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KURIER Romy 2014
In seinem dritten Buch geht Slinkachu in die "weite Welt".
In seinem dritten Buch geht Slinkachu in die "weite Welt". - Foto: Slinkachu / Macmillan

Letztes Update am 08.12.2012, 10:22

Verloren in der großen Stadt. Miniatur-Welt: Die Street Art von Slinkachu beeindruckt auf den zweiten Blick.

Der britische Künstler Slinkachu erzählt das ganze Leben aus der Makro-Perspektive. "Little People" nennt er sein Konzept, das ihm zu internationaler Bekanntheit verholfen hat. Darin inszeniert er kleine Figuren vor der Kulisse der Großstadt - postiert die kleinen Menschen auf Gehsteigkanten, lässt sie in Regenpfützen ertrinken und an einer Straßenlaterne tanzen.

Die "Little People" in Aktion

Street-Art für Liebhaber

Normalerweise geht es in der Street Art darum größer und bunter, oft auch witziger und pointierter zu sein als der Rest. Es sei denn sie stammt von Slinkachu. Auf den großen Effekt verzichtet der Londoner Street Artist. Seine "Little People" sind für Liebhaber - unscheinbar im öffentlichen Raum. Passanten entdecken die kleinen Figuren oft nur durch Zufall, erst auf den zweiten Blick - dafür freuen sie sich umso mehr die Miniatur-Welt entdeckt zu haben. Andere sind vorbei gegangen und haben die Parallelwelt im Miniformat verpasst.

In seinen Büchern fügt Slinkachu, der auch als Fotograf arbeitet, noch eine zweite Dimension hinzu. Durch das Spiel mit der Perspektive rücken die "Little People" plötzlich in den Mittelpunkt.

"Little People in the City" wurde 2008 so zum Bestseller. Für seinen aktuellen Bildband begab sich der Brite auf Reisen. In "Kleine Leute in der weiten Welt" (auf Deutsch erschienen im Hoffmann und Campe Veralg, 2012) verlassen seine "Little People" das vertraute London und finden sich in Moskau, Hongkong, New York und Kapstadt wieder.

Weiterführende Links

Street-Art Workshop mit Slinkachu anlässlich der Veröffentlichung von "Kleine Leute in der weiten Welt"

Die Website von Slinkachu: slinkachu.com

(KURIER) Erstellt am 08.12.2012, 10:22


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