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Letztes Update am 24.02.2013, 16:01

Schwertschlu­cker, Schlangenfrauen & Co.. Schwertschlucker, Seiltänzer und Tattoo-Freaks - sie alle sind Nachfahren der "Schausteller".

Unter Schaustellern versteht man eine Gruppe von Menschen, die ihre Attraktionen an wechselnden Orten darbieten. Im Laufe der Geschichte hat sich da allerdings so einiges geändert. Europaweit gibt es Schausteller schon seit dem Altertum, allerdings befanden sich die Menschen dieser Berufsgruppe meist am sozialen Rand und galten im Mittelalter als "unterständisch".

Zu den Schaustellern gehörten unter anderem Seiltänzer, Schlangenmenschen, Messerwerfer, Feuerschlucker, Dompteure, aber auch Schnellzeichner, Leierkastenleute und Akkordeonspieler. Selbstverständlich waren auch Schwertschlucker eine gern gesehene Attraktion. Außerdem waren auch "Kuriositäten" wie Frauen mit Bart, Menschen mit (krankheitsbedingten) Fehlstellungen und körperlichen Besonderheiten, sowie auch "die stärkste Frau" der Welt und ähnliches bei den Zuschauern sehr beliebt.

Auch heute noch kann man die Fertigkeiten von Schaustellern bewundern, allerdings in einem anderen Maß als damals. Heutzutage nehmen eher Menschen mit besonderen Tattoos, Bodymodifications oder hochartistische Akrobaten die Rolle der Schausteller ein. Zusätzlich zählen auch Jahrmärkte mit ihren Achterbahnen und Karussellen zu dieser Berufsgruppe, sowie der Zirkus.

 

(KURIER/jr) Erstellt am 24.02.2013, 16:00

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