Letztes Update am 18.09.2012, 11:07
Liebeserklärung an den coolen Onkel Charlie.
"111 Gründe, Two And A Half Men zu lieben" nennt sich eine Hommage an die Kult-Serie rund um Charlie, Alan und Jake.
Die TV-Serie "Two And A Half Men" oder "Mein cooler Onkel Charlie" – wie sie im deutsprachigen Raum betitelt wird – ist seit Jahren ein Dauerläufer im TV. Die Fans dieser Serie bekommen also beinahe täglich ihre Dosis Charlie Harper und Co. ab. Nach dem Rauswurf von Charlie Sheen hat die Serie zwar ihr Herz, Lacher und Fans verloren, aber mit Sicherheit auch neue Zuseher gewonnen. Denn Ashton Kutcher ist als suizidgefährdeter Milliardär zwar kein Ersatz für Sheen, aber als Walden weiß er auf seine eigenwillig charmante Art zu überzeugen – vor allem beim weiblichen Publikum.
Nun liegt eine Liebeserklärung an die Comedyserie in Buchform vor: "111 Gründe, Two And A Half Men zu lieben" von Thorsten Wortman beschreibt aus persönlicher Sichtweise die Gründe für den Erfolg von Charlie, Alan und Jake. Angereichert mit vielen Zitaten und wissenswerten Details ist dieses Buch aber nicht nur etwas für hartgesottene Fans, die gern die zahlreichen großartigen Momente der Serie Revue passieren lassen wollen, sondern auch ein erstklassiger Guide für Neueinsteiger. Hier sind 20 der 111 besten Gründe, "Two And A Half Men" zu lieben.
Die Serie "Two And A Half Men" des amerikanischen Erfolgsproduzenten Chuck Lorre ("Grace", "Roseanne" oder "The Big Bang Theorie") wurde im Jahr 2003 auf dem Fernsehsender CBS zum ersten Mal ausgestrahlt. Nach 8. Staffeln und 16. Episoden war für Charlie Harper alias Charlie Sheen aber Schluss. Die Serie geht trotzdem weiter - und zwar mit Ashton Kutcher als Walden.
Bild: Melanie Lynskey, Charlie Sheen, Angus T. Jones, Jon Cryer und Marin Hinkle
"Two And A Half Men" - Montag bis Samstag ab 19.15 Uhr in ORF eins.
Ein nun im Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag veröffentlichtes Buch widmet sich in 111 kurzen Kapiteln der Kult-Serie rund um Charlie Harper (Charlie Sheen), den notorischenFrauenhelden, Alan (Jon Cryer), den Chiropraktiker mit Loser-Charme und der liebeswürdigen Matschbirne Jake (Angus T. Jones).
Nun zu den 20 von 111 Gründen, warum man "Two And A Half Men" lieben muss...
... Grund 1: Weil Charlie einfach eine coole Sau ist. Er führt in seiner Strandvilla ein unbehelligtes Junggesellenleben, hat einen One-Night-Stand nach dem anderen, verprasst sein Geld bei Sportwetten, in der Tittenbar und trinkt gerne mal einen über den Durst. Ein von vielen Männern erträumter Lebensstil.
Grund 2: Weil Alan ein hoffnungsloser Neurotiker ist. Seine Neurosen machen sich in allen möglichen Situationen bemerkbar. Sein wohl größtes Problem ist sein Minderwertigkeitsgefühlskomplex. Die Frauen beachten ihn nicht, da er das Abbild eines typischen Langweilers ist.
Grund 3: Weil Jake eine liebenswürdige Matschbirne ist. Er hat die Neigung zum Klugscheißer und kommentiert gerne die Niederlagen seines Vaters, oder schafft es immer wieder, seinen Onkel Charlie zu nerven.
Grund 4: Weil es Charlie wichtiger ist, Geld zu verprassen, als es zu haben. Für Charlie spielt Geld eine untergeordnete Rolle. Er schmeißt gut und gerne Mal 80.000 Dollar für Frauen und Glücksspiel aus dem Fenster. Wer würde nicht gerne so viel Geld für diverse Blödheiten zur Verfügung haben?
Grund 5: Weil Charlie und Alan so herrlich verschieden sind. Charlie ist der harte Typ, hat Geld, Sex und ein ausgefülltes Junggesellenleben. Alan hingegen ist eher verweichlicht, nicht gerade ein Frauenheld und wird stets von seiner Ex-Frau Judith ausgenutzt.
Grund 6: Weil Alan ein guter Vater sein will - und gradios scheitert. Er will immer alles richtig machen, ein verständnisvoller Vater sein, scheitert dabei aber stets an sich selbst, Jake und natürlich Charlie, der Alan stets einen Versager nennt.
Grund 7: Weil Evelyn ihre Jungs fest im Griff hat. In Two And A Half Men hat das Böse einen Namen: Evelyn Nora Harper ist Charlies und Alans Mutter. Sie ist sehr egoistisch, alles andere als eine fürsorgliche Mutter und redet ihren Söhnen stets ein schlechtes Gewissen ein.
Grund 8: Weil Judith eine unverbesserliche Zicke ist. Sie hat Alan nach zwölf Jahren Ehe aus dem Haus geschmissen, meckert ständig herum und will von ihrem Ex nur mehr die Unterhaltszahlung sehen. Böse.
Grund 9: Weil Rose nicht nur eine gute Nachbarin, sondern auch unsterblich in Charlie verliebt ist. Diese Zuneigung geht mitunter soweit, dass sie Charlie nachspioniert und ständig über die Terrasse in die Wohnung kommt. Sie ist eine krankhafte Stalkerin mit einem großen Herz.
Grund 10: Weil Berta die beste Putze aller Zeiten ist. Sie ist "wie eine Ehefrau, die geht, bevor du aufwachst, und der es egal ist, mit wem du im Bett liegst", hat Charlie mal über Berta gesagt.
Grund 11: Weil Judith und Alan sich herrlich streiten können. Seit ihrer Scheidung bekämpfen sich die zwei, wann immer sie die Möglichkeit dazu finden. Meistens streiten sie über Jakes Erziehung und die Unterhaltszahlungen.
Grund 12: Weil Berta generell unterschätzt wird. Die Putzhilfe liefert stets die Lösung auf ein Problem. In der Folge "Der Busch" wendet sich Alan hilfesuchend an Berta, weil er sich unsicher ist, ob er zu Judith zurück soll. Berta: "Sie sind nicht unsicher, Sie sind charakterlos...".
Grund 13: Weil Charlie weiß, wie man mit Frauen umgeht. Von Zurückhaltung beim weiblichen Geschlecht hält Charlie nicht viel. Er geht sofort aufs Ganze und baggert alle schönen Frauen an, die ihm vor die Füße kommen. Der Erfolg gibt ihm Recht.
Bild: Teri Hatcher und Charlie Sheen.
Grund 14: Weil Alan nicht weiß, wie man mit Frauen umgeht. Er ist alles andere als ein Womanizer. Oftmals steht er sich selbst im Weg, wenn er bei einer Frau landen will. Er ist zu hölzern, redet immer über seine Probleme und hat kaum Selbstvertrauen. Eine Mischung, die Frauen abtörnt.
Grund 15: Weil Alan ständig für schwul gehalten wird. Er hat ein Faible für Musicals, Hochzeiten und für Frauenautos wie den Porsche Boxer S. Er bestellt in der Bar gerne einen Rum mit Diät-Cola oder eine Kaluha mit Sahne. Charlie dazu: "Musst du mich immer blamieren?!"
Grund 16: Weil Charlie Jake die wirklich wichtigen Dinge des Lebens beibringt. Er animiert ihn zum Wetten und führt ihn in die Frauenwelt ein, was oftmals für Unverständnis bei Alan sorgt. Lustig ist es aber allemal.
Grund 17: Weil Charlie ein Problem mit dem Älterwerden hat. Obwohl sich jede Woche eine neues junges Mädchen in seinem Bett räkelt, hat er zunehmend mit seinem Alter zu kämpfen. Zugeben würde das Charlie aber nie.
Gund 18: Weil Charlie davon überzeugt ist, dass seine Mutter der Teufel ist. Charlie bezeichnet sie als "Königin der Nacht" oder "Schlächterin". Ihre Kurzwahlnummer am Telefon hat er unter "666" eingespeichert, die Zahl des Teufels.
Grund 19: Weil Rose für Charlie wichtiger ist, als er denkt - und zugibt. Charlie nimmt Rose anfangs nicht ernst, macht sich über sie lustig und verletzt dabei stets ihre Gefühle. Trotzdem finden Sie zum Ende der 8. Staffel zusammen - auch wenn es kein gutes Ende nimmt. Charlie muss gehen, wird in einer Episode zu Grabe getragen und durch Walden (Ashton Kutcher) ersetzt.
Der Grund für den Rausschmiss von Charlie Sheen waren seine Drogen- und Alkohol-Probleme sowie die zahlreichen Skandale, die er sich in den Jahren geleistet hat. Sheen beschimpfte nach seinem Rauswurf in einem Internet-Videoauftritt Chuck Lorre, den TV-Sender, seine Co-Stars und viele andere auf das Heftigste.
Grund 20: Weil Walden Schmidt kein Charlie-Ersatz ist. Bereits nach der ersten Folge mit Kutcher als Walden Schmidt war klar, "dass man sich von `Two And A Half Men`, wie man es kannte, verabschieden musste", so Thorsten Wortman, der Autor von "111 Gründe, Two And A Half Men zu lieben".
Der Autor hält zum Schluss des Buches den zahlreichen negativen Kritiken, die nach den ersten Folgen der neuen Staffel die Runde machten, entgegen, dass die Figur Walden Potenzial hat und man ihr mehr Zeit lassen müsste.
Zum Buch: "111 Gründe, Two And A Half Men zu lieben" - eine Liebeserklärung an die US-amerikanische Sitcom. Von Thorsten Wortmann, erschienen bei Schwarzkopf & Schwarzkopf.
(kurier)
Erstellt am 17.09.2012, 11:31