Obama feiert- und das Netz mit ihm

Barack Obama, der Glückliche: Auch in Internetmemes wird der US-Präsident gefeiert. Für seinen Kontrahenten Romney gibt es dagegen viel Spott, zumindest im Netz.

Barack Obama hat es tatsächlich wieder geschafft. Die Freude unter seinen Anhängern ist groß. Das merkt man auch auf diversen Meme-Seiten. Denn auch dort darf so ein Ereignis natürlich nicht unkommentiert bleiben. Auf Plattformen wie 4chan.com wurde der Wahlkampf bis zum Schluss ebenso erbittert geführt wie von den beiden Kandidaten selbst. Jetzt, da der strahlende Gewinner feststeht, sind Freude auf der einen... ... und Spott und Häme auf der anderen Seite entsprechend groß. Barack Obama dagegen hat gut lachen, ... ähm tanzen. Dieses Bild schickte Obama nach seinem Wahlerfolg über seinen Twitter-Account aus. Es wurde mehr als 500.000 Mal weitergezwitschert. Eindeutiger Beweis, dass Obama auch im Netz die Nase vorn hatte. Für Romney bleibt da nicht viel übrig. Statt "Hope" gibt's nur ein enttäuschendes "Nope". So sah Twitterant Ed Brody den Wahlausgang: "Die Obamas werden ins Weiße Haus zurückkehren... und die Romneys ins Jahr 1954.", zwitscherte er in seinem Profil. Die Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney und Barack Obama sind seit Monaten beliebteste Meme-Sujets. Das waren die Highlights vor der Wahl... Zu den Vorwürfen wegen Steuerhinterziehung: "Seid ihr besser dran als vor vier Jahren? [...] Steuererklärung? Oh, das kann ich dann jetzt auch nicht beantworten." "Das hast du nicht gebaut, jemand anderer hat das ermöglicht." "Charakter - Das ist, was wir tun, wenn wir glauben, dass keiner hinschaut." "2008: Versprechungen den ganzen Mist der letzten Amtsperiode aus den vergangenen vier Jahren zu beseitigen. 2012: Die selben Versprechen." "Wahrheit in der Werbung" "Bitt Robama" "Bain Capital (Die Firma von Mitt Romney) - The Original Gangsters" "Baracka Flocka Flame" "Ich weiß, es kann hart sein, Essen auf den Tisch zu bringen. Deshalb bitte ich meine Bediensteten, es zu tun." "Ich weiß, was es heißt, arbeitslos zu sein. Ich habe seit Jahren nicht mehr gearbeitet." "Barock Obama - Die Epoche in der wir keinen Monet hatten", gemeint ist natürlich "kein Geld hatten". Dieser Gag ergibt nur gesprochen einen Sinn. "Was soll das heißen, es gibt keine Frauen? Ich habe Ordner voller Frauen!" Dieses Meme bezieht sich auf Romneys verhängnisvolle Aussage, dass er den Frauenanteil in seinem Büro erhöhen möchte. Und nochmal: "Ich habe Ordner voller Frauen!" Der permanente Meinungswechsel von Mitt Romney ist Anlass für zahlreiche Memes. "Die Erdrwärmung ist real, aber nicht mehr." "Flipper - ist mit allem und nichts einverstanden." "Sorry. ich habe vergessen, dass ich das gesagt habe. Schnell! Jemand muss mich schütteln." "Flip Flops gehören an die Füße und nicht ins Weiße Haus. Die Außenpolitik war das Thema der dritten TV-Debatte. "Wir haben auch weniger Pferde und Bajonette", so Obama über aktuelle Verteidigungsstrategien. Daraus wurde: "Einhörner sind bloß Pferde mit Bayonetten." Oder auch: "Wir haben auch weniger Pfeil und Bogen." Wer ist hier der Boss? Der Boss ist und bleibt Barack Obama.
(Kurier / reis, kob) Erstellt am

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