestige"), aber auch in dem Broadway-Stück "Elephant Man".

GERMANY-BOWIE-BRITAIN-MUSIC-PEOPLE-OBIT Foto: APA/AFP/ODD ANDERSEN Trauer in Berlin: Hier lebte David Bowie einige Jahre lang

In der bildenden Kunst liebte er die deutschen Expressionisten, saß stundenlang vor  den Gemälden  des "Brücke"-Museums, als er in den 70er-Jahren in Berlin lebte. Bowie war auch Kunstsammler und besaß unter anderen Werke von Tintoretto und Hockney. Er war  Autor des britischen Magazins Modern Painters, für das er Interviews mit Jeff Koons, Balthus und Julian Schnabel führte. Als Maler hatte er aber nur einige wenige Solo-Ausstellungen.

Denn David Bowies größte Liebe galt immer der Musik. 2003 sagte er: "Als ich als Teenager Tibetischen Buddhismus studierte, wollte ich Mönch werden. Mein Lehrer musste mir das ernsthaft ausreden. Er sagte: 'Du musst Musik machen!' Ich bin ihm heute noch dankbar dafür".

Porträt in Bildern

Das Leben von David Bowie, geboren am 8. Jänner 1947 in London, war ungeheuer produktiv. Er wirkte als Musiker, Sänger, Produzent, Schauspieler und Maler. Er  galt als einer der einflussreichsten Musiker der jüngeren Musikgeschichte und hat mehr als 140 Millionen Tonträger verkauft. Die Figur Major Tom und das Album "Space Oddity" verschafften ihm 1969 erstmals Bekanntheit. Seine berühmteste Kunstfigur sollte aber "Ziggy Stardust" werden. Hier ist sie in Bowies Geburtsort Brixton (London) verewigt. Es folgten mittlerweile zu Kultalben avancierte Popgeschichten wie "The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars". David Bowie im Jahr 1974 mit seiner Frau Angela und Sohn "Zowie" Duncan Jones bei einer Preisverleihung für "Ziggy Stardust". Bowie wechselte immer wieder seinen Kleidungsstil, Haarfarben und Haarlängen. Von den glamourösen Glitzer-Roben fand er in den Achtzigern schließlich zu Maßanzügen. Auch die Tatsache, dass Bowie zwei unterschiedlich gefärbte Augen hat, trug dazu bei ihn als ein Pop-Chamäleon zu bezeichnen. Von 1976 bis 1978 bewohnte Bowie eine Siebenzimmer-Altbauwohnung in der Hauptstraße 155 im West-Berliner Stadtteil Schöneberg. Hier entstand die sogenannte "Berliner Trilogie". In späteren Interviews bezeichnete er West-Berlin auch als damalige "Welthauptstadt des Heroins". In den 1980er Jahren hatte er dann massentaugliche Hits wie "Let's Dance". Nach dem kommerziellen und künstlerischen Misserfolg des Albums "Never Let Me Down" von 1987 tauchte Bowie zwei Jahre später mit dem Tin-Machine-Projekt wieder auf. Mit Tina Turner sang er 1984 das Duett "Tonight". 1992 sang er beim Tribute-Konzert für Freddie Mercury in Wembley mit Annie Lennox gemeinsam eine unvergessliche Version von "Under Pressure".
Bild: Ein Treffen mit Prinzessin Diana und Musikerkollegen (1993) In den Neunziger Jahren legte Bowie das Konzeptalben "Outside" vor (1995). Der Song "I'm Deranged" (vom Album "Outside") wird der Titelsong des David-Lynch-Thrillers "Lost Highway". Passend zum Album "Earthling" lässt sich Bowie einen Mantel im Union-Jack-Design von Alexander McQueen entwerfen. Verheiratet war David Bowie ab 1992 mit dem somalischen Model Iman Abdulmajid. Eine gemeinsame Tochter wurde im Jahr 2000 geboren. Auch als Maler und Schauspieler versuchte sich Bowie - ein Gesamtkunstwerk eben.
  Sein Einfluss ist auch heute kaum zu unterschätzen, wenn etwa Lady Gaga Bowies Verwandlungen und Hang zum Futurismus imitiert. Der Hype um die Londoner Ausstellung "David Bowie Is" zeigte 2013, wie viele Menschen von dem vielseitigen Künstler beeinflusst sind. Die Schau war bereits in mehreren europäischen Städten zu sehen. Zuletzt sah man ihn bei der Premiere seines Musicals "Lazarus" - schlank wie immer, und nicht todkrank aussehend. Doch der Eindruck eines Mannes, der nach seinem letzten Album "Blackstar" bereit ist für ein starkes Alterswerk, täuschte. Am 10. Januar 2016 starb David Bowie im Kreise seiner Familie nach einem 18 Monate langen Kampf gegen Krebs.

Gesammelte Reaktionen

Internationale Prominente entsetzt über Bowies Tod

Unmittelbar nach der Nachricht über den Tod des Rockmusikers David Bowie haben sich Prominente in aller Welt bestürzt geäußert.

ZITAT

PROMINENTER

"Ich habe beim Aufwachsen das Popgenie David Bowie gehört und gesehen. Er war ein Meister der Neuerfindung, der es immer wieder richtig getroffen hat. Ein riesiger Verlust."

Großbritanniens Premierminister David Cameron

"Davids Freundschaft war das Licht meines Lebens. Ich habe noch nie eine so brillante Person getroffen. Er war der Beste, den es gab."

Der britische Musiker Iggy Pop

"Er war sowohl ein wunderbarer, freundlicher Mann, als auch ein außerordentlicher Künstler, ein echtes Original."

Die britische Rockband Rolling Stones

"Seine Musik spielte eine sehr große Rolle in der britischen Musikgeschichte und ich bin stolz, an den gewaltigen Einfluss zu denken, den er auf Menschen überall auf der Welt hatte."

Der frühere Beatles-Sänger Paul McCartney

"Der cleverste und brillanteste Mann unserer Zeit. Was für ein Vakuum er doch hinterlässt, und wie sehr er vermisst werden wird."

Queen-Bandmitglied Roger Taylor

"Bowie hat die Rolle des Popmusikers befreit - befreit vom Zwang Leben und Kunst verbunden zu haben."

Der österreichische Popexperte Wolfgang Kos

"Ich bin schwer geschockt und sprachlos. Ein Großer ist von uns gegangen."

Der österreichische Filmproduzent Rudi Dolezal

"Ich habe die letzten zehn Stunden auf dem Sofa gegen die Wand gestarrt, um mir das vor Augen zu halten"

Wanda-Bandmitglied Manuel Christoph Poppe

"David Bowie war eine meiner größten Inspirationen, so furchtlos, so kreativ."

US-Musiker Kanye West

"Ich bin so glücklich, dich kennengelernt zu haben!!!! Hot Tramp I love you So!"

Musikerin Madonna mit einer Anspielung auf eine von Bowies Textzeilen aus dem Song "Rebel Rebel"

"Kann heute bitte jeder Radiosender weltweit nur Musik von David Bowie spielen - ich denke, die Welt schuldet ihm das."

Der britische Komiker und Schauspieler Eddie Izzard

"Unfassbar traurige Nachrichten. Eine wahre Musikikone, David Bowie ist von uns gegangen, aber seine Musik wird für immer weiterleben. Du bist nun Zuhause bei den Sternen. Gute Reise"

Der britische Musiker Ronan Keating

"Die Welt hat heute einen Helden verloren!" "Du hast die Welt mit deiner Musik verändert, Mr. Bowie!"

Der irische Musiker Rea Garvey

"Am Boden zerstört... Eine Legende ist von uns gegangen"

US-Sängerin Cher

"Hab einen guten Flug, Major Tom.... Wir werden dich auf der Erde vermissen."

Der deutsche Musiker Udo Lindenberg

"Künstler und Wort-Bilhauer David Bowie hat uns in Richtung einer anderen Welt verlassen. Ich bete, dass sein Schöpfer ihn mehr willkommen heißt, als wir ihn vermissen."

Der britische Musiker Yusuf Islam, früher Cat Stevens

"Mein Herz ist gebrochen." "Ich weine völlig unkontrolliert." "Wenn ich einen Gott gehabt hätte, war es David Bowie und er wird es immer sein"

US-Schauspielerin Evan Rachel Wood

"Ruhe in Frieden David, du hast uns zu früh verlassen!"

Die US-Schauspielerin Goldie Hawn

"Ganz klar hat er auch mich stark beeinflusst - mit seinen Klangbildern und seinem Auftreten."

Der deutsche Musiker Peter Schilling

"Soooooo traurig, vom Tod einer weiteren Ikone zu hören."

Schauspielerin Michelle Williams

"Ich habe deine Musik geliebt. Ich habe dich geliebt. Einer der größten Unterhaltungskünstler, der je gelebt hat."

Der in Neuseeland geborene Schauspieler Russell Crowe

"Ich habe gerade einen Helden verloren"

Britischer Komiker Ricky Gervais

"Ich habe mir nie eine Welt ohne ihn vorgestellt."

Der britische Schauspieler Elijah Wood

"Ruhe in Frieden Vater aller Freaks. Sehr, sehr trauriger Tag."

Der Schauspieler Mark Ruffalo

"Ruhe in Frieden David Bowie... ... Ich bin froh, dass du hier warst"

Die in Russland geborene Musikerin Regina Spektor

"David Bowie war ein echter Wegbereiter, ein echter Kreativer."

Der US-Musiker und Produzent Pharrell Williams

"Unsterblich unfassbar. Ein Gentleman und ein Held"

Die britische Band Massive Attack

"Bowie hat existiert, damit wir Sonderlinge lernten, dass Eigentümlichkeit etwas Wertvolles ist. Er hat die Welt für immer verändert."

Der mexikanische Regisseur Guillermo del Toro

"Meine ganze Jugend über lag ich auf dem Teppich in meinem Zimmer, hörte Bowie und fühlte, wie mein Geist und mein Herz sich öffneten. [Er] inspirierte mich mehr, als ich ausdrücken kann."

Der US-Schauspieler Edward Norton

"Lebe wohl, mögest du in Frieden ruhen."

Der deutsche Schauspieler Armin Rohde

"David Bowie, du wirst sehr vermisst werden. Bowies "Changes" und die Ziggy-Geschichte haben mich sehr beeinflusst."

Der Musiker Gene Simmons von der US-Rockband Kiss

"Eine Musiklegende!"

Der Sänger Louis Tomlinson von der britisch-irischen Popband One Direction

"Er war ein brillanter Künstler und ein spannender und interessanter Mensch."

Der ehemalige britische Premierminister Tony Blair

"Traurig zu hören, dass David Bowie seinen Kampf gegen Krebs verloren hat - seine Musik war eine Inspiration für viele."

Der britische Astronaut Tim Peake, der gerade auf der Internationalen Raumstation ISS ist

"Er hat uns inspiriert, jenseits der Norm zu gehen ... und die Leere des Lebens in den 70ern in England mit einer eigenen Kunstform zu vertreiben"

Der britische Musiker Billy Idol

"Ich wünsche, er hätte länger auf der Erde bleiben können."

Die britische Autorin J.K Rowling

"Auf Wiedersehen, David Bowie. Du bist jetzt unter #Heroes. "Danke, dass du geholfen hast, die Mauer zu Fall zu bringen."

Das deutsche Auswärtige Amt

"David Bowie hatte etwas, was auch für die Diplomatie grundlegend ist, nämlich die Neugier, die Welt durch die Augen anderer zu entdecken. Die Bereitschaft, sich von überlebten Klischees und Vorurteilen zu lösen."

Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier

"Ich war schockiert, heute Morgen von David Bowies Tod zu erfahren... wir werden ihn sehr vermissen"

Der britische Musiker Peter Gabriel

"Spätestens seit Anfang der siebziger Jahre war er eine Gestalt der allerersten Riege, sein Platz im Olymp ist sicher."

Der deutsche Sänger Heinz Rudolf Kunze im hr1

"Zu Bowie bestand nicht nur musikalisch eine besondere Verbindung. Der Künstler gehörte zu uns."

Der Regierende Bürgermeister Berlins, Michael Müller SPD

"David Bowie ist und wird immer eine Rock'n'Roll-Legende sein, eine echte Stilikone und ein lieber Freund. Im Herzen bin ich heute bei seinen Lieben."

Der US-Modedesigner Tommy Hilfiger

"Als ich es gehört habe, hat es mich erschaudern lassen. Ich dachte, David Bowie würde für immer leben. Auf gewisse Weise wird er das."

Der britische Unternehmer Richard Branson

Werkliste

Bedeutendste Alben und Spielfilme von David Bowie

Im Nachfolgenden eine Werkauswahl zum umfangreichen Oeuvre des Künstlers.

ALBEN:

1967

David Bowie

1969

David Bowie (Space Oddity)

1970

The Man Who Sold the World

1972

The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars

1975

Young Americans

1977

Low

1977

Heroes

1983

Let's Dance

1984

Tonight

1987

Never Let Me Down

1995

Outside

1999

Hours...

2002

Heathen

2003

Reality

2013

The Next Day

2016

Blackstar

SPIELFILME:

1976

Der Mann, der vom Himmel fiel (The Man Who Fell to Earth)

1979

Schöner Gigolo, armer Gigolo

1981

Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

1983

Begierde (The Hunger)

1983

Furyo - Merry Christmas, Mr. Lawrence (Merry Christmas Mr. Lawrence)

1986

Absolute Beginners - Junge Helden (Absolute Beginners)

1986

Die Reise ins Labyrinth (Labyrinth)

1988

Die letzte Versuchung Christi (The Last Temptation of Christ)

1992

Twin Peaks - Der Film (Twin Peaks - Fire Walk with Me)

1996

Basquiat

1999

Everybody Loves Sunshine (B.U.S.T.E.D.)

2001

Zoolander

2006

Prestige - Meister der Magie (The Prestige)

2008

Der Börsen-Crash (August)

2009

Bandslam - Get Ready to Rock! (Bandslam)

(KURIER/APA) Erstellt am
Posts anzeigen
Posts schließen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?