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KURIER
Der britischen Künstlers Antony Gormley vor seiner Installation "Horizon Field Hamburg". - Foto: EPA

Letztes Update am 26.04.2012, 14:50

Antony Gormley zeigt "Horizon Field Hamburg". 2010 stellte Antony Gormley 100 lebensgroße, eiserne Körper in die Berge Vorarlbergs. Das Nachfolgeprojekt "Horizon Field Hamburg" ist eine frei schwingende Fläche.

Sie wird viele Neugierige anlocken: Von Freitag an können Besucher die spektakuläre Installation "Horizon Field Hamburg" des britischen Künstlers Antony Gormley in den Deichtorhallen bewundern. Barfuß oder auf Socken können die Besucher die 1.200 Quadratmeter große frei schwingende Fläche betreten.

EPAepa03196116 Visitors view an installation by British artist Antony Gormley during a gala dinner titled Glamorous and Barefoot Hippie in the Deichtorhallen in Hamburg, Germany, 25 April 2012. Around 300 prominent guests attended and also viewed the inst
Die Plattform der Installation schwebt siebeneinhalb Meter über dem Boden. - Foto: EPA

Über seitliche Treppen gelangen die Menschen auf die schwarze, spiegelnde Ebene, siebeneinhalb Meter über dem Erdboden. Sie soll ihnen neue Erfahrungen und Einblicke ermöglichen. "Den Gegenstand dieses Kunstwerks bilden allein die Menschen, die in und auf ihm agieren", sagte der Künstler am Donnerstag in Hamburg. Die Ausstellung dauert bis zum 9. September, der Eintritt ist frei.

Seit fast 40 Jahren schafft Gormley, 1950 in London geboren, Skulpturen, in denen er sich mit dem Verhältnis des menschlichen Körpers zum Raum auseinandersetzt. "Horizon Field Hamburg" ist die neueste Arbeit aus einer Serie von Projekten, die mit der Partizipation der Besucher operieren.

EPAepa02267111 British artist Antony Gormley poses for photographs with one of his sculptures as part of the Horizon Field project in Lech-Oberlech, Austria, 30 July 2010. The outplaced art project of the Kunsthaus Bregenz and Antony Gormley consists of 1
"Horizon Field" nannte Gormley auch die Landschaftsinstallation in Vorarlberg. - Foto: EPA

"One & Other" von 2009 lud 2.400 Menschen ein, einen leeren Sockel auf dem Trafalgar Square für je eine Stunde zu besetzen. In der Arbeit "Blind Light" in der Hayward Gallery in London tauchten die Besucher in weißen Nebel und verloren so die Orientierung. Der unmittelbare Vorgänger des Hamburger Projektes ist die Landschaftsinstallation "Horizon Field" in Vorarlberg, die seit August 2010 im Siedlungsgebiet der Walser (hinterer Bregenzerwald, Kleinwalsertal, Arlberggebiet und Klostertal) zu sehen ist: 100 lebensgroße, eiserne Körper verteilt auf 2039 Meter Höhe in den Bergen.

(APA/moe) Erstellt am 26.04.2012, 14:42

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