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KURIER

Letztes Update am 09.08.2012, 14:17

Wacken: Unfalltod überschattete Festival. Das Metal-Festival lockte 75.000 Besucher an. Die gute Stimmung wurde von einem Todesfall überschattet: Ein Besucher starb an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung.

Matsch-Surfen und Suhlen im Schlamm: Tausende Fans haben auf dem weltweit größtem Heavy-Metal-Festival in Wacken dem miesen Wetter zum Trotz drei Tage lang durchgefeiert. Rund 75.000 Besucher aus aller Welt kamen in das Dorf in Schleswig-Holstein, um rund 130 Bands live zu erleben. Der Unfalltod eines jungen Mannes überschattete jedoch das Festival. Der 1990 geborene Mann starb an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung, als er am Samstag auf einem PKW-Anhänger eingeschlafen war.

In unmittelbarer Nähe sei ein Notstromaggregat in Betrieb gewesen. Vermutlich seien Abgase unter die Plane des Hängers geraten. Bekannte des jungen Mannes fanden ihn leblos. "Die Rettungskräfte haben noch rund 30 Minuten versucht, ihn ins Leben zurückzuholen. Aber das war leider erfolglos", so ein Polizeisprecher.

Ansonsten zog die Polizei ein positives Fazit des Rock-Spektakels. Trotz der 100.000 Menschen auf dem Gelände - davon 75.000 zahlende Besucher - mussten die Beamten während des Festivals nur 430 Anzeigen schreiben, davon 300 Taschendiebstähle und Diebstähle aus Zelten.

 

 

(kurier/mawe, apa) Erstellt am 06.08.2012, 10:51

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