Wie man während der Arbeitszeit schläft

War das Wochenende hart und die Nächte zu lang, muss man eben am Montag in der Arbeit schlafen.

Ein Bahngleis ist sicher nicht unbedingt die beste Wahl für ein Nickerchen, wobei man mit dem Ohr auf der Schiene den Zug zumindest kurz vor der Ankunft hören müsste. Da ist doch ein Kofferraum gleich viel gemütlicher. Da kann man sich auch schön einrichten und das Hemd aufhängen.  Trägt man eine Uniform, schläft man anscheinend auch gerne während der Arbeitszeit - zumindest suggerieren diese Fotos das. Dieser Wächter dachte wohl, auf der Mauer sieht ihn niemand. Nicht ganz so leicht kann sich diese Königswache verstecken. Immerhin wird er wahrscheinlich wach, sobald sein Kinn das Bajonett berührt. Architekten und Technische Zeichner haben es da schon bedeutend leichter. Vor allem, wenn sie so einen Tisch vor sich haben - auf einem flachen schläft sich's nicht so gut, wie man aus der Schulzeit weiß. Ohne schrägen Tisch muss man sich unter demselben verstecken. So eingepackt, wird man vom Chef auch nicht sofort erkannt geschweige denn gesehen. Will man sich noch besser verstecken, kann man sich auch in den Büroschrank quetschen. Wir empfehlen vorher ein bisschen Yoga, dann klappt's auch mit dem Verrenken. Als Flugbegleiter hat man es auch nicht leicht. Während die Passagiere sabbernd vor sich hin dösen, muss man stets wach bleiben - auch nicht so einfach. Ach ja, die lieben Politiker. Von ihnen kann man lernen, wie man im sitzen dem Tiefschlaf frönt. Sehr viel gemütlicher, dafür ungemein gefährlicher träumt es sich in einer Flugzeugturbine. Wir hoffen dieser Schläfer hat vorher den Zündschlüssel abgezogen und mitgenommen. Am besten schläft es sich aber garantiert im eigenen Büro. Da ist man ungestört und kann sich mal so richtig erholen - gäbe es da nicht auch einen Mitarbeiter mit einer Kamera.

Ist man müde, kann man überall schlafen. Allerdings eignen sich manchen Plätze besser als andere. Die Unterhaltungsseite Oddee sammelte einige der besten Arbeits-Schlaf-Schnappschüsse.

(KURIER / moe) Erstellt am

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