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KURIER Romy 2014
Foto: AP/Hans Punz

Letztes Update am 24.08.2013, 12:04

Gemeinsames Musical geplant. Die Filmmusikikone Ennio Morricone und Andre Helle sollen gemeinsam an einem Musical arbeiten.

Italiens Filmmusikikone Ennio Morricone und Österreichs Kultureventerschaffer Andre Heller arbeiten gemeinsam an einem Musical, berichten Kronen Zeitung (Samstagsausgabe) und ORF (Freitags-ZIB 1). Er sei von Heller wegen eines riesigen Musicalprojekts angesprochen worden, wird Morricone von der Kronen Zeitung zitiert: "Es handelt sich um ein historisches Thema, und ich habe ihm bereits einige Tracks geschickt. Hoffentlich gefallen sie ihm."

Morricone, zu dessen bekanntesten Filmmusiken jene zu "Zwei glorreiche Halunken" und "The Mission" gehören, kommt überdies mit einer Auswahl seiner Arbeiten nach Wien: Am 16. Februar wird der 84-Jährige unter dem Titel "50 Years of Music" mit einem 160-köpfigen Orchester in der Wiener Stadthalle zu hören sein. Als Dirigent seiner eigenen Werke will Morricone einen Parforceritt durch das breite Spektrum seines filmischen Oeuvres bieten, stellt der Italiener doch schließlich mit seinen gut 500 Soundtracks andere Stars der Zunft wie Hans Zimmer quantitativ weit in den Schatten.


Dieses Lebenswerk, von dem sich weltweit 70 Millionen Alben verkauften, begann 1959 mit Morricones erster, noch nicht im Abspann verzeichneten Arbeit für Franco Rossis "Morte di un amico". Bereits fünf Jahre später folgte die erste große internationale Resonanz für seine Filmmusik zu Sergio Leones "Für eine Handvoll Dollar". Als Meister des Spaghettiwestern etablierte sich Morricone spätestens mit seiner Mundharmonika-Melodie für Leones "Spiel mir das Lied vom Tod" 1968 - obgleich die Italowestern weit weniger als zehn Prozent des Morricone'schen Universums abdecken. Der Komponist arbeitete nach dem Niedergang des Genres schließlich mit Regiegrößen wie Bernardo Bertolucci, Pier Paolo Pasolini, Brian de Palma oder Roman Polanski zusammen, auch wenn Morricones größere kommerzielle Erfolge bereits einige Jahre zurückliegen.

(APA/moe) Erstellt am 24.08.2013, 12:07

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