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Auszeichnung für elektronische Musik verliehen

Der diesjährige Giga-Hertz-Preis geht an den französischen Komponisten Jean-Claude Risset. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert.

Komponisten für elektronische Musik. Mehr als nur monotone Drumbeats - auch für elektronische Musik werden Komponisten ausgezeichnet. DruckenSendenLeserbrief
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Der französische Komponist Jean-Claude Risset erhält den diesjährigen Giga-Hertz-Preis für elektronische Musik. Er werde als einer der Pioniere der Computer-Musik für sein Lebenswerk geehrt, teilte das Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) am Dienstag in Karlsruhe mit. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert, vier Produktionspreise zu je 8.000 Euro gehen außerdem an den Malaysier Kee Yong Chong, den Argentinier Francisco Colasanto, den Griechen Panyiotis A. Kokoras sowie den Italiener Valerio Murat.

Jean-Claude Risset wurde am 13.3.1938 in Le Puy, Frankreich geboren. Seine verschiedenen Musikstile (Computermusik, Moderne Komposition und Microsound ) erinnern an ähnliche Elektronische Musik-Bands und Künstler, wie John Chowning, James Tenney oder Charles Dodge.

Musiker-Preis nach Physiker benannt

Der Name des Giga-Hertz-Preis ist dem Physiker Heinrich Hertz (1857-1894) gewidmet. Er richtet sich an Komponisten mit Arbeiten im Bereich der elektronischen und akusmatischen Musik.Der Preis wird nicht öffentlich ausgeschrieben, sondern durch Vorschläge der Jurymitglieder ermittelt. Die vier Produktionspreise dienen der Initiierung und Förderung neuer Projekte und richten sich daher besonders an Nachwuchskomponisten in diesem modernen Musikbereich.

Die diesjährigen Preise werden am 28. November überreicht - am selben Abend geht auch der Walter-Fink-Preis für Tanz, elektronische Musik und Medien an eine noch nicht aufgeführte Produktion. Die Stuttgarter Künstlerin rosalie, der in Karlsruhe lebende Komponist Matthias Ockert und der brasilianische Choreograph Humberto Teixeira können mit 10.000 Euro Preisgeld ihr neues Werk finanzieren.


Artikel vom 18.11.2009 10:34 | APA | beg


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