Sunday, February 12, 2012

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Ejakulationsstörungen

Letztes Update am 05.12.2011, 08:42


Am häufigsten ist der vorzeitige Samenerguss (Ejaculatio praecox), der entweder schon vor dem Einführen des Penis in die Scheide einsetzt (ante portas) oder sofort danach. Eine andere Ejakulationsstörung ist die verzögerte Ejakulation (Ejaculatio retarda): Hier möchte der Mann ejakulieren, aber der Erguss zögert sich hinaus, bleibt manchmal sogar völlig aus. Als Ejaculatio sejuncta bezeichnet man den Erguss, der nur unter bestimmten Bedingungen zustande kommt, d. h. lediglich bei einer besonderen Art des Sexualverkehrs oder bei bestimmten sexuellen Praktiken (z. B. Sadomasochismus). Bei Ausbleiben des Ergusses spricht man von Ejaculatio deficiens. Dabei kann es sich um eine so genannte retrograde (rückwärtige) Ejakulation handeln, bei der der Erguss anstatt in die Harnröhre nach rückwärts in die Blase erfolgt - nachweisbar durch im Urin enthaltene Spermien. Organische Ursachen sind zwar selten, doch sollte bei entsprechendem Verdacht eine Untersuchung durch einen Urologen erfolgen. Die Mehrzahl aller Ejakulationstörungen ist psychogen bedingt.


Letztes Update am 05.12.2011, 08:42


Artikel vom 21.05.2008 15:00 | KURIER | | « zurück zu Sexlexikon


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