Letztes Update am 03.08.2012, 11:40
Gute Filme - schlechte Poster.
"Es gibt keine schlechte Werbung - nur gar keine Werbung". Ob das bekannte Credo auch auf diese Filmplakate zutrifft - entscheiden Sie selbst.
"Es gibt keine schlechte Werbung - nur gar keine Werbung". Mit diesem Totschlagargument rettet sich so mancher Werber, wenn das Ergebnis so aussieht wie zum Beispiel dieses Plakat zur aktuell erfolgreichsten Comicverfilmung "The Avengers". Captain Amerika im Hintergrund ist viel zu groß und Scarlett Johanssen ist nicht wiederzuerkennen.
Das Internetportal Totalfilm.com begab sich auf die Suche nach Filmen, die zwar grundsätzlich überzeugen, nur eben nicht mit dem Filmplakat.
"Der Gott des Donners, Thor": Chris Hemsworth steht seine Rolle ins Gesicht geschrieben.
"Slumdog Millionaire" berührte 2009 mit seiner gefühlvollen Geschichte um einen indischen Jungen aus dem Slum, der in der "Millionenshow" alle 20 Fragen richtig beantwortet. Aber hätten die Fragen wirklich auf das Plakat müssen?
"Drive" war einer der aufregendsten Filme des vergangenen Jahres. Wer hätte das bei diesem Poster mit Carey Mulligan vermutet?
Ryan Gosling macht da seine Sache gleich um Welten besser.
Die Fratze von Jack Nicholson in "Shining" zierte zu Recht das Plakat zum Film aus dem Jahr 1980. Der Film wurde Kult...
Ob das auch mit diesem Filmplakat der Fall gewesen wäre? Auf jeden Fall erinnert das Plakat doch eher an einen Alien, denn an Jack.
2004 war Tom in dem animierten Film "der Polarexpress" zu sehen. In "Green Mile" spielte er aber eigentlich in natura.
So wie "Bad Lieutenant" - ein harter Nicolas Cage mit einer viel zu großen Pistole trifft auf die flirtende Eva Mendes mit viel zu großem Ausschnitt - wie soll das zusammenpassen?
Auch auf dem Filmplakat zu "Leaving Las Vegas" können sich Nicolas Cage und Elisabeth Shue einfach nicht entscheiden. Sind sie nun hart oder verliebt?
Wir verstehen: Bill Murray ist im Poster zu "Und täglich grüßt das Murmeltier" also in der Uhr gefangen, weil er immer wieder denselben Tag durchlebt. Schlechte Montagen gab es auch schon vor Photoshop.
"Niemals aufgeben". Das ist die Story von "The Fighter" in einem Satz zusammengefasst. Leider erzählt das Filmplakat eine ganz andere Geschichte: "Ich bin müde."
Warum muss das Gesicht von James McAvoy im Rollstuhl genau an dieser Stelle zu sehen sein?
"Martha Marcy May Marlene" - nicht nur der Titel lässt den Filmfan ratlos zurück, auch das Plakat verwundert: Immerhin spielt Elizabeth Olsen, die jüngere Schwester der Olson Zwillinge die Hauptrolle - ihr Gesicht ist aber nicht zu sehen.
Kultmusical, Kultfilm, nur das Plakat der "Rocky Horror Picture Show" erinnert eher an einen Zombiefilm.
Selbst "Star Wars" ist nicht vor schlechten Filmplakaten gefeit.
"Der mit dem Wolf" tanzt ist eigentlich ein Western - wer hätte das bei diesem Filmplakat gedacht.
Willem Dafoe und Charlotte Gainsbourg im 2009er-Remake von Antichrist - als Schere.
Auf dem Filmplakat zu "Hard Boiled" von Regisseur John Woo war Yun-Fat Chow tatsächlich mit einem Baby in der linken und einer Pumpgun in der rechten Hand zu sehen.
"Harry und Sally" ist also die Geschichte zweier Riesen, die New York verwüsten. Fehlt nur noch Godzilla.
Ein Michael Jackson-Video? Nein, das ist das Plakat zu "Die Verurteilten" mit Tim Robbins und Morgan Freeman.
(kurier)
Erstellt am 18.06.2012, 11:15